Domo`s Pink Saloon

Der BLOG der GESUNDHEIT

Schreiben und seine Tücken…

2012 10 Mai

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domo by J.doyl

domo by J.doyl

„Klingeling!“, ein SMS ist auf meinem Handy eingetrudelt. Meine Tochter urgiert eindringlich, ich möge ja doch sicher in der nächsten Stunde erreichbar bleiben und auf Standby-SMS-Empfang, es gelte eine Deutsch-Schularbeit zu bestreiten.

Na geh bitte…

Eh nur Deutsch!

Schreibe aber natürlich: „Klar doch, gerne! Was kommt denn?“

Kann doch kein Drama sein so einen Deutsch-Aufsatz hinzukriegen! Selbst wenn eine 6. Klasse Gymnasium schon höhere Ansprüche stellt, das kriegen wir doch mit Links hin!

„Tingeling!“, das Antwort-SMS schreibt: „es kommt eine Allegorie!“

Bitte wie? Wos is des? Nie gehört…

Also gut, Muddi googelt sich die Allegorie heraus und siehe da, es geht dabei also um die bildliche Darstellung eines abstrakten Begriffs durch eine konkrete Gestalt oder einen Gegenstand. Na bitte… warum net gleich? Und wieso weiß ich das nicht? Gottlob werde ich auf meinem zweiten Bildungsweg mitunterrichtet!

Gut, so eine Allegorie werden wir schon hinkriegen…wär doch gelacht! Ich stelle mich also quasi standby auf Empfang und schon geht es los:

„Tüdelü!“, das SMS schreibt: „der Begriff Freundschaft ist gefragt! Wie stellt man es an, möglichst viele neue Freunde zu finden?“

Uff. Schwitz. Muddi´s Gehirn arbeitet: na gut, also fangen wir mal an, die grauen Zellen auszuwinden. Ich wühle darin nach Begriffen wie „Zuverlässigkeit“, und „Treue“, schicke eine SMS nach dem anderen vollgestopft mit Wortfeldern von „Loyalität“ und Co. Aber ganz schön anstrengend, so ein vormittäglicher Gehirn-Adrenalinschub! Ist man ja als Hausfrau nimmer so gewöhnt, diese Art von Stress!  Muddi schickt also im Minutentakt eine allegorische Abhandlung über Freundschaft und Co, um dem armen Kind das Leben zu erleichtern. Ist ja heutzutage kein Honiglecken mehr, Schüler zu sein, finde ich…

„Rrrrring!“, ein Dankes-SMS mit „paaaasst!“ gibt mir die Absolution und befreit mich von meiner  Prüfungs-Nervosität, ein Relikt aus fernen Schultagen…igittigitt.

Eine Woche später zu selben Zeit ereilt mich dann die erlösende SMS, die meinem dumpfen Bangen vor der Benotung ein Ende setzt:

„Heeee SMS!“(mein neuer SMS-Klingelton) beschert mir folgende Info: „Mami, WIR haben eine 4 auf Deutsch! Warst schon mal besser!“

Na Herrimhimmelseidank ist das kein Fetzen geworden!

…aber a bissl kränken tu i mi schon jetzt!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…zum Thema Schularbeit…dieser Wissens-Test-Kandidat ist auch net schlecht… ;)))

…und auf Grund des kommenden Feiertagswochenendes erscheint der nächste SMILE-BLOG erst wieder in 14 Tagen, also am 24.5.2012! :)

Teenager und ihre Tücken

2012 3 Mai

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domo on the wall by j.doyl

domo on the wall by j.doyl

Inmitten der Pubertätsphase hat die Persönlichkeit junger heranwachsender Menschen oft Wachstumsschmerzen… auch mein Sohn und meine Tochter lehren mich gerade meine neurotonale Belastbarkeit ausloten…

Denn so ein Pubertantenstadel mit zwei Teenagern zu Hause lässt einen als ohnehin Kummer gewöhnte und eh nicht unerprobte Mutter manchmal schon Stoßgebete gen Himmel schicken und um Erleuchtung flehen…

Fragen wie: „Wann kommst du heim?“, sollten im Repertoire eines fortschrittlichen Muttertiers praktisch NICHT vorkommen, frau könnte sich dann Antworten wie:

„mummy, get yourself a life!“

oder noch besser: „ wie kleinkaro ist denn bitte dieses statement?“  seiner halbwüchsigen nicht auf den Mund gefallenen Sprösslinge einhandeln…

In der Quotidienität sprich im Alltag hat man sich als verlässlich verhaltensoriginelles Erziehungsorgan allerdings ständig als Taxi, Bankomat oder psychohygienischer Kratzbaum (nach Liebeskummer beispielsweise) zur Verfügung zu halten, denn man will ja schließlich nur das Allerbeste für seine Brut.

Die subkutane Berichterstattung nach Ausgeh-Zeremonien in diverse Clubs gestaltet sich meistens ziemlich dürftig und trocken wie die Serengeti-Steppe…  Fragen wie :

„wie war´s gestern?“  (gaaaanz schlecht, quasi verboten!)  sollten also tunlichst vermieden werden, wenn man seinen Ruf als relativ coole Mutter nicht aufs Spiel setzen möchte.

Mit einer Antwort  wie: „unpackable…!“  kann man sich dann eh schließlich selbst erzählen wie es gewesen sein muss…

Die unausweichliche Nähe der Familienbande erreicht meist in Urlaubszeiten ihren Höhepunkt , wenn dann wirklich round the clockwise ideologische Welten aufeinanderprallen:

„Mami, deine Vorstellungen von meinem Leben machen mich so urre unfrei…“

Jedoch ist es zweifelsfrei besser, solch lodernden Irrsinn lieber unkommentiert im Raum verhallen zu lassen, es sei denn, man hat wirklich das Rap-ertoire drauf, eine derartige Konfrontation auch mit dem nötigen semantischen Wortschatz zu bestreiten:

„Hey du Überraschungs-Eier-Sammler, bevor du Intelligenzruine hier mit deinem Gesülze einen offenen Zungenbeinbruch riskierst, solltest du lieber dein Prinzenpotential auf ein Sabbatical schicken und jetzt subito hier einen Abgang machen, denn sonst könnte deine Mutter Oida sich zu einem schrillen spitzen Schrei hinreißen lassen. Da Du aber das hohe C nur vom Trinken her kennst, rate ich Dir, in dich zu gehen und dort zu bleiben! Und überhaupt: Sokrates hat schon gesagt: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“  Aber bei dir hab ich den Verdacht, dass du nicht einmal DAS weißt!“

Na? Für einen kurzen Moment hat das Verblüffungs-Szenario zumindest gewirkt…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…genauso wie dieses Szenario mit dem klingenden Titel: shut up the kids…

Mausefalle Fußballfeld

2012 26 Apr

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Mango by Domo

Mango by Domo

Tatort Südstadt. In der Tat trägt sich dort doch immer wieder so Einiges zu, wenn ich mit mich meinem Sohnemann dort zum Tennistraining einfinde und derweil eine Runde mit dem Hund um den angrenzenden Teich drehe.

