Domo`s Pink Saloon

Der BLOG der GESUNDHEIT

Halali mit Hindernissen…

2012 2 Feb

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pink Domo shoes :)

pink Domo shoes :)

Vergangenen Montag fand ja wie alle Jahre wieder der Ball des grünen Kreuzes, besser bekannt unter “Jägerball” in der Wiener Hofburg statt.

Auch Domo gesellt sich dort bereits zum wiederholten Male zum waidmännischen Inventar und darf somit auch dieses Jahr nicht in der Riege der Dirndlträgerinnen fehlen. Die Schürzenjäger brauchen ja schließlich genug Wildpret zum Jagen…

Die Anreise zur festlichen Location gestaltet sich bereits ereignisreich, als plötzlich auf der Wiener Ringstraße kurz vor der Abzweigung zur Hofburg ein Polizist lebensmüde auf die Fahrbahn springt und mir in voller Fahrt mitten in einer grünen Welle seine rote Kelle bedrohlich vor´s Auto hält. Ein mutiges Unterfangen, so in dunkler Nacht, bei Grünlicht und massenhaft Verkehr. Nun gut, ich war-halali- erlegt und mit 70 km/h Sachen einfach zu flott dran. So wird nun meinetwegen der gesamte Ring vierspurig gesperrt (zuviel der Ehre!) und ich quer über vier (v.i.e.r.!) Fahrstreifen auf die Nebenfahrbahn Richtung Bellaria geschleust. Hat auch nicht jeder…

„Wohin woin` S denn?“

„Zur Hofburg, wenn´s recht ist…“

Nachdem klar war, dass mein Vergehen mit Geld zu bezahlen ist, und ich alle Papiere bereit halte werde ich angriffslustig:

„Und Herr Chefinschpekter, wann´s leicht geht, fahr i da dann aber rückwärts wieder am Ring raus und muss jetzt net noch amal da ganz um den Häuserblock herum, gell? weil i hab´s eilig!“

„Na nix do, warten´ S, blasen miassen` S a no…“

Im Wissen, dass ich absolut clean bin, wird es mir jetzt eindeutig zu blöd:

„DES Blosen kennan SIE si net leisten…“, matschgere ich aufmüpfig…

Diese Antwort MUSSTE einfach sein! Mein Freund und Helfer wirkt nun ziemlich frappiert und verunsichert, mein Plan geht auf… die Flucht nach vorne ist wie immer äußerst wirksam:

Angewidert aber betont lässig blase ich reinen Gewissens ein 0,0 Promille-Röhrchen voll, zahle 21 Euro und gosche dann noch einmal charmant zu dem Uniformierten: „So und JETZT sperren Sie den Ring noch amal ab und lassen mich da rücklings auf die Ringstraßen-Fahrbahn schieben!“

Völlig perplex tut der Käppchenträger sogleich wie ihm befohlen, die Ringstraße wird kurzfristig wieder einmal vierspurig und großräumig gesperrt, um Domo´s Anreise zur Hofburg zu gewährleisten.

Na bitte, hat auch nicht jeder…

Mit einem fröhlichen „schau meine Herren, es geht ja, warum net glei?“ flitze ich mit Vollgas von dannen, nicht ohne vorher noch ins Geschehen zu maulen:

„Du Inschpekta beim Heimfahren lasst´s mi dann aber in Ruhe, gell? Einmal ist genug Freunde!“

Und jetzt endlich nix wie Halali…

Bei der Hofburg selbst steh ich beim noch dünn besiedelten Haupteingang mit meiner Karte, die dort  hinterlegt ist und begehre Einlass. Der Uniformierte meint:

„Sie sind beim falschen Entrance, da müssen Sie jetzt noch einmal raus und dann dreimal rundherum und dann beim Josefsplatz hinein…“

Das strapaziert meine Geduldsfäden aber nun bereits über die De(h)nbarkeit…

„Hean´S, des is jetzt aber net Ihr Ernst? Es hat Minusgrade und i steh da in Stilettos und Ballfummel…?“

„Na sicher net, Sie gehen jetzt da net rein…“

Während Domo- kurz vorm Zerspringen- gerade den absoluten Ball-Eklat im Geiste martialisch farbenfroh durchexerziert und überlegt, einfach brutal im Stechschritt weiter durch die Sperre durch zu stöckeln, erbarmt sich ein Supervisor meiner hilfsbedürftigen Situation. Er dürfte die düsteren Wolken um meine Zorn umwobene Mimik erahnt haben und fragt ob ich denn ohne Begleitung sei:

„Sehen Sie irgendwen da neben mir?“ , herrsche ich ihn an…

„Nun, dann wollen wir doch die Dame so alleine nicht mehr in die Kälte hinaus schicken… schönen Abend noch!“, overruled der Boss seinen Adlatus im Säuselton.

Naaaaa oisdann, meine Herren in Uniform, es geht jo eh…

mit a bissl an Schmäh… ;)

Halali!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier gleich noch einmal eine Verkehrskontrolle… ;)

P.S.: auf Grund der Semesterferien gibt es den nächsten SMILE-Blog erst wieder am 23.2. 2012! keep on smiling :)

Anleitung zum Weltschmerz

2012 26 Jan

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pink shells by Nikki M.

pink shells by Nikki M.pink shells by Nikki M.

Man materialisiere sich an einen der schönsten Punkte der Welt:

-auf eine einsame Klippe und schaue auf die aufbrausende Gischt offener See…

-auf einen Berggipfel und betrachte die unfassbare Naturgewalt des Fern-Panoramas…

-oder an einen weißen Sandstrand und lasse den Blick im Blau- in- Blau zwischen Himmel und Erde verschwimmen…

Das sind die Momente, in denen in mir immer ein Gefühl zwischen unsagbarer Sehnsucht, Euphorie und tiefer Traurigkeit aufsteigt. Der Spagat zwischen endloser Wehmut und himmelhochjauchzender Glückseligkeit zerreißt mir fast das Herz. Wenn einem die eigene Endlichkeit bewusst wird, die tiefsten Sehnsüchte manifest sind, sowie die intrinsische Einsamkeit ans Licht kommt…

…dann, spüre ich ihn, diesen unendlichen Weltschmerz.

Wenn einen seine eigene Nichtigkeit einholt und alle Ängste und Sehnsüchte gleichzeitig zu Tage treten…

…dann spürt man ihn, diesen monumentalen Weltschmerz.

-hat man genug geliebt?

-wird man selbst genug zurückgeliebt?

-hat man alles erreicht, was man wollte?

-hat man alle Träume auch gelebt?

-alle Ziele erreicht?

-alle Schlachten geschlagen?

-Wo will man hin?

-Was soll noch kommen?

Beim Schreiben dieser Zeilen sitze ich gerade an einem weißen Strand, schaue aufs türkise Meer und Tränen rinnen leise über meine Wangen in den Sand, werden dort zu nassen Perlen, die kleine Mulden in den Muschelgrieß höhlen…Sie erleichtern meine Seele und spülen allen Gram aus meinem Herzen.

Es gibt gar keinen wahren Grund für meine Tränen…und doch sind sie da.

Zu viel Glück kann genauso unsagbar traurig machen wie zu wenig- und sogar in Momenten tiefster Verzweiflung habe ich sogar schon Euphorie verspürt…

Was bedeutet das?

Liegen Glückseligkeit und Leiden so nahe beisammen? Oder sind es einfach die Momente im Leben in denen man sich wirklich spürt und sich selbst ganz nahe ist?

Fühlt es sich nicht großartig und befreiend an, in diese Einsamkeit so richtig rein zu kriechen und sich von aller Welt verlassen zu fühlen?

Immer wieder gleite ich in diesen Weltschmerz hinein und lasse ihn zu.

Lasse zu, dass er mich übermannt, dass er mich zum Weinen bringt. Die Tränen reinigen meine Seele und waschen alle Sorgen hinaus ins Universum.

Aber auch, dass er mich anspornt, etwas zu verändern, neue Wege zu finden, neue Wege zu überdenken, an der Kreuzung den Richtigen einzuschlagen und dann die Kraft aufzubringen, ihn auch zu beschreiten…

Ich habe mit meinem Weltschmerz an den schönsten Stellen der Erde Bekanntschaft gemacht. Und ich konnte ihn gar nicht ausstehen, er war mein Feind.

Mittlerweile sind wir alte Kumpanen. Ich weiß, dass er mir immer wieder begegnen wird…

Heute ist er mein Gefährte geworden, denn er weist mir den Weg.

Willkommen mein Freund!

Danke für eine neue Begegnung mit mir selbst und für die knallrosa Muschel von irgendeinem pinken Atoll da draußen tief im Meer, die ihren Weg zu mir gefunden hat –

und bis zum nächsten Mal….