Das ist jede Woche wieder ein spannendes Ereignis für den Köter, denn am Teichufer nisten Enten, die man jagen kann, im Wasser sind springende Fische und und im Gebüsch gibt es allerlei Krötengetier, das den Jagdtrieb meines Wuffls erfreut.

Letztens  patrouillieren wir wieder so vor uns hin, Hunzi schnüffelt selig, als wir bei der trainierenden National-Elf vorbeimarschieren. Da wird immer ein bisserl geplänkelt, aber nur kurz, denn die Herren nehmen das Training natürlich sehr ernst und dürfen sich nicht allzu lang mit profanen Dingen abgeben.

Wem das völlig egal scheint, ist Mr. Mango, meine Töle. Urplötzlich erhascht er mitten auf dem Centercourt bei vollem Bein-Einsatz der Goalies eine Feldmaus und beginnt munter zwischen den Sportlerwadeln hindurch diese armselige Kreatur quer über den Platz zu jagen.

Na hurra.

Jegliche Ordnungsrufe meinerseits verhallen im Grün des Rasens, allfällige „Mango hier!“- oder „Komm her“-Kommandos sind Schall und Rauch im Jagdfieber meiner Promenadenmischung.

Na super.

An ein Weitertrainieren der Herren ist nicht zu denken, ich renne hinter dem Hunzviech her, dieses wiederum hinter der Maus und die gesamte National –Elf sprintet vollzählig hinter uns allen her, um dem Köter die Maus abzujagen. Als er sie schließlich im Maul hat, trägt er sie hoch erhobene Hauptes quer über den Platz und hat Riesenspaß daran, uns alle mit Grandezza an der Nase herumzuführen.

Na bravo.

Schließlich schafft es urpötzlich einer der Kicker, sich mit einem Hechtsprung auf Mango zu torpedieren, der nächste erwischt ihn am Halsband und ich nehme ihn sofort in den Knebelgriff um ihm mit Kiefersperre die Maus aus dem Maul zu zwingen. Diese ist auch net fad und hüpft selig mit einem Satz aus der sicheren Todeskralle und ist pfutsch auf und davon. Mango bleibt am Riemen und wird angeleint. Somit steht einem weiteren Training nun nix mehr im Wege und unter tosendem Applaus verlassen wir beide die Stätte des Gladiatorenkampfes.

Na servas….

I bin schweißgebadet…

I brauch ka Fitness-Center…

I hab an Hund.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…na ollaweil mein Hund könnt des auch… :

98830_web_R_by_Ulrich E. K. Schmidt_pixelio.de

98830_web_R_by_Ulrich E. K. Schmidt_pixelio.de

Es ergab sich, dass Domo an einem wunderbar frühlingshaften Sonntag zum Mittagessen in ein Wachauer Spitzen-Goldhauben-Zipfelmützen-Restaurant eingeladen war….

Schon bei der Anreise ins sonnige Marillenland lässt sich die christliche Vorfreude auf lukullische Gaumenfreuden nicht leugnen. Der Magen knurrt, der Motor auch und schon wähnt man sich im sonnigen Schanigarten, um in der angenehmen Frühlingssonne nett angedirndlt zu lunchen.

Allein, der Gastgarten, so wird mir salbungsvoll gepredigt, sei noch in Winterruhe (???)

Domo spricht ihr Gebet…

„Ja aber ein Aperitiv geht schon draußen, oder?“

„Nein leiiider…“

Domo übt sich in Demut…

Oiso guat, man sitzt hoit drinnen, wo bei sakraler (?) Stille fast lautlos bereits rundherum diniert wird. Unsere gut gelaunte Ankunft stört ganz offensichtlich das eucharistische Moment der angrenzenden Tische massiv, sogar die entzückenden Kinder vom Nebentisch im adretten Sonntagsanzug heben ob unseres offensichtlich atheistischen Okkultismus die Augenbraue missbilligend.

Domo bleibt andächtig…

Zum Aperitiv wird umgehend ein amuse-bouche gereicht, Brot-selbstredend in der praktischen Hostien-Form- und noch nie gekostete Pasteten sagen dem ersten Hunger den biblischen Kreuzzug an. Das immediat darauf folgende amuse-geule auf entzückenden Mini-Löffelchen verwirrt meine- zugegeben aufmüpfigen- Geschmacksnerven bereits leise… und auch das Sorbet wollte ich eigentlich nicht haben… Die Speisekarte wird in Gebetsbuchform dargereicht und ich beginne mir meinen blonden Kopf über die Kommunionsabfolge zu zerbrechen:

-Aal an Rotkraut-Fenchel-Schaum…

-Hollunderblüte in Schalotten-Reduktion…

Ois klass… da fehlen jetzt nur mehr Dinkelpops von der therapierte Sojabohne…

Domo wird jetzt übermütig…

…und  fragt lachend beim Bestellen:„Gibt es auch eine Witzsuppe heute…?“

Die angewiderte Blasiertheit der weiß und schwarz behandschuhten Ober kann dieser meiner Blasphemie zwar kaum standhalten, dennoch bleibt man bemüht und versucht bei meiner vorgebrachten Inspiration von der aphrodisischen Wirkung einer möglichen… äääh Burenwurst…? standhaft zu bleiben und dem Sündenfall LÄCHELN NICHT nachzugeben. Nun gut, man einigt sich besinnlich auf das getrüffelte Glücksschwein (oder so ähnlich…?) und fokussiert nun die Weinkarte.

Das önologische Glasschwenk – Brimborium gleicht einem Hochamt, allein es fehlt der Weihrauch. Also mir scheint ohne massiv-intravenösen Alkoholeinlauf dieser kirchliche Nahrungsaufnahme-Akt kaum durchstehbar…frei nach dem Motto: die letzte Ölung…

Domo lacht…

Mein Gegenüber hat keine Wahl, ist schließlich von mir zum Heidentum bekehrt, konvertiert und lacht nun mit… sein Glück aber auch. ;)

Das Dessert-Szenario ist für Domo nur mehr unter satanisch-karfreitäglichen Beschwörungsformeln zu ertragen. Unser Lachen stört leider das Gesamtkunstwerk Gourmet-Tempel ziemlich nachhaltig und die glückselige Ergriffenheit in den Augen der livrierten Ober, mit der wir – endlich! – die – schmerzhafte- Rechnung begleichen, lässt deutlich deren Mitleid angesichts unserer heidnischen Verwirrung erkennen.

Endlich erlöst vom letzten Abend-…äääh Mittagsmahl dann draußen in der herrlichen Wachauer Frühlingssonne…

…betet Domo inbrünstig und auf Knien:

„Lieber Gott, i hätt jetzt gern a glückliches Freilaufhendl im Bröselkleid und bitte deswegen um ABSOLUTION!“

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und by the way zum Thema Hochamt:

ER zu IHR: ” Dein Körper ist wie einTempel…”

Darauf SIE: Ja aber heute ist keine Messe… ”

uups…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und so easy kann essen sein…

Domo geliftet und gebotoxt?

2012 29 Mrz

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Domo NICHT faltenfrei! ;))) by Domo

Domo NICHT faltenfrei! ;))) by Domo

SMILE BLOG BEI BARBARA KARLICH!

Montag, 2.April 2012, 16 Uhr ORF2 bei Barbara Karlich!

der Link zur Sendung steht unten in den Kommentaren…

Hat sie oder hat sie nicht…?

Diese Frage hat man sich doch des Öfteren schon gestellt, wenn man Kolleg(inn)en oder sonstige Bekannte, die man etwa gleichen Alters wähnte, plötzlich jugendlich straff und wie frisch aus dem Urlaub wiedergetroffen hat. Sozusagen mehr “über-” als nur “er”-holt.

Vor kurzem hat mich eine Freundin auf mein Foto angesprochen, das diese Kolumne ziert: „Da siehst Du ja drauf aus, wie eine gut erhaltene Mittfünfzigerin!“

“Hmmm…mach was, Domo…”

Na danke aber auch! Da hab ich ja gottlob noch ein paar Jahre Zeit, um da hineinzuwachsen! Derart gebauchpinselt habe ich natürlich in Erwägung gezogen, das Foto sofort auszumisten und gegen ein Jugendbildnis auszutauschen. Doch nein! Ist es nicht andererseits wiederum ein sanftes Ruhekissen, in natura vielleicht (?) doch etwas mehr herzumachen? Sich noch steigern zu können? Zumindest fallweise?

Als weitere Lösungs-Variante wäre dann halt nur die unmittelbare und sofortige Fassadensanierung mittels Giftspritze in sämtliche prekäre Mimikfaltenzonen anzudenken…

“Hmmm, mach was, Domo…”

Na geh bitte…nein…also nein.

NEIIIN!!!

Meine andere Freundin wieder, Endvierzigerin, so wie ich, und von Beruf Beauty-Doc, wedelt beim Anblick meiner anscheinend kratertiefen Furchen im Gesicht eh schon immer eifrig mit der alles könnenden Spritze: “Wenn Du da nicht bald was machst, dann bekommt man es gar nicht mehr weg…“, raunt sie mir kryptisch und verschwörerisch zu:

“Hmmm, mach was Domo…”

Wieder bin ich ob solcher Ehrlichkeit sprachlos. Das ist zuviel für mein strapaziertes Ego. Mein Freund und Feind zugleich wird konsultiert: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die meisten Falten im Land? Wenigstens der schweigt. Sein Glück, deswegen hängt er auch noch…

“Hmmm, mach was, Domo…”

Tage später ereilt mich via Gesichtsbuch eine Anfrage, ob ich denn bereit wäre, bei der Barabara Karlich Show zum Thema “Botox-nein danke!”  aufzutreten! Aha?

Ist offensichtlich schon eine Seltenheit, wenn jemand noch ungetuned frei herum läuft und Nasolabialfalten trägt, denn eigentlich hat sowas ja schon fast niemand mehr… außer mir! ;)))

“Hmmm, mach was, Domo…”

Na aber geh bitte…ja…also ja.

JAAAA!!!

“Mach DAS, Domo…”

Ich mach das! DAS ist mein Ding! Ich altere in (mehr oder weniger) Würde und die Welt soll es jetzt zum Henker auch wissen! Also zu-gesagt, getan, Domo eilt ins Fernsehstudio, um dort flankiert von “schöngespritzten”  und “aufgepimpten” Beauties- und solchen die es noch werden wollen- ihre Frau vor der Kamera zu stehen und- hardcore- auch authentisch daran zu glauben, dass frau eben ihre Falten mit Charakter wettmachen könne… Die Tage, an denen mir das nicht so ganz gelingt, blende ich eben einfach aus… Kann man(n) sich bitte damit abfinden, dass ich mir diese Falten mühsam erarbeitet habe? Mit gaaanz viel Leben, Lachen und auch Weinen?

Meine Hochachtung möchte ich noch jenem Teilnehmer an dieser Podiumsdiskussion aussprechen, der – nach einem schweren Autounfall – eine wunderbare Aussage getätigt hat:

“Ich kann nicht verstehen, dass Frauen sich freiwillig ihre Gesichtsnerven lähmen lassen, denn ICH würde die Welt dafür geben, meinem (nach vielen plastisch- reparativen OP.´s) starren Gesicht wieder Mimik einzuhauchen…”

Was für ein Satz! und…

Willkommen in unserer faltenlosen glatten Oberflächlichkeits-Gesellschaft!

Das Ergebnis dieser wirklich gut gecasteten Sendung ist am 2.4.2012 um 16 Uhr in ORF 2 zu bestaunen und verspricht recht unterhaltsam zu werden…

Mal sehen, ob ich mir net nachher dann doch einen Termin beim Beauty-Doc ausmache…

P.S.: Habe gerade beschlossen, doch lieber NICHT am heurigen “Europäischen Jahr des aktiven Alterns” teilzunehmen (Der Standard, März 2012)

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…aus gegebenem Anlass:

P.P.S.: …und aus gegebenem Anlass taucht Domo dann mal wieder ab über Ostern, um sich im Urlaub ein paar Falten zu erarbeiten… next Domo-Day ist der  19.4.2012…… c u

Domo Flieger by Max Moet

Domo Flieger by Max Moet

Mir war vor einiger Zeit wieder einmal danach, geballte Frauenpower zu spüren, deshalb trommelte ich das Buschtrommel-Hallofon und klapperte alle meine Ex-Flugentenkolleginnen zusammen, um diesem Trieb Folge zu leisten.

Mit Begeisterung versammelte sich des Nachmittags eine ganze Schar noch-  flugtauglicher und bereits -abgedankter Gefährtinnen in meinem Terrain zusammen und frönte der perlenden Prosecco-Plauderei. Gucci-Style an Prada- Must-Haves, Armani neben Fendi, Chanel-liges und Herme(s)-tisches bieten ein prächtiges Naturschauspiel auf meiner Wohnzimmer-Couch. Ein Hauch von großer weiter Welt bläst durch meine Kemenate, der Touch des Versnobten macht sich echt gut auf meinem Mobiliar.