…………………………………………………….

dazu passt für mich nur eines der derzeit schönsten Liebeslieder mit dem ergreifendsten Video aller Zeiten…

Baywatching

2012 19 Jan

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baywatch original_R_K_B_by_magicpen_pixelio.de

baywatch original_R_K_B_by_magicpen_pixelio.de

Auf meiner kürzlichen Expedition in einen arabischen Wüstenstaat kamen meine Tochter und ich in die stressgeladene Situation, sehr viel Zeit in horizontaler Piz Buin-Stellung im Liegestuhl verbringen zu müssen. Ansonsten gab es kulturell wenig zu tun, abgesehen von ein paar Shopping-Mall-Oasen, die es zu plündern galt…

In dieser kampfbräunend misslichen Lage wurden wir online via Facebook-Status immer wieder mit den neuesten Schnee-Chaos-Postings aus der Heimat versorgt, was unser Gewissen den Daheimgebliebenen gegenüber unendlich schlecht hätte machen müssen, tat es aber nicht, ätsch…

Da auch zu viel Gazetten-Lesen eine gewisse geistige Überfrachtung bedeutet hätte, sieht man halt den Bademeistern beim Baywa(t)chen zu:

Die Lagune ist atemberaubend ruhig, eine Dunstglocke hängt über dem azurblauen Meer, das komplett Wogen-los daliegt. Die Idylle ist ungetrübt. Der Schwimmbereich ist unbenutzt, aber klein und abgegrenzt. Außerhalb treibt offensichtlich der weiße Hai sein Unwesen (???).

Der Beachboy ist very angenehm anzusehen, hat einen stromlinienförmigen, gestählten Body (nona!) und eine äußerst knapp sitzende (nona!) rote Schwimm-Short an.

…danke Baywatch, ich fühle mich angenehm bewacht…

Auf Grund enormer Überarbeitung sitzt er gelangweilt auf seinem Hochstuhl und lässt gerade seinen Trapezmuskel auf und ab hüpfen. (Wo hab ich den eigentlich?)

Dazwischen spielt er mit seinem Handy, nimmt lässig einen Zug aus seiner Energydrinkflasche und leidet sichtlich an Bluthochdruck (Scherz…)

Nichts entgeht ihm, schon gar nicht das Vorbei-Catwalken eines gutgebauten Models, dessen 90-60-90 Maße sofort von seinem Radar-Auge gescannt werden…

…danke Baywatch, ich fühle mich auch sehr beschützt…

Als ein einziger Schwimmer sich in die große Badewanne hinauswagt, steckt Mr. Baywatch sofort seine Pfeife an die sinnlichen Lippen und greift zur lebensrettenden Schwimmgurke…

…danke Baywatch, des wär aber net nötig g´wesen…

Das sandspielende Kleinkind greint, weil es der „Badewaschl“ gerade noch vor der Flut…(???) retten und wegstampern konnte… seine Sandburg lag wohl etwas zu exponiert…

Danke Baywatch… aber geh bitte…

Selbst die ältere Dame entsteigt unbeschadet den Fluten, nicht aber ohne einen schrillen Pfiff für ihr Schwimmen bis an die Bojen einstecken zu müssen…

Danke Baywatch, wirklich seeehr aufmerksam…

Nachdem ich jedoch zu der Generation zähle, die noch auf Bäume geklettert ist und ohne Handy überlebt hat, fühle ich mich ein klitzekleinwenig overprotected, als ich mit Kopfsprung ins Wasser hechte und Mr. Watch fast seine Pfeife verschluckt vor Diensteifer…

Ich fühle mich sogar etwas entmündigt, wenn ich so sagen darf…

Wie sagt man auf arabisch bitte :

“geh schleich dich, Baywatch!”

?

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und dieses Video erstens wegen der GESUNDHEIT, und zweitens zum Thema “stromlinienförmig”… ;)

Weihnachtsfeier & Co

2011 15 Dez

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by_pandi_pixelio.de

by_pandi_pixelio.de

Der besinnliche Advent gestaltet sich ja bekanntlich immer mehr als die stressigste Zeit des Jahres. Man punscht sich durch schlabbrige Glüh-Gesöffe von Einladung zu Weihnachtsfeier, jeder möchte einen noch gern einmal sehen, bevor, ja bevor was eigentlich? Bevor mich das Neue Jahr auffrisst?

Naja, das zu hinterfragen wäre nihilistisch…

Also hirsche ich ebenso besinnlich durchs Terrain, um noch dieses rechtzeitig zu ergattern und jenes zu erledigen. Dann muss ich noch hierhin, ja und unserer Firmenweihnachtsfeier sollte ich ja auch noch als Veredelung dienen. Am Weg dahin muss allerdings noch beim letzten Läuten ein Brieflein auf die Post gebracht werden. Vor Ort erwartet mich die akkurate Schlange beim Türl hinaus, wie nicht anders zu erwarten zu dieser „Post vom Christkindl-Zeit“. Das Leben ist eben kein Punschkonzert…

Geduldig arbeitet sich die Beamtin durch die reptilförmige Menschenmenge. Immer freundlich. Bewundernswert, denn ich selbst werde immer verdrießlicher ob der Wartezeit. Das haut mir ja mein ganzes systemisches Granteln zusammen! Mit immer düsterer Miene robbe ich mich vorwärts in der Reihe. Meine raunzige Stimmung muss einem schon entgegen blinken wie Rentier Rudolfs rote Nase…

Ungnädig klatsche ich ihr das eine lächerliche Kuvert auf die Buddel (hätte mir ja wer aus der Schlange mitnehmen können, aber nein…) und maule nach der einen läppischen Portogebühr.

„Une lettre ordinaire?“, flötet es da tres charmant an mein Ohr.

„Ääääh, wie meinen…?“, lalle ich entgeistert.

„Na ganz normal, une lettre ordinaire ist halt lustiger, nicht immer dasselbe!“, witzelt die Dame launig. Ihr Vorgehen bringt mich jetzt aber vollends aus meinem Grummel-Konzept. Ich meine, wie kann jenes beamtete Wesen am Ende der schlimmsten Arbeitswoche des gesamten Jahres kurz vor Feierabend noch so was von aufgekratzt lustig sein? Hat sie getrunken? –Ach ja, natürlich! Sie muss Weihnachtsfeier gehabt haben und ein Glaserl geschwipst haben! So ein Skandal! Alkohol im Dienst! Gerade als ich mich aufregen will, lächelt sie mich selig beschwingt an und wünscht mir noch ein schönes Fest.

Was reg ich Komische mich denn auf? Nur weil es inmitten all dieser „Besinnlichkeit“ noch nicht gestresste Menschen gibt, die freundlich sind? Schande über mein Haupt. Jetzt aber schleunigst hin zu meiner eigenen Weihnachtsfeier, vielleicht werd ich heut auch noch nett…

Im Hinauseilen höre ich meine Freundin vom Schalter noch fröhlich zum Nächsten in der Schlange kalauern:

„Der nächste Herr, dieselbe Dame…!“

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und diese Sicherheits-Demo wünscht sich wohl jeder Passagier auf seinem Urlaubsflug…  ;)))

Domo verabschiedet sich hiermit in die Weihnachtspause, sagt DANKE für

ein Jahr SMILE -HOPE- & LOVE -BLOG und zusammen 300.000 Hits! :)

Frohe Feiertage, guten Rutsch und auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr 2012!

Den nächsten SMILE-Blog gibt es wieder am 19.1. 2012!

…and don´t 4get 2 SMILE…! :)

by_lillysmum_pixelio.de

by_lillysmum_pixelio.de

Inmitten der besinnlichen Punschstandel-Seligkeiten, an denen auch Domo nicht ungeschoren vorbeikommt, sucht man halt einen Parkplatz in der City, um sich im weihnachtlich stimmungsvollen Lichterglanz nebst gehaltvoll wärmenden Getränken mit lustigen Leuten abzufrieren. Nach einigen erfolglosen Such-Runden zusammen mit mehreren Mitbewerbern wird eine Parklücke zur Rarität und das Anpeilen zur Kampfsportart.

“Vom Himmel hoch da…” kommt ein netter Mann daher und wedelt zielstrebig mit dem Schlüsselbund. “Wer klopfet an…?”- mein Autofenster? Er bietet mir seinen Stellplatz an.

Na “Oh Tannenbaum!”

Doch der Audi hinter mir wittert nun unmittelbar SEINE Chance und versucht mich abzudrängen. Der nette Herr (mein „Christkindl“) lässt zwar das Seitenfester herunter, den Audi aber nicht in die Lücke hinein, denn die möchte er ja MIR vererben! Manchmal hat man halt a Glück, sogar als Blondine! Der junge Audi-Fahrer (nennen wir ihn liebevoll „Pitbull“)  scheut jedoch nicht davor zurück, nun Fäkal-strotzende Nettigkeiten aus dem Auto zu speihen:

Nein, nicht “kommet ihr Hirten…”, vielmehr:

„ Kräu aussa do, Du g´ sch…enes Oa…l…ch!“

„Ui, jetzt wird´s richtig g´miadlich!“,  antwortet elegant MEIN Gönner.