Modisch kann man als Nichtflieger mit diesen Damen unmöglich Schritt halten, es sei denn, frau hätte einen Lotto-Jackpot-Vielflieger-Bonus geknackt und würde ausnahmslos weltweit kampfshoppen… aber es gibt auch, wie ich festgestellt habe, ein modisches Leben danach. Auch wenn es sich nur in heimischen Gefilden streunen lässt, so kann man auch daraus Style-mäßig was machen…zumindest in dezenter Hausfrauen-Manier.

Da meine Mädels bereits alle vermehrungstechnisch recht fleißig waren, haben alle ihre Sprösslinge dabei. Das Haus gleicht einer Hüpfburg mit angedocktem Spielplatz-Flair. Wenn auch auf sehr elitärem Niveau, man zerhaut ja schließlich nicht jeden Tag teures Porzellan als Kind… hat aber verständlicherweise seinen Reiz!

Klirr! Boing! Schepper!

Inmitten dieses Laufsteg-Geplauders erscheint urplötzlich -unangekündigt!-  mein Göttergatte in voller Lebensgröße aus dem negativ verstrahlten Büroalltag entsprungen und dementsprechend karmisch tief schwingend…

Die in ihm schlummernde Sehnsucht nach kosmischer Stille kann momentan in diesem Etablissement scheinbar nicht befriedigt werden…

Seine charismatisch mitreißende (schlechte) Laune erfasst umgehend alle Anwesenden, vor allem sein starrer Blick ins wuselnd perlende Geschehen lässt meine Damen umgehend zum Aufbruch posaunen. Drastisches Zusammenpack-Szenario neben geschäftigen Aufräum-Simulationen.

Beim Verabschieden zwinkern wir uns noch kichernd gegenseitig zu und raunen einander ins Ohr:

„Wir Frauen müssen z`ammhalten…!“

Worauf SEINE Stimme aus dem Off Sympathie-schwanger ins Geschehen ätzt:

„Na dann halt´ s z`amm!“

Diese Sportart nennt man “sich kein Blatt vor den Mund nehmen”…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

dieses Ehepaar ist jedenfalls eindeutig besser drauf…und einfach entzückend… ;)

Prinzen-Casting

2012 15 Mrz

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Flugente X.  incognito

Flugente X. incognito

Immer wieder birgt es unheimlich gute Unterhaltungschemie, durch den Inter-Äther zu streunen und dabei durch soziale Netzwerke zu flanieren. Dort sind allerdings auch viele Jäger auf der Pirsch nach der Traumfrau und auf Beutezug nach adorablen Geschöpfen.

Da mein Profil keinen Beziehungsstatus bedient, weiß man bei mir daher nicht von vornherein, dass ich schwer verheiratet und quasi unvermittelbar bin. Also verirren sich auch fallweise ein paar Adoranten auf meine Seite und verfallen dem irren Trugschluss, meinem Foto nach müsste ich die Frau ihrer Träume sein… sie kennen mich nicht, deshalb sei ihnen verziehen… ;)))

Nun prallen da durchwegs flotte Anmacher-Sager von absolut netten Herren an mein virtuelles Gehör, wo sich mir dann immer die Frage aufdrängt, ob man diese Herren so einfach abblitzen und ziehen lassen sollte? Eigentlich urschade drum! Denn sind Männer ja wie Parkplätze: die Guten sind schon vergeben und der Rest sind Behinderte…

Deshalb hab ich beim letzten Aspiranten, der in mein Facebook-Radar geflattert ist an meine liebe Flugkollegin und Freundin X. gedacht. Sie bedient rein optisch das selbe Beuteschema wie meine Wenigkeit und-  ist single. Also wollen wir doch bitteschön den netten Herren nicht länger unbefraut durchs Netz schwirren lassen!

Das lästige Hobby- und Bankkonto-Screening hab ich bereits vorsondiert (da fallen ja meinst schon viele Anwärter aus dem Rennen, meine Freundin ist da sehr anspruchsvoll!), Champagner-Allergien wurden abgeklärt, der Nachwuchs in verschiedensten Aggregatszuständen muss deklariert sein, denn X. ist äußerst zurückhaltend in ihrer Gunstvergabe. Und somit kommen nur die echten Minnesänger in die Nahkampfzone. Man muss ja da schon recht selektiv vorgehen, denn es schwirren da schon so einige polymorph perverse Subjekte durch den Äther-Catwalk.

Ich rufe X. also frühmorgens an und hoffe, dass sie gerade im Lande weilen möge, während der Galan gerade an meiner Chat-Türe pocht. Der Typ scheint ein gefestigter „In –seiner-Mitte-Wohner“ zu sein, dessen Ego keine eigene Postleitzahl benötigt…

„Mausel, steh auf, Du hast a blind date!“, überfahre ich sie.

„Wos? I bin im absoluten Urzustand!“, wettert sie ob meiner spontanen Eingebung, ist aber dann schließlich doch sehr bald zu allen Schandtaten bereit und wirft bereits die Heizwickler an.

„Du hast in zwei Stunden einen Lunch in der City!“, schaffe ich X. an, während ich dem netten Herren F. gerade nebenher schriftlich verklickere, dass er die Seite wechseln möge und ihr, also X., eine Kontaktanfrage schicken solle. Ich bin ja schließlich net neidig und mein ausgewachsenes Helfersyndrom erfährt somit auch Therapie. So sollten “eigentlich alle geholfen werden”, baldowert ja auch Frau Verona Feldbusch alias Pooth.

Nun gut, X. und F. fackeln auch nicht lange, befreunden sich umgehend und treffen sich in einer feinen Innenstadt-Ausspeisung mit angrenzender Prosecco-Tränke.

Stunden später, in denen man mich keines SMS würdigt (es könnte mich ja vielleicht interessieren, wie´s so läuft?) schicke ich schließlich eins an X. wie es denn mit meinem Kuppelpelz so aussähe…??? Ich meine, den hätte ich bei gegenseitigem Gefallen doch schon verdient, oder?

Natürlich ist keiner erreichbar, alle extremst busy, die Mailbox schwafelt mich weg, von wegen nicht erreichbar…

DANKE!

Spät abends klingelt mich dann eine völlig beseelte X. zur subkutanen Berichterstattung an: „Schatzl, der Typ ist zwar urnett, aber der hat afoch ka Prinzenpotential! “

Na geh bitte… wieder nix! Und – a bissl beleidigt bin i aber jetzt schon!

Wegen dem Nerzerl wär´s halt gwesen…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…frau im Netz muss halt aufpassen, dass es ihr net genau SO geht:

Desperate Monday

2012 8 Mrz

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mein neues Lieblingsmedikament...

mein neues Lieblingsmedikament...

Ja, letztens war wieder so einer: Ein äußerst schräger Montag, wo an einem noch die lahmen Glieder vom faulen Wochenende dran baumeln. Dieser Tag hat wohl den traurigsten Platz im Ranking der Wochentage, weil er dem Sonntag die kalte Schulter zeigen muss. Und immer un.heim.lich viel zu erledigen ist:

Also dazwischenkommen darf heut genau nix, denn die Termine sind so derart byzantinisch geschachtelt, dass quasi der eine den nächsten schon impliziert:

Frühmorgens nach Abtransport der Schülerriege in selbiges Etablissement sollte das Terrain von Wochenendverwüstung und Hundshaaren entkeimt werden. Aber gut, das kann warten. Der Dreck rennt mir ja schließlich nicht davon, anspringen wäre wohl die richtigere Definition…

Post-, Bank- und Putzereiwege, dann der eine oder andere Supermarkt ausgeraubt – an Lebensmitteln, versteht sich. Die Frage, „was kochen wir heute?“ beantworte ich mir ja täglich selbst mit zurechtgezimmerten Spezialmenüs, die den Gaumen meiner Mannschaft erfreuen mögen.

Die Hausfrau hat sich angewöhnt, an Minimum zwei Orten ex aequo zugegen zu sein, sowie immer simultan mindestens zwo Tätigkeiten synchron auszuführen. Wie eben neben dem Kochen gleichzeitig abzustauben, beim Abstauben gleichzeitig auszumisten (erleichtert das Abstauben wiederum!), und dabei auch synchron die Wäsche zu sortieren. Sieht zwar etwas ungelenk aus, bringt aber Punkte. Ständige Erreichbarkeit ist selbstredend. Globale Zuständigkeit in Endlosschleife für einfach alles rund um die Uhr verfreilicht. Von Zahnspangenkontrolle über Klavierstunde bis hin zum Spreizfuß-Einlagentermin ist heute alles drin. Frau hat ihre eigenen Bedürfnisse schließlich auf die eines retardierten Pantoffels zurückgestuft und ist somit quasi ein Perpetuum mobile.

Ja, sogar molto mobile!

Dank Abgas-unfreundlicher Fahrweise gelingt es jedenfalls, den Spagat zwischen sämtlichen Terminen dank eines PS-trächtigen Gefährts lückenlos zu absolvieren. Der Slot zwischen hinzubringender Tochter hier und auf der Straße wartendem Sohn ist allerdings dünn…

Am Ende des Tages reagiert die Domina in permanenter Unruhe somit auf Dialoge von flamboyanter Inspirationskraft seitens der Juniorseite wie „was geht ab?“ leise gereizt…

Schon die klitzekleinste Verfehlung nur eines einzigen Familienmitglieds wie beispielsweise belangloses Blockieren des Fernsehers ohne Kompromissbereitschaft-

- könnte bei der besten Hausfrau von allen in Sekundenschnelle zu zwangsneurotischem Kammerflimmern führen…

…aber des is meinen Leuten eigentlich allen ziemlich conchita.

Wurscht nämlich.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und soviel zum Thema abgas(un)freundliche Fahrweise… so geht´s einem dann:

Fail-21.jpeg

Fail-21.jpeg

Seit Neuestem wird man ja auf meinem Lieblingsparkplatz, der Wiener Südost-Tangente via overhead-Screens dazu angehalten, bei Stau Rettungsgasse zu fahren, was mich nun endgültig an unserer Verkehrsplanung verzweifeln lässt…

In südlichen Ländern wie Italien beispielsweise, die zwar bekannt sind für ihr temperamentvolles Fahrgehabe, sowie ihr wildes Gehupe und Gestikulieren, hat sich im Falle eines Unfalls noch nie ein Problem ergeben. Alle Autos rücken im Notfall sofort in irgendeinen freien Winkel, versickern quasi von der Straße und lassen anstandslos die Einsatzfahrzeuge durch. Dort ist das Gang und Gäbe….

Nur bei uns musste man da jetzt ein Gesetz dazu erfinden, das mich dann im Ernstfall dazu zwingt, womöglich eine Sperrlinie zu überfahren, wenn ich nach links ausweiche oder einen Pannenstreifen (so es den auf meiner Lieblings-Tangente überhaupt gibt… und wenn nicht, warum nicht?) zu befahren, wenn ich nach rechts rutsche. All diese Vergehen sind ja laut Gesetz höchst strafbar und müssten dann mit entsprechenden Organ- Mandaten geahndet werden!

Oder befinden wir uns dann Rettungs-Gassi-fahrend in einer neuen Gesetzes-Sackgasse? Nämlich einer Gesetzes-Lücke? Punkto  vorausdenkend visionärer Verkehrsplanung geschieht in diesem Land ja so sehr nichts, dass die Sinne der Verantwortlichen beim Nichtstun offensichtlich schier überreizen…

Gerade gestern morgen, als ich mich gemütlich in die City stauen wollte -zur Unzeit, denn es war alles verstopft- leuchtete es ober mir wieder sinnesschwer:

Rettungsgasse fahren…

Rettungsgasse fahren…

Rettungsgasse fahren…

 

So ein Schwachsinn.

Also ob eine verstopfte Tangente nicht schon schlimm genug wäre…!

Da rutscht doch tatsächlich so ein schäbiger Kübel mit nicht österreichischem Kennzeichen so zu ganz nah mir rüber und deutet mir, auch nachzurücken. Bitte kann der Mann denn Deutsch? Versteht man international:

Rettungsgasse fahren?

Net dass ich wüsste…

„Ruck umme Worma min Trabant!“, maule ich anarchisch zu dem Schubser hinüber.

Woraufhin auch ein junger Transdanubier (erkenne ich an seinem Auto-Pickerl „Donaustadt 4ever“) mir Ähnliches signalisieren will…

Er wird mit einem handfesten:

“Trau di jo net“,

von meiner Piste gescheucht.

Auf Grund dieser Überdosis an menschlichem Zusammenrücken musste ich leider die Tangente an der nächsten Ausfahrt verlassen, da mich sonst eine migräneartige Intoleranz Attacke ereilt hätte…

Ich will zurück in die Wüste, da gibt es siebenspurige Autobahnen und dreispurige Kreisverkehre… schnüff.

Dort muss keiner Rettungs-Gassi fahren…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

ich glaub, DAS sollte ich jetzt auch lernen, dann muss ich net Rettungsgasse fahren… ;)

Arabische Träume

2012 23 Feb

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SMILE by Gaby &Domo

SMILE by Gaby &Domo

Das Griesegrau dieses Winters hatte es nochmals verdient, von etwas arabischer Wüstensonne durchbrochen zu werden. Meine liebe Freundin und ehemalige Kollegin G., ihres Zeichens noch immer amtierende Flugbegleiterin, bot mir an, mich auf eine Dienst-Rotation nach Dubai als Travel-Partner mitzunehmen.