Das Niveau des ausgebooteten Pitbulls sinkt nun ins Bodenlose, und dies, obwohl sein halbwüchsiger Mini-Pitbull danebensitzt und sich offensichtlich bis ins Mark für Papa-Pitbull geniert, natürlich aber mitgehangen ist. “Ihr Kinderlein kommet…” eben.

Mittlerweile hat sich ein richtig netter kleiner Megastau hinter uns gebildet, der den ohnehin so flüssigen Vorweihnachts- Verkehr nun endgültig in den Kollaps treibt. Zwischen „Leise rieselt der Schnee“ vom Krippenspiel tönt nun jaulendes Schimpf-Gehupe in die “Stille Nacht” hinein…  dazwischen herzhafte Latrinenbeschimpfungen meines Kontrahenten. Na “Oh Du Fröhliche!”

Nun hat der Pitbull das Glück, dass genau VOR meinem netten Herren ein Auto wegfährt und er sich dort einparken kann! Na gut, manchmal haben eben auch die Dummen das Glück, gegönnt hätt ich es ihm nicht, aber bitte. Nimmt der doch aber jetzt glatt Anlauf und fährt mit vollem Karacho ABSICHTLICH an die Stoßstange meines netten Christkindls!!!!

*BUMMKRACHSCHEPPER!*

Na aber “morgen Kinder wird´s was geben!”

Nun muss auch ich mich ins Geschehen werfen, denn wenn sich schon ein Ritter für mich ins Zeug wirft, muss man ihn doch schließlich dann auch in dieser heiklen Mission unterstützen. Wir fotografieren den Schaden, tauschen Koordinaten aus, natürlich bezeuge ich diesen Vorfall. In so einem kollabierenden Heul- Hup-Konzert fühlt man sich so richtig wohl nach einer gewissen Zeit, finde ich.

“Süßer die…” Hupen “…nie klingen…”

Schimpfend wie die Rohrspatzen schleichen sich jetzt father & son Pitbull. Sie müssen durch eine Gasse des Hohnes ziehen. “Es ist ein Ros entsprungen…”-schallt es vom Standel-Dorf.

Endlich hab ich mich eingeparkt und wandle nun frohen Mutes und in idyllischer Adrenalin-Advents-Stimmung zur Punsch-Hütte meines Vertrauens.

Und jetzt gefälligst “Jingle Bells”, aber pronto!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

… und dieses Video ist so unfassbar schräg… just watch! :)

 

Wunschkonzert

2011 1 Dez

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SMILE by Romi Szeliga und GAXI by Katzi Schreuer

SMILE by Romi Szeliga und GAXI by Katzi Schreuer

Sie wünschen, wir spielen…

Zu Zeiten, als im Nummertafeln-Paradies noch andere Kriterien galten, nach denen man sich  auf numerische Weise als „was Besonderes“ zu outen versuchte, galt es in der Ära der schwarzen Taferln als ultrachic, möglichst zwei- bis dreistellige Nummernschilder zu fahren, was die Wichtigkeit des Piloten enorm zu unterstreichen vermochte. Waren ja schwer zu bekommen und man musste fiskal oder promimäßig schon etwas darstellen, um so ein inflationäres Kennzeichen am Boliden hängen zu haben.

Wie differenziert präsentiert sich dieses Nummern-Posing doch heutzutage! Geradezu dramatisch, wie dieser Kennzeichen –Catwalk zur Selbstdarstellungs-Projektionsfläche verludert!

Von OMA 1 über PAPA 2 bis hin zur TANTE 3 wird einmal jegliche family –business dokumentiert und MAMA 4 freut sich ein Loch ins Knie, dass sie sich am Taferl wieder findet.

Auch vor Eigennamen wird nicht Halt gemacht. So sieht man sich gezwungenermaßen  Aug in Aug mit ULF 14 und HUPO 8 am Highway wieder, und mit PIPI 6 oder LULU 3 Stoßstange an Stoßstange in der Blechschlange. Auch ein Lokal-Installateur hat es sich nicht nehmen lassen, mit KLO 1 umherzuklempnern. Diese letztere Exkrementen-Fetisch-Fraktion ist aber noch stubenrein gegen Hormon-schwangere Hirnschimmel-Taferln wie SEXY 1 oder noch aussagekräftiger: SAVE 6!

Wie bitte?

Da kratzt man sich so im Stau grübelnd schon hinterm Ohr, was einem diese (falsch geschriebene? SAFE???) Aussage wohl verklickern möchte… oder muss man SEX retten? Hää?

Spitzenreiter sind jedoch eindeutig die Medizinmänner (ist das jetzt Gender-gerecht?) denn ARZT 1, DOC 2 und MED 3 sind vergeben bis zur Nummer 999!!!

Aber auch Piloten ist nix verboten, so hat doch auch diese Berufsgruppe ihren Stolz und prangt mit AIR 1 und FLY 2. Dazu gehören selbstredend die unerlässlichen Pilot-Shades sowie Sporthandschuhe mit Lochmuster an den Fingerknöcheln… very hot!

Oh, bei LAW 66 dürfte es sich unschwer erkennbar um einen Rechtsverdreher handeln! Und er wird dicht drängelnd verfolgt von ABGB 2, muss wohl oder übel ein Kollege sein…

Ui, jetzt hat mich doch glatt  KITZ 99 überholt, tztz, wo der wohl hinfährt?

Mein Lieblingskennzeichen ist aber uneinholbar jener GELD 1, der gerade berufscool meine Karma-Odyssee durchkreuzt…

Eine gute alte Flugkollegin von mir hat einmal Menschenkenntnis-schwanger gemeint:

„Weißt, früher musste man sich mit jemandem unterhalten, um herauszufinden, dass er ein Kasperl ist, heute muss man nur auf´ s Nummerntaferl schauen!“

Dankeschön auch, ich fahre DOMO 1… (Scherz!)

Bis bald –am Asphalt!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

… und noch ein bissl was zum Schnumzeln…

R_K_B_by_Huber_pixelio.de

R_K_B_by_Huber_pixelio.de

…geht es mir alljährlich durch den Kopf, wenn ich mich gerade wieder einmal behände von Ast zu Ast schwinge, um die Bäume unseres Vorgärtchens in weihnachtliches Licht zu hüllen. Der Ausblick von da oben ist zwar eindrucksvoll, jedoch dünkt es mich so zwischen Himmel und Erde, dass ein allfälliger Sturz von meiner wackeligen Leiter ein tunlichst zu vermeidendes Übel darstellen würde.

Nicht zuletzt deswegen, weil mich einfach stundenlang keiner finden würde. Da ich einfach vergessen habe, mich geheimnisvoll mit den säuselnden Worten abzumelden: „Darling, ich bin am Baum…!“  Vermissen wäre erst angesagt, wenn es einem meiner entzückenden Familienmitglieder in den Sinn kommen sollte, etwas von mir zu brauchen. Dann allerdings wäre es ein ziemlich störender Verhaltenszug meinerseits, diesem Tatbestand aufgrund meiner Blessuren nicht nachkommen zu können…

Bisher habe ich es daher ordnungsgemäß und bravourös geschafft, die Lichterschlangen eichkätzchenhaft um die Wipfel zu drapieren, ohne meine Leute mit all-fälligen (im wahrsten Sinne des Wortes!) Befindlichkeitsstörungen zu behelligen und finde diese Tatsache äußerst anständig von mir. Was bei diversen Spitzel-Äußerlgängen mit der ständig zu entleerenden Töle ins Auge sticht, ist das zunehmende Konkurrenzmoment unter meinen fast ausschließlich maskulinen Deko-Kollegen.

Also wenn’s beim einen Nachbarn bereits ab Allerheiligen blinkt, dann verspürt allerdings auch mein Unterbewusstsein bereits einen gewissen Leidensdruck, ES auch schon zu tun. An allen Gartenzäunen bestaune ich das jährlich steigende Lichterpotential. Klein Las Vegas aller Ortens. Elch und Rentier tummeln sich neben Engeln und Weihnachtsmännern, die sich abenteuerlich an Dachkanten hoch hanteln. Das Ausmaß kennt keine Grenzen, der Geschmack hingegen schon.

Es wäre echt überlegenswert, langsam in Trendsettermanier die Flucht nach hinten anzutreten, sprich, den Girlandensegen wieder gegen ehrliches Retro- Kerzenlicht zu tauschen.

Werde daher nächste Weihnachten ohne MEIN Licht ins Dunkel zubringen.

Mal sehen, ob ich´ s durchhalte.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

dieser clip ist noch ein Nachtrag zur letzten story “Casting-Geflüster”……und wer KEINE Gänsehaut haben mag, bitte NICHT ansehen… akute Tränengefahr… ;))))

Casting- Geflüster

2011 17 Nov

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Supertalent by A.C.M.