So muss nun also kurzerhand dem Schnee der Rücken zugekehrt und ein Flugticket gebucht werden. Und los geht´s, wir brechen einfach völlig spontan zu einem Mädels-Kurz-Ausritt von zwei Tagen auf, um die No-Blässe in ein bissl No-Bräune umzufärben.

Im Flieger gibt es für mich ein Wiedersehen mit lieben Kollegen/Innen, durch herrliches Flugenten-Geschnatter vergeht die Zeit wahrhaftig wie im “Flug” und die Landung in Dubai City by night im Cockpit macht das Fliegen wirklich zum traumhaft schönen Erlebnis. Es ist wie in alten Zeiten, als ich noch selbst Stewardess war. Einmal Airliner- bleibt man eben immer Airliner.

Nach einer kurzen Nacht ist es dann einfach herrlich, endlich g´schmeidig in Ruhe am feinen Sandstrand von Jumeirah mit Blick aufs Burj al Arab, den Burj Khalifa und das märchenhafte Hotel Atlantis zu liegen und chillig mit den Gedanken zu baumeln…

…und zu träumen…

Die arabische Wüstenruhe wird ausschließlich von immer wiederkehrenden phonetischen Störwellen austrianischer Mitreisender durchbrochen, deren „geh heast Oida…“ meinen auf Alpha-Schwingung eingependelten Ist-Schwebe-Zustand vor dem endgültigen Abgleiten ins „Nirwa(h)nische“ Delirium bewahrt. Diese akustischen Störsignale erreichen leider mein Unterbewusstsein in äußerst störender Form…

..aber ich träume weiter…

Ich mag es eben einfach, wenn man nix hört außer das dumpfe sanfte Motorengeräusch vorbeiziehender Luxus-Yachten und vielleicht ein paar Water-Scooter… das hat irgendwie was Mondänes… Und dass unsere Liegestuhl-Nachbarn soeben per Wasserflugzeug eingeflogen worden sind, stört auch net unbedingt das Ambiente.

…schön, so zu träumen…

Somit nivelliert sich das auf Null herunter gefahrene  Arbeits-Niveau der Hausfrau außer Dienst darauf niedrigste Bedürfnisse zu bespielen wie kunstvoll ja keine weißen Streifen beim Bräunungs-Szenario zu erzielen. Kein leichtes Unterfangen, ja in einem moslemischen Wüstenstaat eben sogar eine gewisse Herausforderung…

…aber träumen darf man ja noch…

Der andere Nachbar-Liegestuhl möchte mich, nachdem ich mich (leichtsinnig!!!) mit meiner Freundin auf Deutsch unterhalten hatte, in ein „Edmund-Sackbauerisches“ Gespräch verwickeln, was wir allerdings mit athletischer Ignoranz abschmettern… schließlich hat man nicht so viele Flugkilometer abgespult, um dann vor Ort zu „mundeln“…

Endlich haben wir uns Ruhe verschafft, G. frönt dem Ipod, und gleite in eine astralische Seligkeit hinüber…

…und träume…

Gerade ertrage ich noch, dass mich der Strandboy mit einer aufgeschnittenen Melone inkommodiert…

Aber jetzt herrscht Stille.

…und ich träume…

…von den griesegrauen Nebelfeldern daheim…. ;)

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und hier ein Hauch von “paradise”…

Halali mit Hindernissen…

2012 2 Feb

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pink Domo shoes :)

pink Domo shoes :)

Vergangenen Montag fand ja wie alle Jahre wieder der Ball des grünen Kreuzes, besser bekannt unter “Jägerball” in der Wiener Hofburg statt.

Auch Domo gesellt sich dort bereits zum wiederholten Male zum waidmännischen Inventar und darf somit auch dieses Jahr nicht in der Riege der Dirndlträgerinnen fehlen. Die Schürzenjäger brauchen ja schließlich genug Wildpret zum Jagen…

Die Anreise zur festlichen Location gestaltet sich bereits ereignisreich, als plötzlich auf der Wiener Ringstraße kurz vor der Abzweigung zur Hofburg ein Polizist lebensmüde auf die Fahrbahn springt und mir in voller Fahrt mitten in einer grünen Welle seine rote Kelle bedrohlich vor´s Auto hält. Ein mutiges Unterfangen, so in dunkler Nacht, bei Grünlicht und massenhaft Verkehr. Nun gut, ich war-halali- erlegt und mit 70 km/h Sachen einfach zu flott dran. So wird nun meinetwegen der gesamte Ring vierspurig gesperrt (zuviel der Ehre!) und ich quer über vier (v.i.e.r.!) Fahrstreifen auf die Nebenfahrbahn Richtung Bellaria geschleust. Hat auch nicht jeder…

„Wohin woin` S denn?“

„Zur Hofburg, wenn´s recht ist…“

Nachdem klar war, dass mein Vergehen mit Geld zu bezahlen ist, und ich alle Papiere bereit halte werde ich angriffslustig:

„Und Herr Chefinschpekter, wann´s leicht geht, fahr i da dann aber rückwärts wieder am Ring raus und muss jetzt net noch amal da ganz um den Häuserblock herum, gell? weil i hab´s eilig!“

„Na nix do, warten´ S, blasen miassen` S a no…“

Im Wissen, dass ich absolut clean bin, wird es mir jetzt eindeutig zu blöd:

„DES Blosen kennan SIE si net leisten…“, matschgere ich aufmüpfig…

Diese Antwort MUSSTE einfach sein! Mein Freund und Helfer wirkt nun ziemlich frappiert und verunsichert, mein Plan geht auf… die Flucht nach vorne ist wie immer äußerst wirksam:

Angewidert aber betont lässig blase ich reinen Gewissens ein 0,0 Promille-Röhrchen voll, zahle 21 Euro und gosche dann noch einmal charmant zu dem Uniformierten: „So und JETZT sperren Sie den Ring noch amal ab und lassen mich da rücklings auf die Ringstraßen-Fahrbahn schieben!“

Völlig perplex tut der Käppchenträger sogleich wie ihm befohlen, die Ringstraße wird kurzfristig wieder einmal vierspurig und großräumig gesperrt, um Domo´s Anreise zur Hofburg zu gewährleisten.

Na bitte, hat auch nicht jeder…

Mit einem fröhlichen „schau meine Herren, es geht ja, warum net glei?“ flitze ich mit Vollgas von dannen, nicht ohne vorher noch ins Geschehen zu maulen:

„Du Inschpekta beim Heimfahren lasst´s mi dann aber in Ruhe, gell? Einmal ist genug Freunde!“

Und jetzt endlich nix wie Halali…

Bei der Hofburg selbst steh ich beim noch dünn besiedelten Haupteingang mit meiner Karte, die dort  hinterlegt ist und begehre Einlass. Der Uniformierte meint:

„Sie sind beim falschen Entrance, da müssen Sie jetzt noch einmal raus und dann dreimal rundherum und dann beim Josefsplatz hinein…“

Das strapaziert meine Geduldsfäden aber nun bereits über die De(h)nbarkeit…

„Hean´S, des is jetzt aber net Ihr Ernst? Es hat Minusgrade und i steh da in Stilettos und Ballfummel…?“

„Na sicher net, Sie gehen jetzt da net rein…“

Während Domo- kurz vorm Zerspringen- gerade den absoluten Ball-Eklat im Geiste martialisch farbenfroh durchexerziert und überlegt, einfach brutal im Stechschritt weiter durch die Sperre durch zu stöckeln, erbarmt sich ein Supervisor meiner hilfsbedürftigen Situation. Er dürfte die düsteren Wolken um meine Zorn umwobene Mimik erahnt haben und fragt ob ich denn ohne Begleitung sei:

„Sehen Sie irgendwen da neben mir?“ , herrsche ich ihn an…

„Nun, dann wollen wir doch die Dame so alleine nicht mehr in die Kälte hinaus schicken… schönen Abend noch!“, overruled der Boss seinen Adlatus im Säuselton.

Naaaaa oisdann, meine Herren in Uniform, es geht jo eh…

mit a bissl an Schmäh… ;)

Halali!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier gleich noch einmal eine Verkehrskontrolle… ;)

P.S.: auf Grund der Semesterferien gibt es den nächsten SMILE-Blog erst wieder am 23.2. 2012! keep on smiling :)

Anleitung zum Weltschmerz

2012 26 Jan

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pink shells by Nikki M.

pink shells by Nikki M.pink shells by Nikki M.

Man materialisiere sich an einen der schönsten Punkte der Welt:

-auf eine einsame Klippe und schaue auf die aufbrausende Gischt offener See…

-auf einen Berggipfel und betrachte die unfassbare Naturgewalt des Fern-Panoramas…

-oder an einen weißen Sandstrand und lasse den Blick im Blau- in- Blau zwischen Himmel und Erde verschwimmen…

Das sind die Momente, in denen in mir immer ein Gefühl zwischen unsagbarer Sehnsucht, Euphorie und tiefer Traurigkeit aufsteigt. Der Spagat zwischen endloser Wehmut und himmelhochjauchzender Glückseligkeit zerreißt mir fast das Herz. Wenn einem die eigene Endlichkeit bewusst wird, die tiefsten Sehnsüchte manifest sind, sowie die intrinsische Einsamkeit ans Licht kommt…

…dann, spüre ich ihn, diesen unendlichen Weltschmerz.

Wenn einen seine eigene Nichtigkeit einholt und alle Ängste und Sehnsüchte gleichzeitig zu Tage treten…

…dann spürt man ihn, diesen monumentalen Weltschmerz.

-hat man genug geliebt?

-wird man selbst genug zurückgeliebt?

-hat man alles erreicht, was man wollte?

-hat man alle Träume auch gelebt?

-alle Ziele erreicht?

-alle Schlachten geschlagen?

-Wo will man hin?

-Was soll noch kommen?

Beim Schreiben dieser Zeilen sitze ich gerade an einem weißen Strand, schaue aufs türkise Meer und Tränen rinnen leise über meine Wangen in den Sand, werden dort zu nassen Perlen, die kleine Mulden in den Muschelgrieß höhlen…Sie erleichtern meine Seele und spülen allen Gram aus meinem Herzen.

Es gibt gar keinen wahren Grund für meine Tränen…und doch sind sie da.

Zu viel Glück kann genauso unsagbar traurig machen wie zu wenig- und sogar in Momenten tiefster Verzweiflung habe ich sogar schon Euphorie verspürt…

Was bedeutet das?

Liegen Glückseligkeit und Leiden so nahe beisammen? Oder sind es einfach die Momente im Leben in denen man sich wirklich spürt und sich selbst ganz nahe ist?

Fühlt es sich nicht großartig und befreiend an, in diese Einsamkeit so richtig rein zu kriechen und sich von aller Welt verlassen zu fühlen?

Immer wieder gleite ich in diesen Weltschmerz hinein und lasse ihn zu.

Lasse zu, dass er mich übermannt, dass er mich zum Weinen bringt. Die Tränen reinigen meine Seele und waschen alle Sorgen hinaus ins Universum.

Aber auch, dass er mich anspornt, etwas zu verändern, neue Wege zu finden, neue Wege zu überdenken, an der Kreuzung den Richtigen einzuschlagen und dann die Kraft aufzubringen, ihn auch zu beschreiten…

Ich habe mit meinem Weltschmerz an den schönsten Stellen der Erde Bekanntschaft gemacht. Und ich konnte ihn gar nicht ausstehen, er war mein Feind.

Mittlerweile sind wir alte Kumpanen. Ich weiß, dass er mir immer wieder begegnen wird…

Heute ist er mein Gefährte geworden, denn er weist mir den Weg.

Willkommen mein Freund!

Danke für eine neue Begegnung mit mir selbst und für die knallrosa Muschel von irgendeinem pinken Atoll da draußen tief im Meer, die ihren Weg zu mir gefunden hat –

und bis zum nächsten Mal….

…………………………………………………….

dazu passt für mich nur eines der derzeit schönsten Liebeslieder mit dem ergreifendsten Video aller Zeiten…

Baywatching

2012 19 Jan

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baywatch original_R_K_B_by_magicpen_pixelio.de

baywatch original_R_K_B_by_magicpen_pixelio.de

Auf meiner kürzlichen Expedition in einen arabischen Wüstenstaat kamen meine Tochter und ich in die stressgeladene Situation, sehr viel Zeit in horizontaler Piz Buin-Stellung im Liegestuhl verbringen zu müssen. Ansonsten gab es kulturell wenig zu tun, abgesehen von ein paar Shopping-Mall-Oasen, die es zu plündern galt…

In dieser kampfbräunend misslichen Lage wurden wir online via Facebook-Status immer wieder mit den neuesten Schnee-Chaos-Postings aus der Heimat versorgt, was unser Gewissen den Daheimgebliebenen gegenüber unendlich schlecht hätte machen müssen, tat es aber nicht, ätsch…

Da auch zu viel Gazetten-Lesen eine gewisse geistige Überfrachtung bedeutet hätte, sieht man halt den Bademeistern beim Baywa(t)chen zu:

Die Lagune ist atemberaubend ruhig, eine Dunstglocke hängt über dem azurblauen Meer, das komplett Wogen-los daliegt. Die Idylle ist ungetrübt. Der Schwimmbereich ist unbenutzt, aber klein und abgegrenzt. Außerhalb treibt offensichtlich der weiße Hai sein Unwesen (???).