Supertalent by A.C.M.

Unglaublich, wie viele Menschen sich den derzeit gängigen Casting-Shows aussetzen und nicht davor zurückschrecken, sich vorbehaltlos vor großem Publikum zum Affen machen zu lassen, oder sich einfach selbst zum Idioten küren.

Abgesehen von ein paar herausragenden wirklichen Stars, die es wert sind, herausgepickt zu werden, ist der Rest dieser Shows oft ein Delektieren an der Fehlbarkeit anderer Menschen, man zeigt mit dem Finger auf sie und führt sie vor. Es erinnert an mittelalterliche Hofnarreteien,  ja manchmal sogar an Gladiatoren-Kämpfe, so martialisch sind die Duelle in den finalen Endrunden darauf ausgelegt, alle Schwächen der Protagonisten aufzuzeigen.

Juroren wie Bruce Darnell, der ausschließlich durch derartige Shows zu Ruhm und Glanz gekommen ist, haben es jedenfalls redlich verdient, berühmt zu sein. Sein „Drama, Baby Drama!“, ist Weltklasse und ich liebe es, wenn dicke Krokodils-Tränen über seine kaffee-farbene Haut kullern und er mit erstickender Stimme einem (begabten!) Teilnehmer Hochachtung kiekst.

Der Gottvater aller Casting-Shows ist natürlich immer wieder unser aller Pop-Titan Dieter Bohlen, von dem keiner weiß, ob er sich dazu selbst erkoren hat oder gekürt wurde. Wie wird man denn ein Titan?

Jedenfalls mit Sprüchen wie:

„Mensch, Du bist hier rumgesprungen wie ein Dönerspieß kurz vorm Ausflippen!“

- Au weia, wie springt so ein Spieß denn?

Oder: „Du hörst Dich an wie Joe Cocker auf Speed…!“

Zum Nächsten feixt er: „Mensch wir müssen ja alle sparen, sogar der Rapper Fifty Cent heißt jetzt Forty Cent…“

Den armen armen talentfreien Sänger beflegelt er: „Hey, das klingt wie Schweine im Weltall aber unter Vollnarkose!“

Auch keine Talentbescheinigung gibt es für diesen (falsch) singenden Teilnehmer: „…in Deiner Chromosomenkette kommen Chromosomen für Musik einfach nicht vor!“

Und zum Nächsten: „Ich glaube, du hast viel größere Probleme als das Singen… !“

Bewundernswert der Mut all dieser Kandidaten, denn wer möchte schon so etwas von einem Titan vor einem Millionen –Publikum gesagt bekommen?

Heldenhafter und absoluter Sieger ist bei meiner persönlichen Heimkino-Jury allerdings unbestritten jener Teilnehmer, der sich in spastischen Bewegungen über die Bühne rollte und unter Wiehern und Winseln dann aus dem Saal gebuzzert wurde:

An jenem Tag hab ich echt fürs Leben gelernt: Nämlich die Schönste aller Niederträchtigkeiten, die ich mir geistig einrahme und jederzeit abrufbar für all jene Zeitgenossen elegant und eloquent parat habe, die mir gerade wieder einmal gehörig Lebenszeit stehlen:

„Du bist der lebende Beweis dafür, dass totales Hirnversagen nicht zum Tod führen muss.“

Jaaaaaa, das tut gut.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

and here is some Bruuuuuce….

eine Frage des Alters…

2011 10 Nov

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by Harald Becska

by Harald Becska

Es ereilt mich die blütenfrisch gepresste Einladung meiner Freundin zur hotten Vorweihnachtsparty mit Ponyreiten und Kinderklamauk. Das Cover ziert eine Fotoserie, auf der die ganze Traumfamilie in Persil-weißen Hemden und Jeans in entzückenden Posen zu sehen ist. Und die Kinderleins alle wie aus dem Ei gepellt. Hinreißend.

Jaja, wir kommen eh!  Doch da blendet mich gerade noch im Vorbeilesen der zünftige Anlass der Fete: Die Beste feiert ihren 35er!!! Erst??? Da bleibt mir jetzt aber schon die Spucke im Hals stecken! Wie bitte? Kann denn diese Frau, mit der ich mich austauschen kann, wie mit einer Gleichaltrigen sich bitte endlich einmal altersmäßig auf mein Niveau (hinauf-!)begeben? So vertieft ins Geratsche unserer Plauderstündchen vergesse ich regelmäßig, dass sie so eine Jungstute ist. Eigentlich ist das ja rein theoretisch auch völlig egal, aber irgendwie, bei solchen Gelegenheiten, knickt mich das dann schon immer ein bissl…

Was bitte soll sich eine resch-knorrige ziemlich-End-Vierzigerin wie meine Nichtswürdigkeit denn dieser Schmach aussetzen, sich unter lauter Jüngere zu begeben? Das ist wie ein Verhältnis mit einem wesentlich jüngeren Mann! Da kann frau doch nur verlieren!!!

Noch dazu, wenn selbige Freundin mit einem bekannten Schönheitschirurgen verheiratet ist, der sie bei Bedarf mit allem aufpolstert, was Augenringe, Tränensäcke und Furchen wegretuschiert????

Was bitte tu ich dort mit meinen Echtrunzeln und authentisch-Nicht mehr ganz taufrisch-Schatten? Den Krähenfüßen und solchen, die es noch werden wollen? Den knittrigen Würfelfältchen rund um die Augen, selbst wenn ich sie mir ehrenhaft mit manchmal mehr oder weniger Lachen rechtmäßig erworben habe? UND ohne Botox und Nix?

He? Habt ihr denn eigentlich alle überhaupt keinen Respekt vor meinem Alter?

Nur über meinen erkalteten Leichnam geh ich da hin! Damit dort alle blutjungen Hüpferinnen seelenruhig über meine rückständigen Krampfadern (wer hat so was Retroartiges heute überhaupt noch?) ablästern können? Und über diese elenden Silberfäden im Nachwuchs der schütteren Haarpracht, die sich so was von kaum mehr wegfärben lässt? „ Igitt, nie möchte ich so enden!“, werden diese Jung-Hyänen von mir denken…

Das Handy schrillt, sie ist´ s gerade. Aufgeplustert geige ich ihr die Meinung, dass es geradezu an Ehrenrührigkeit grenzt, mir das anzutun.

„Was regst Dich auf, Komische?“, schallt es durch den Äther. Dann sagt dieses Biest doch glatt noch frech zu mir:

„Pack den Rollstuhl und schwirr an, Omi!“

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und soviel zum Thema “shit happens”…

Was Hänschen nicht lernt…

2011 3 Nov

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zum Luft zufächeln bei soviel Frechheit... by Harald Becsa

zum Luft zufächeln bei soviel Frechheit... by Harald Becska

Ich heiße Hans.

Lassen Sie mich erklären, wie ich die Situation bei uns zu Hause geregelt habe:

Nachdem ich letztes Jahr meinen Job bei Siemens aufgeben durfte und mit einer stattlichen Summe in Frührente geschickt wurde, musste meine Frau auch noch mal ran. Zusätzlich zu ihrem 400 Euro Job als Putze bei der Pension gegenüber, arbeitet sie jetzt noch ganztags bei Penny an der Kasse und im Lager. Das hat den Vorteil, dass wir uns die Zusatzversicherungen für mich auf jeden Fall leisten können.

Dinge wie Chefarzt, Einzelzimmer, Zahnersatz und so weiter…

Allerdings musste ich nach ein paar Wochen Frührente feststellen, dass das Alter meiner Frau nicht sehr gnädig ist. Ich komme so gegen sechs Uhr abends vom Tennisclub oder seit kurzem auch mal vom Golfplatz heim. Um diese Zeit ist sie dann auch gerade zuhause. Obwohl sie weiß wie hungrig ich bin, sagt sie mir dann, sie müsse sich erst mal eine halbe Stunde ausruhen. Der Weg vom Bahnhof dauert zu Fuß so um die 30 Minuten, wenn man zügig geht etwa 25 Minuten. Das sollte doch zur Erholung genügen.

Egal. Ich rege mich ja gar nicht auf!

Ich lege mich also inzwischen auf die Couch und sage ihr sie soll mich wecken, wenn das Abendessen auf dem Tisch steht. Da ich entweder im Golf- oder im Tennisclub zu Mittag esse, können wir es uns nicht leisten auch noch am Abend zum Essen zu gehen. Außerdem geht nichts über deftige Hausmannskost in den eigenen vier Wänden, oder?

Früher war es nun so, dass sie das Geschirr gleich nach dem Essen in die Küche brachte und alles aufräumte. Heutzutage dauert das Ganze ein bisschen länger. Ich erinnere sie immer wieder höflich dran, dass die Teller nicht von alleine in die Küche und den Geschirrspüler wandern und manchmal wirkt das sogar und sie schafft alles weg bevor sie ins Bett geht.

Ein weiteres Symptom dass sie älter wird ist das ewige Genörgel:

Auf einmal jammert sie rum, dass sie es nicht mehr schafft sich auch noch um die Zahlungen und die Haushaltskasse zu kümmern. Dabei hat sie jeden Tag 25 Minuten Mittagspause! Aber Jungs, ich sage nur:

In guten wie in schlechten Zeiten!

Also lächle ich und spreche ihr Mut zu. Sie muss ja nicht alles an einem Tag machen. Dann dauert es halt mal 2 oder 3 Tage, bis die Finanzen wieder in Ordnung sind. Dann passieren auch keine Fehler. Ich habe sie auch daran erinnert, dass man ruhig mal ein Mittagessen ausfallen lassen kann, das würde ihr auch nicht schaden. Ich glaube kaum, dass man ihre beginnende Fettleibigkeit taktvoller hätte ansprechen können.

Aber selbst bei den einfachsten Arbeiten lässt sie inzwischen nach:

Zum Beispiel, wenn sie unser Haus putzt. Früher als die Kinder noch da waren und mithalfen, hat sie das an einem Samstagvormittag locker geschafft, jetzt dauert es oft bis zur Sportschau. An den Wochenenden bin ich meistens zu Hause und wenn ich dann von der Couch aus sehe, wie sie sich abquält sage ich ihr schon mal, dass sie ein Päuschen vertragen könnte und sich einen Kaffee machen soll und mir auch gleich einen bringen kann. Ich weiß, dass viele meiner Freunde beim Tennis und Golf mich für einen Heiligen halten, weil ich meine Frau so unterstütze.

Ich sage nicht, dass es leicht ist!

Manche Männer können so etwas überhaupt nicht und sind richtige Machos. Und keiner weiß besser als ich, wie frustrierend Frauen im Alter werden können. Ich kann meinen Leidensgenossen nur zurufen: etwas mehr Takt und weniger Kritik gegenüber ihren Frauen auszuüben. Ich habe diesen Brief geschrieben, weil ich glaube, dass wir auf dieser Welt sind um uns gegenseitig zu helfen und ich hoffe damit einigen anderen die Augen geöffnet zu haben.

Euer Hans

*Anm. d. Red: Hans starb plötzlich und unerwartet. Laut dem Polizeibericht war die Todesursache ein Golfschläger, der bis zum Griff in seinem After steckte. Seine Frau wurde von der weiblichen Jury vom Mordverdacht frei gesprochen. Ihre Anwältin hatte argumentiert, dass Hans sich versehentlich auf den Golfschläger gesetzt haben muss.

P.S.: Dieser Brief wurde mir aus mir völlig unerklärlichen Gründen zugespielt (?), ist NICHT von MIR, und  jegliche Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind frei erfunden (?) und rein zufällig…(?)!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und genau sowas wünscht man so einem Mannsbild dann schon mal: ;) ;) ;) ;) ;) ;)

schnappiwillspaßhaben.at

2011 27 Okt

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by_jules jordison_pixelio.de

by_jules jordison_pixelio.de

Mein Hund Mango hat viele Namen. Neben Lumpi (weil er eben ein ziemlicher Halunke ist), Skippy (weil er so hoch springt wie ein Känguruh) ist da eben auch Schnappi (weil er gerne Spaßhalber zuschnappt, nur ganz leicht…) . Und er liebt es, jeden Blödsinn zu machen. Sein einziges Streben besteht daraus, den ganzen Tag mit der maximalen Auslese an Spaß durch sein Hundeleben zu flitzen.

Get the most fun out of this life!

just „schnappiwillspaßhaben.at“

Ich kann ihn verstehen, denn seine ersten Hundemonate dürften nicht wahnsinnig lustig gewesen sein im Tötungslager von Nitra…

Nun scheint er das alles nachzuholen, hat all seine Ängste vor allem vor schwarz gekleideten Menschen verloren und ist ins Gegenteil gekippt, nämlich er schert sich genau keinen Piep um irgendwas, hat einfach null Respekt vor gar nix.

Einfach: „schnappiwillspaßhaben.at“

Nun spielt mein Sohn jede Woche mit seinem Tenniscoach seine Trainingseinheit in der Südstadt, währenddessen die Domo mit dem Mango eine große Runde dort um den Teich dreht. Fischer warten dort sehnsüchtig am Nordufer auf den großen Fang, indes ein Riesenfisch genau vor Hunzi und mir seine Kreise in den Fluten des Südufers zieht… als ob er sagen wollte: „schau da drüben warten´ s auf mich, aber i schwimm net hin!“

Mango wedelt ihn an: „schnappiwillspaßhaben.at“

Schließlich beenden wir unsere Teichrunde, um noch ein paar Schläge beim Sohnemann zu verfolgen. Außerdem ist es ein Mega-Spaß, sämtlichen Bällen quer über den Platz hinterher zu hirschen und sie ins feuchte Maul zu nehmen. Der Trainer liebt angesabberte Tennisbälle…

Eben „schnappiwillspaßhaben.at“

Beim Einsammeln der Filzkugeln schleppt die Töle mit hoch erhobenem Schweif jeden einzelnen Ball davon wie eine Trophäe. Doch unglückes Geschick, nach uns kommt ein besonders prominenter Tenniscrack auf den Platz, um dort sein Training zu absolvieren: Jürgen M. nimmt auf der Bank Platz, sieht argwöhnisch meinem Hund bei seinem Treiben zu und packt dennoch wild entschlossen eine haarneue (!!!) Dose mit supersoften neuen Gummikugeln im Filzkleid aus. Fein geordnet platziert er sie vor sich am Boden…

Der Mann hat Mut!

…zu spät! Schnappi „willspaßhaben.at“ flitzt bereits in gestrecktem Galopp freundlich wedelnd auf die neuen Spielsachen zu und hat schon den ersten Ball triumphierend zwischen den Beißerchen, während sich Domo-Frauchen in einem nachahmenswerten Hecht-Bagger auch net unsportlich auf den Hund wirft, um die sakrosankten Bälle vor der „schnappiwillspaßhaben.at“-factory zu bewahren…

Jürgen M. lächelte, musste jedoch sein Training leider mit feuchtklebrigen Bällen absolvieren…

Wir wissen, Herr Melzer, Sie gewinnen trotzdem!

Herzlichst

Ihre „schnappiwillspaßhaben.at“ AG

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und bitte, wer da noch ernst bleiben kann, meine Hochachtung! ;))

 

 

 

 

 

 

Haltungsnoten

2011 20 Okt

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by_moritz-rothacker_pixelio-1.de_.jpg

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Was haben Eiskunstlauf und Hunde-Ausleeren gemeinsam?

Richtig.

Das Hinfallen.

Eben genau die Hoppalas und die dazugehörigen Figuren, die man dabei  zwangsläufig, wenn sich der Mensch –des Hundes wegen-zum Affen macht.

Unlängst war ich aus dem Autofenster im Vorbeifahren wieder einmal Zeuge, wie ein telefonierender Hundebesitzer beim Tölenritt völlig geistesabwesend die Leine hielt und vor sich hin trabte. Plötzlich roch Wuffi Unbekannt etwas waaaahnsinnig Aufregendes: Und schwuups, reißt es den armen Mann im Voranschreiten zurück und kegelt ihm fast den Arm aus. Autsch!

Das wäre somit die erste Parallele zum Eistanz, nämlich der

„einfache Achsel“.

Ziemlich schmerzhaft, aber normal. Bringt Punkte.

Vor mich hin grinsend muss ich an meinen eigenen völlig missratenen Köter denken, der mich ständig auf dieselbe Weise von links nach rechts zieht, wie im Slalom, der zwar wiederum zum Schifahren gehört, uns aber gerade auf diese Weise wiederum aufs Glatteis zurückführt und uns unmittelbar den

„Doppel-Achsel“ beschert.

Noch unangenehmer, aber Haltungstechnisch sehr anspruchsvoll.

Nachdem nun mein zur Königs-Promenade arriviertes Straßenhunzerl bis dato nicht wirklich  gut folgen gelernt hat, hängt an ihm meistens eine lange Schleppleine dran, mit der er es meisterhaft versteht, Leute einzuwickeln. Wohl mit seiner treuherzigen Art, aber auch, indem er sich mit dieser Leine beim netten Plausch mit Passanten unbemerkt so oft um die Tratschenden herumwickelt, dass man sich beim Ausrollen zu einer regelrechten

„Engels-Pirouette“ drehen muss.

Bei Schwindelattacken auf Grund der Drehungen läuft man schnurstracks eine

„eingesprungene Sitz-Pirouette“, so schnell kann man gar net schauen.

Net ungefährlich, aber für die Wertungsrichter ein absolutes Must!

Den Höhepunkt allerdings und somit auch die Königs-Disziplin im Hundekunstlauf stellt aber unumstritten die folgende Figur dar, bei  der es meinem Köter bereits gelungen ist, unter Eindrehen der Leinen-Pirouette um mich herum den Anblick eines Eichkatzls zu erhaschen, was meiner Wenigkeit in Nullkommanix beim Lasso-Einrollen die Füße unter Hintern wegriss-und die

„Todes-Spirale“  ins Leben rief.

Pardauz und Kruzitürken!

Aber unangefochtener Sieg in der Hunde-Kür mit Haltungsnote 6,0!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

dieser Hund kann aber eindeutig noch mehr als Meiner… ;)

 

 

by_Holger Gräbner_pixelio.de

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Der Traum vom Fliegen ist ja so alt, wie der Mensch selbst, doch auch dieser hat so seine Tücken…

Vielleicht können Sie Sich erinnern, Domo in ihrem früheren Leben einmal in ihrer Profession als diplomierte  Flugente auf einer Ihrer Urlaubsreisen begegnet zu sein…

3 Uhr Nachmittag. Charterflug Korfu-Wien. Schon seit 5 Stunden steht der Flieger in sengender Hitze auf dem Rollfeld. Die Besatzung (seit 4 Uhr früh  unterwegs) ist in freudiger Erwartung der Paxe (liebevoll  für einzuzwängendes Sitzsubjekt). Die zu Bemitleidenden haben sich inzwischen die Nacht im Transit um die Ohren geschlagen und sind seit ca. 18 Stunden ohne Quartier. Das heißt: Tief durchatmen für die todmüden Stewardessen.

Endlich, der Flieger repariert, es kann losgehen. „Grüß Gott“, „Guten Tag“, „Hallo“, bis zum ersten „Wo woart ´s denn so long?“. Knirsch. „Wieso macht ´s denn ihr des imma?“ Schluck. „Wie is´ n des Wetter z´ Haus?“ 165 Mal. Tendenziell säuerlich werdend.

Uff. Alle da. Die gute Nachricht ist, wir fliegen jetzt. Die schlechte ist, wir haben nur halb so viele Essen an Bord wie Fluggäste. Alles kein Problem, die Paxe sind ja verständnisvoll. Nix wie heim.

Die Kinokarten für Abends kann ich mir in die Haare schmieren, bin viel zu fertig. Bleierne Müdigkeit steigt mir in die Knochen.

Die Essen müssen ausgeteilt werden. Mit 5 Tabletts auf den Unterarmen kämpft man sich aus der Galley vor den Vorhang. Dort sieht man erwartungsvoll in die  hungrigen Augen der Erstgereihten. Keiner bewegt sich.  Meine Arme erlahmen. Fassungslos entfleucht Äskulap der Ausspruch:“ …und wer wird heute die Tischerln herunterklappen…?“

Na bitte, geht ja.

„Möchten Sie Huhn oder Fisch?“ „Would you like fish or chicken?“ 165 Mal . Bei  der vorletzten Reihe ist man da der Zunge nicht mehr mächtig. Säusel: „Do you like chish or f…?”

(—-)

Der überaus gutaussehende , soignierte Herr ist über mein Angebot sichtlich erfreut und erwidert mit hinreißender Logik: I know what f… is, but what the hell is „chish“?

Wo ist das Erdloch, das mich gnädig verschlingen möge!

Vorbei der Albtraum, zurück im Alltag gelandet.

Domo hofft, dass Sie eine angenehmere Urlaubsreise hatten, als ich Erinnerungen! Denn -- im Flieger ist es, c ´est la vie – wie in einer Legehennenbatterie!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und das hier muss auch noch sein…;))

Nur Fliegen ist schöner…

2011 6 Okt

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by Harald Becska

by Harald Becska

Auf Grund Domo`s fliegerischen Vergangenheit gibt`s heute aus dem Airliner-Fundus ein paar gesammelte Bord-Ansagen in Air Berlin Maschinen. Sie wurden tatsächlich irgendwann vom Kapitän oder der Crew über Lautsprecher in die Kabine durchgegeben:

Durchsage nach der Landung einer Air Berlin Maschine: “Herzlich willkommen in Berlin. Bitte bleiben Sie noch angeschnallt sitzen, bis wir die endgültige Parkposition erreicht haben und die Anschnallzeichen erloschen sind. Dann können Sie wieder drängeln und schubsen wie gewohnt.”

Inlandsflug der Air Berlin, kurz nach der Landung steht der Flieger, hat das Gate noch nicht erreicht, aber man hört die Sicherheitsgurte schon klicken. “Meine Damen und Herren, in der Geschichte der Luftfahrt ist es noch nie einem Passagier gelungen, vor seinem Flugzeug das Gate zu erreichen. Bleiben Sie deshalb bitte angeschnallt, bis wir unsere endgültige Parkposition erreicht haben. Vielen Dank.”

Air Berlin-Flug von München nach Berlin, Ansage der Crew: “Wir weisen daraufhin, dass es sich um einen Nichtraucherflug handelt, für die Raucher unter ihnen öffnen wir nachher unsere Terrassen links und rechts und zeigen dort den Film ‘Vom Winde verweht’.”

“Meine Damen und Herren, willkommen bei der Air-Berlin-Happy-Hour: zwei Landungen zum Preis von einer.”
(Der Pilot nachdem er beim ersten Landeanflug durchstarten musste.)

Flug mit Air Berlin nach Münster, dichter Nebel dort und vor uns nur eine Maschine. Dann die Durchsage des Piloten: “Wir wissen nicht, ob wir wegen des Nebels landen können, aber vor uns versucht es gerade eine Lufthansa-Maschine. Wir warten mal das Ergebnis ab…”

Air Berlin-Flug Berlin – London Stansted England wie gewohnt schlechtes Wetter. Kurz nach der Landung folgende Ansage von der Stewardess: “Sehr geehrte Fluggäste, ich begrüße Sie hier in London Stansted, wo das Wetter kalt, scheußlich und ungemütlich ist, genauso wie mein Ex-Mann.”

Sicherheitshinweise bei Air Berlin:
“Sollte der Druck in der Kabine sinken, fallen automatisch Sauerstoffmasken aus der Kabinendecke. Hören Sie auf zu schreien, ziehen Sie die Maske zu sich heran und platzieren Sie sie fest auf Mund und Nase. Wenn Sie mit einem kleinen Kind reisen, ziehen Sie erst Ihre eigene Maske auf, und helfen anschließend dem Kind. Wenn Sie mit zwei kleinen Kindern reisen, ist jetzt der Zeitpunkt zu entscheiden, welches Sie lieber haben.”

“… and thank U 4 flying our airline… “, kann man da nur sagen! ;)

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier noch viel Spaß bei diesem schrägen Flugbegleiter-Video:

Frau der Ringe

2011 29 Sep

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by_Judith Lisser-Meister_pixelio.de

by_Judith Lisser-Meister_pixelio.de

Eines schönen lauen vergangenen Sommerabends trifft sich ein lustiges, bunt gedresstes Menschen-Trüppchen in fröhlicher Sommerlaune um in einem stylischen City-Tempel am Wienfluss  ein bisserl laut zu lachen und- auf gut Wienerisch-zu kudern.

Wenn der Sommer nun einmal in diesem Jahr auf diesen einen Wochentag fällt, dann muss das doch gefeiert werden! Wer nicht naturgebräunt ist, weil es nur geregnet hat, war in der Münzkaribik, wurscht, Hauptsache, man kann Farbe bekennen.Muahaha!

Meine Selbigkeit fällt dabei in pinkfarbener Sommer-Montur kaum auf, da das Neongelb und Knalltürkis der anderen Mädels das farblich elegant abfedert und wir richtig schön die gute Laune prickeln lassen können. Nicht nur mit Sprudelwasser, sondern auch mit Aperolos und Caipirinhas lässt sich so ein herrlicher Abend in der heißen City wunderbar ertragen.

Die Herren in der Runde sind ebenso gut aufgehoben und mit kühlem Bier versehen, ein Fußballmatch läuft noch dazu auf einem Riesen-Screen nebenher, also auch für sie das Paradies auf Erden schlechthin.

Mit steigender Stimmung werden auch die Witze immer ausgelassener:

„Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei! Und der Oktopus hat neun!“

Muahaha!

Da begibt es sich, dass Domo beim Erzählen dieses hochspannenden Schwanks aus ihrem Leben die rechte Hand so dermaßen schwungvoll hochschleudert, so a la Saturday Night Fever, um dramatisch ihrer Darbietung haltungstechnische Untermalung zu bieten-

-da flutscht ihr doch glatt der güldene Ehering vom Finger…

Flutsch und weg.

Pardauz. Nix Muahaha.

Ja aber bitte, der kann ja net weit sein, alle fangen zu suchen an. Die ganze Truppe wirft sich in den Staub und grundelt fröhlich kichernd durch das Terrain des Style-Tempels.

Also sowas Blödes aber auch…

Sämtliche dinierenden Gäste verlagern netterweise nach meinen verzweifelten spitzen Jammerschreien ihre Beine auf den Tisch, was uns die Suche ungemein erleichtert. Unter Gepruste und Gewieher wird auch in den Handtaschen der anwesenden Damen des Restaurants gestierlt, es geht ja schließlich um meine Ehe!  Angesichts der universellen Wichtigkeit des Goldrings hat sogar das Servierpersonal ein Einsehen und hilft mit, die Mistkübel zu durchforsten.

Die Dunkelheit im Lokal macht das Unterfangen erst so richtig spannend, deswegen werden plötzlich sämtliche Taschenlampen –Apps aufs Handy geladen um damit in tantrischen Bück-Bewegungen weiter zu forsten.

Kruzitürken, das Teil ist und bleibt schlicht und einfach pfutsch.

Um nichts dem Zufall zu überlassen, wird auch das Aquarium ausgeleuchtet und mit Gummihandschuhen durchtaucht.

Keine Spur von gar nix.

Schließlich blase ich Halali und die Jagd ab, um sämtliche Suchenden ihrer Hexenschuss-Haltung zu entheben sowie mit einer großen Flasche Sprudel fürs Mithelfen zu bedanken.

Der Ring ist bis heute weg.

Dabei steht mein Name und mein Hochzeitsdatum drin….

Also bitte… wenn ihn wer findet, hier bin ich. Verheiratet bin ich auch noch.

Nur ohne Ehering.

P.S.: Man(n) hat mir attestiert, dass ich selbst bei dunkelster Haar- Umfärbung noch immer eine Blondine bleiben würde…!

Muahaha! :)

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und hier der “Frau- der- Ringe-Rap”…

Rosa Knast macht ruhig

2011 22 Sep

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Nun ist es wissenschaftlich erwiesen: Rosarot beruhigt das Gemüt. Deshalb erhalten die Arrestzellen in einem Bieler Polizeigebäude zurzeit einen pinkfarbenen Anstrich.

Beim Eintritt in die Zelle dreht sich einem buchstäblich der Magen um. Pink, so weit das Auge reicht. Süß und zu aufdringlich wirkt die Farbe, die gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen hitzige Gemüter beruhigen soll. In der Schweizer Stadt Biel werden zurzeit Gefängniszellen rosarot gestrichen. Die vier Arrestzellen im Polizeigebäude sind die ersten im Kanton Bern, weitere sollen folgen.

«Es wirkt wirklich, wir haben es schon getestet», freut sich Jean Scheiben, Chef der Polizei Biel, als er eine der vier Arrestzellen im Polizeigebäude präsentiert, die bereits ganz rosarot angemalt ist.

«Einen Schläger nach zehn Minuten beruhigt»

Letzte Woche habe hier ein Schläger gesessen. «Er sagte schon nach zehn Minuten, es beruhige ihn», so Scheiben. Die Idee kommt aus den USA. Erste Versuche mit rosafarbenen Gefängniszellen stammen aus den 70er-Jahren; die beruhigende Wirkung dieser Farbe belegte der amerikanische Fotobiologe John N. Ott damals in einer Studie.

Laut einer Recherche des «Magazins» wird Rosarot in den USA im Strafvollzug, in Schulen für hyperaktive Kinder, in psychiatrischen Kliniken oder zur Beruhigung von Patienten mit Nervenerkrankungen eingesetzt.

Zwei Jahre keine Aggressionen

In der Schweiz sind rosarote Zellen bislang nur aus dem Gefängnis Pfäffikon bekannt. Dort hat man laut Gefängnisleiter René Meier nur gute Erfahrungen gemacht; so sei es in den letzten zwei Jahren nicht mehr zu Aggressionen von Insassen gegen Aufseher gekommen. Weitere amerikanische Studien besagen, es sei unmöglich, in Gegenwart von Rosa aggressiv zu werden. Dies, weil die Farbe den Herzmuskel beeinflusse.

Polizeichef Scheiben sagt, die vier Arrestzellen hätten ohnehin renoviert werden müssen. «Und da haben wir entschieden, diese statt weiss rosarot zu streichen.» In den Arrestzellen werden verdächtige Personen für maximal 24 Stunden festgehalten.

(Bieler Tagblatt)

So bitteschön: hiermit wäre die GESUNDHEITs-fördernde Wirkung von DOMO´s PINK SALOON wissenschaftlich belegt.

Wollte ich nur mal gesagt haben…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und auch pinke Autos machen (nicht nur Tussis) angeblich happy… ;))

…und leider ist es mir nicht gelungen, den Abstand im oberen Text-Teil zu verringern, hängt wohl mit dem Foto zusammen… nächstes Mal mach ich´s besser! versprochen! :)

 

Deine Mutter Oida…

2011 15 Sep

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Sollte noch jemand- so wie ich- Erziehungsorgan mehrerer pubertierender Teenager sein, so kennt er möglicherweise diese Witz-Serie, die immer mit : „Deine Mutter Oida…“ anfängt.

-„Deine Mutter Oida… ist so dumm, sie fährt mit dem Deo-Roller zur Arbeit!“

Okay, ich nehme das jetzt mal nicht persönlich.

Ständig umschwirren mich diese dämlichen Sprüche, sogar einen Klingelton hat man erfunden, sodass es eigentlich den ganzen Tag „deine Mutter, Oida…“ spielt. Beim Frühstück höre ich bereits die neuesten Up-Dates wie:

-„Deine Mutter, Oida… ist so dumm, sie versteckt Sand in der Wüste!“

Wem in Herrgott´ s Namen fällt so was ein?

Muss ich mich da jetzt ärgern drüber?

-„Deine Mutter, Oida… bestellt sich im Restaurant zwei Mal all you can eat!“

Ich mein, da muss ich jetzt schon ein bissl schmunzeln…

-„Deine Mutter, Oida…schüttet Wasser über den PC um im Internet zu surfen!“

Mittlerweile muss ich sogar herzhaft lachen, so blöd ist das! Ich würde sagen, man hat es echt geschafft als Mutter, wenn jemand sogar ein eigenes App für solche Sprüche entworfen hat!

-”Deine Mutter, Oida… ist so fett, Google Earth hat angerufen, dass sie im Weg steht!“

Irgendwie find ich das mittlerweile grandios!

-„Deine Mutter, Oida…ist billiger als gratis!“

Bitte das ist ja urkomisch, ich glaube, ich werde selbst langsam süchtig nach diesem selbstvernichtenden Schwachsinn!

-„Deine Mutter, Oida… nimmt Brot mit auf die Toilette, um die WC-Ente zu füttern!“

Geh bitte, geht´ s noch?  Ich wiehere gleich wie ein Esel, das ist ja saukomisch! Wer bitte hat diesen genialen Nonsense erfunden?

Bitte bei mir melden!

-„Deine Mutter, Oida… steht auf dem Internetkabel und denkt, sie wäre online!“

Ja, bitte, ich will mehr!

-„Deine Mutter, Oida… wirft Dir ein Buch ins Gesicht weil sie denkt, sie ist dann in Facebook!“

Grunz!

Aber wer gedacht hat, es geht nimmer tiefer, der hat sich getäuscht, denn auch vor dem Vater macht dieses Gesülze nicht Halt, auch wenn die Mutter dabei wirklich noch einmal voll draufzahlt ( sorry, is net wirklich jugendfrei…):

-„Dein Vota, Oida… hält sein bestes Stück aus dem Fenster, weil sogar der Wind bläst besser als deine Mutter, Oida…!“

Uuups.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

sorry, es ist so abartig…dass es schon wieder großartig ist… irgendwie… ;))

Nacktes Verwöhnen

2011 8 Sep

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Menschen bewegen ja bekanntlich unheimlich viel, um zur Ruhe zu kommen, zitiere ich Marie von Ebner-Eschenbach. Genauso hirnrissig traten wir völlig erschöpft vom täglichen Hamsterrad  die Urlaubsreise in den asiatischen Süden an, um dem hiesigen sommerlichen Juli-Nieselregen zu entfleuchen, der sich ja gern aufs Gemüt schlägt…

Foto by Gaby Grünbeck

Foto by Gaby Grünbeck

Endlich am Ziel, nach odysseeartigen Martern meiner eh so Flugkilometer geplagten Gebeine, will ich meinen käsigen Alabasterkadaver nur mehr horizontal an einen Liegestuhlakku andocken. Glückselig lasse ich die Sonne mein geschundenes bleiches Hendlhaxn-  Gerippe wärmen. Die Gedanken entschwinden, leise dümple ich in eine astrale Trance hinüber.

Da flüstert fast zärtlich ein Strandboy in mein Ohr, ob mir denn nach einem kühlen Drink gelüste? Ja, in der Tat, da lass ich mich doch glatt inkommodieren, wenn er aufs Haus geht! Süffelnd dämmere ich wieder weiter. Keine Minute später raunt es erneut an mein abgeschaltetes Ohr: „Would you like some fruit?“ – „Ok. Yes please.“ (Und jetzt Ruhe, zum Kuckuck! Das ist ja wie zu Hause das ewige “Mami, Mami!”)

Einen Wimpernschlag darauf tönt es schon wieder: „Ma´ m? May I clean your glasses?”

Uff. Kinder, jetzt werdet ihr mir aber langsam lästig, grumpfe ich in meinen (hoffentlich imaginären?!) Damenbart. Also bitte. Aber jetzt ist fertig, aber echt.

„A hot towel?“ – „Ok“. Und RUHE.

Gerade in den ersten Tics der REM-Phase besäuselt der selbige Page mein Gehör, ob ich…

„No, I don´ t want to eat a cucumber, SSSSIR!”, zische ich um Contenance bemüht.

“But, excuse me, Ma´ m, it´ s for your eyes!”

„Himmel, also in Gottes Namen, hau ich mir auch noch die Gurke auf die Augen! Mach mich halt zum Idioten, aber wurscht, lasst mich endlich in RUHE!!!“, denke ich nur. Sagen tu ich artig „Thank you!“ und sinke wieder ermattet in meinen Sonnenstuhl, dessen Laken gerade noch einmal gerade gerückt und glatt gestrichen werden.

Jetzt kann nix mehr kommen, es ist endlich RUHE.

Denkste.

„X´ cuse me?“

„WAAAS?“, brülle ich entnervt.

„May I mist your face?”

Was ist mit meinem Gesicht? Mist, oder wie? Meine Ratio hat sich bereits genauso ausgeschaltet, wie mein Englisch, da sprüht der Typ bereits Evian in mein begurktes Gemüsegesicht. Auch das noch.

„…und irgendwann bleib I dann durt, bleib vo daham für imma furt“, trällere ich mir beruhigend den STS-Song vor.

 

Wie zum Henker soll ich mich je wieder im Alltag zurechtfinden?

;) ;) ;) ;) ;) ;)

..im nächsten Urlaub mach ich es einfach so wie sie… völlig schwerelos… ;)

 

Hamsterrad

2011 1 Sep

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Foto by Gabi Grünbeck

Foto by Gabi Grünbeck

Geht es nur mir so?

Oder fällt uns allen am Ende des Urlaubes der Anfang vom Alltag so unsagbar schwer?

Leide ich da ganz alleine dran?

Diesmal war es wieder einmal besonders einschneidend:

Im Verlauf der Ferien haben sich so mediterrane Sitten eingeschlichen wie Langschlafen, spät Frühstücken, dabei Zeitung lesen, keine Termine haben, spät schlafen gehen. Das Handy erwürgt, der Haushalt auf Eis liegengelassen. Kurzum Faulenzen und einmal Fünf gerade sein lassen. Manchmal sogar so was wie Langeweile verspüren. Gott, wann war das denn das letzte Mal der Fall?

Doch da: Kaum hat man sich an den neuen Lebensrhythmus gewöhnt, die innere Uhr verstellt, und die Terminfestplatte gelöscht, da naht auch schon mit Riesenschritten das drohende Ende.

Panik macht sich breit. Obwohl noch genügend Zeit zum Genießen verbleiben würde. Die Angst vor dem nur zu bekannten Alltagstrott schläft nicht. Unaufhörlich ist sie da, ist ständiger Begleiter. Inmitten fröhlichster Ausgelassenheit spürt man sie.

Dann heißt es wieder: Früh aufstehen, ein Termin jagt den nächsten, Hast, Eile, Druck…

Wehmut packt einen.

Wieso steigt man eigentlich immer wieder aus dem Hamsterrad? Nur, um draufzukommen, dass man den größten Teil seines Lebens da drinnen rennt und alles an einem vorbeiläuft? Auch das Leben? Wieso sieht man sich die schönsten Plätze der Welt an, nur um wehmütig festzustellen, dass  man eigentlich im falschen Land, ja am falschen Kontinent lebt? Wo es nicht so schön warm ist, nicht so herrliche Luft, so fremde Gerüche?

Weil man einfach dort ein anderer Mensch ist? Macht man Ferien von sich selbst? Lehnt man sich zurück und erkennt sein Ego in einem anderen Licht? Losgelöst von der Schablone des Routinelebens?

Ist es vielleicht ganz gut, gewisse manierierte Eigenheiten zu überdenken? Man könnte doch etwas von der Leichtigkeit des Seins hinüberretten! Ins Hamsterrad. Das man ja doch irgendwie trotzdem liebt. Wenn man drinnen ist. Nicht draußen. Denn es bedeutet Sicherheit. Es dreht sich um einen und man sich in ihm. Es lullt einen ein. Und das ist gut so. Da bleibt man, denn es ist genauso, wie man es sich selbst zurechtgezimmert hat.

Also hau mir doch bitte wer auf die Finger, sollte ich in Versuchung kommen, mir wieder mal einen Reisekatalog zu krallen!

My home is my Castle.

Mit Hamsterrad.

Basta.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

diese Beiden nehmen das einfach leichter…:)

 

Jingle Bells am Badestrand

2011 25 Aug

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Vor kurzem hat sich wieder einmal unsere traditionelle und altbewährte Familien- Sommer-Weihnachtsfeier zugetragen, die meinen Lesern nicht vorenthalten bleiben möge:

Denn aufgrund fröhlicher Vermehrungstätigkeit haben sich die Abkömmlinge meines seligen Großvaters, seines Zeichens ehemaliger Präsident der N.Ö. Ärztekammer, anzahlmäßig derart vergrößert, dass ein Großfamilienfest sämtliche Platzkapazitäten zu sprengen begann. Niemand war verständlicherweise bereit, diese Invasion der Hunnen bei sich aufzunehmen. Keine Location groß genug, eine Terminvereinbarung in der Vorweihnachtszeit für 30 Personen, eine Kinderschar und 4 Hunde sowieso ein Himmelfahrtskommando.

Da bei der jüngeren Generation minimierte Heiratsfreudigkeit zu bemerken, Hochzeitseinladungen also quasi auch nicht zu erwarten waren, beschloss der Ältestenrat, bestehend aus (Ober-)Medizinalräten, Juristen und Doktoren aller Sparten, einen Termin im Juli. Fortan wurde, ganz im Lifestylestream, das Fest dem Zeitpunkt angepasst, nicht umgekehrt. Trendsetting war schon immer unsere Stärke…

Mittlerweile ist es bei uns  also Kult und Tradition, sich alljährlich an einem heißen Augusttag in einem grenznahen Nest des nördlichen Weinviertels zur fröhlichen Weihnachtsfete einzufinden. Der Dresscode ist mafios-sportlich: Strohhut und Bermudas verleihen den Padrones die nötige „Eleganza“, legerer Badekittel mit Flip-Flops lassen die Damenwelt vom strengen Modediktat aufatmen.

Die Kulisse ist beeindruckend südlich. Auf allen Nadelbäumen des weitläufigen Obstgartens hängen glitzernde Weihnachtskugeln, Tannenzweige schmücken die lange Tafel, Lametta glitzert am Apfelbaum.

Der Pool mit goldenen Schwimmkerzen dekoriert, ein Hauch von Vanillekipferl liegt in der lauen Sommerluft.

Derartig eingestimmt gilt es, den Aperitif zu kredenzen, was nur mit einer LKW-Ladung an Spirituosen zu bespielen ist.

Lärmende Kinder toben, bellende Hunde wuseln, Generationen verschwimmen. Der Geräuschpegel den Anrainern durchaus vertraut, handelt es sich doch um die Nachfahren „vom Dokter“, der zu Lebzeiten nicht nur viele Kranke geheilt, Zähne gezogen und Kühe zur Welt gebracht, sondern auch ganze Familien durch die Kriegsjahre laviert hat. So etwas wird über Generationen  überliefert, Ehrensache.

Die Tafel becatert der lokale Schnitzelwirt, für den dieser Tag umsatzmäßig auch Weihnachten bedeutet. Dessen  handgewürgtes Freilandhuhn im Bröselkleid ist für alle ein lukullischer Hochgenuss.

Den Höhepunkt erreicht die Stimmung jedoch, als die illustre Gesellschaft sich erhebt, um ein sonores „Stille Nacht“ in die abendliche Sonnenuntergangsstimmung zu schmettern. Kein Gänsehauthaar bleibt da ungekrümmt, das Bewegende Moment ist nicht zu leugnen.

Derartig gestählt tritt man die Heimreise an und wünscht einander noch ein

Gutes- Neues?- Jahr.

 

Bis nächste Weihnachten eben.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier noch ein passend schräger Sommerhit dazu:

 

 

 

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