Der Beachboy ist very angenehm anzusehen, hat einen stromlinienförmigen, gestählten Body (nona!) und eine äußerst knapp sitzende (nona!) rote Schwimm-Short an.

…danke Baywatch, ich fühle mich angenehm bewacht…

Auf Grund enormer Überarbeitung sitzt er gelangweilt auf seinem Hochstuhl und lässt gerade seinen Trapezmuskel auf und ab hüpfen. (Wo hab ich den eigentlich?)

Dazwischen spielt er mit seinem Handy, nimmt lässig einen Zug aus seiner Energydrinkflasche und leidet sichtlich an Bluthochdruck (Scherz…)

Nichts entgeht ihm, schon gar nicht das Vorbei-Catwalken eines gutgebauten Models, dessen 90-60-90 Maße sofort von seinem Radar-Auge gescannt werden…

…danke Baywatch, ich fühle mich auch sehr beschützt…

Als ein einziger Schwimmer sich in die große Badewanne hinauswagt, steckt Mr. Baywatch sofort seine Pfeife an die sinnlichen Lippen und greift zur lebensrettenden Schwimmgurke…

…danke Baywatch, des wär aber net nötig g´wesen…

Das sandspielende Kleinkind greint, weil es der „Badewaschl“ gerade noch vor der Flut…(???) retten und wegstampern konnte… seine Sandburg lag wohl etwas zu exponiert…

Danke Baywatch… aber geh bitte…

Selbst die ältere Dame entsteigt unbeschadet den Fluten, nicht aber ohne einen schrillen Pfiff für ihr Schwimmen bis an die Bojen einstecken zu müssen…

Danke Baywatch, wirklich seeehr aufmerksam…

Nachdem ich jedoch zu der Generation zähle, die noch auf Bäume geklettert ist und ohne Handy überlebt hat, fühle ich mich ein klitzekleinwenig overprotected, als ich mit Kopfsprung ins Wasser hechte und Mr. Watch fast seine Pfeife verschluckt vor Diensteifer…

Ich fühle mich sogar etwas entmündigt, wenn ich so sagen darf…

Wie sagt man auf arabisch bitte :

“geh schleich dich, Baywatch!”

?

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und dieses Video erstens wegen der GESUNDHEIT, und zweitens zum Thema “stromlinienförmig”… ;)

Weihnachtsfeier & Co

2011 15 Dez

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by_pandi_pixelio.de

by_pandi_pixelio.de

Der besinnliche Advent gestaltet sich ja bekanntlich immer mehr als die stressigste Zeit des Jahres. Man punscht sich durch schlabbrige Glüh-Gesöffe von Einladung zu Weihnachtsfeier, jeder möchte einen noch gern einmal sehen, bevor, ja bevor was eigentlich? Bevor mich das Neue Jahr auffrisst?

Naja, das zu hinterfragen wäre nihilistisch…

Also hirsche ich ebenso besinnlich durchs Terrain, um noch dieses rechtzeitig zu ergattern und jenes zu erledigen. Dann muss ich noch hierhin, ja und unserer Firmenweihnachtsfeier sollte ich ja auch noch als Veredelung dienen. Am Weg dahin muss allerdings noch beim letzten Läuten ein Brieflein auf die Post gebracht werden. Vor Ort erwartet mich die akkurate Schlange beim Türl hinaus, wie nicht anders zu erwarten zu dieser „Post vom Christkindl-Zeit“. Das Leben ist eben kein Punschkonzert…

Geduldig arbeitet sich die Beamtin durch die reptilförmige Menschenmenge. Immer freundlich. Bewundernswert, denn ich selbst werde immer verdrießlicher ob der Wartezeit. Das haut mir ja mein ganzes systemisches Granteln zusammen! Mit immer düsterer Miene robbe ich mich vorwärts in der Reihe. Meine raunzige Stimmung muss einem schon entgegen blinken wie Rentier Rudolfs rote Nase…

Ungnädig klatsche ich ihr das eine lächerliche Kuvert auf die Buddel (hätte mir ja wer aus der Schlange mitnehmen können, aber nein…) und maule nach der einen läppischen Portogebühr.

„Une lettre ordinaire?“, flötet es da tres charmant an mein Ohr.

„Ääääh, wie meinen…?“, lalle ich entgeistert.

„Na ganz normal, une lettre ordinaire ist halt lustiger, nicht immer dasselbe!“, witzelt die Dame launig. Ihr Vorgehen bringt mich jetzt aber vollends aus meinem Grummel-Konzept. Ich meine, wie kann jenes beamtete Wesen am Ende der schlimmsten Arbeitswoche des gesamten Jahres kurz vor Feierabend noch so was von aufgekratzt lustig sein? Hat sie getrunken? –Ach ja, natürlich! Sie muss Weihnachtsfeier gehabt haben und ein Glaserl geschwipst haben! So ein Skandal! Alkohol im Dienst! Gerade als ich mich aufregen will, lächelt sie mich selig beschwingt an und wünscht mir noch ein schönes Fest.

Was reg ich Komische mich denn auf? Nur weil es inmitten all dieser „Besinnlichkeit“ noch nicht gestresste Menschen gibt, die freundlich sind? Schande über mein Haupt. Jetzt aber schleunigst hin zu meiner eigenen Weihnachtsfeier, vielleicht werd ich heut auch noch nett…

Im Hinauseilen höre ich meine Freundin vom Schalter noch fröhlich zum Nächsten in der Schlange kalauern:

„Der nächste Herr, dieselbe Dame…!“

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und diese Sicherheits-Demo wünscht sich wohl jeder Passagier auf seinem Urlaubsflug…  ;)))

Domo verabschiedet sich hiermit in die Weihnachtspause, sagt DANKE für

ein Jahr SMILE -HOPE- & LOVE -BLOG und zusammen 300.000 Hits! :)

Frohe Feiertage, guten Rutsch und auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr 2012!

Den nächsten SMILE-Blog gibt es wieder am 19.1. 2012!

…and don´t 4get 2 SMILE…! :)

by_lillysmum_pixelio.de

by_lillysmum_pixelio.de

Inmitten der besinnlichen Punschstandel-Seligkeiten, an denen auch Domo nicht ungeschoren vorbeikommt, sucht man halt einen Parkplatz in der City, um sich im weihnachtlich stimmungsvollen Lichterglanz nebst gehaltvoll wärmenden Getränken mit lustigen Leuten abzufrieren. Nach einigen erfolglosen Such-Runden zusammen mit mehreren Mitbewerbern wird eine Parklücke zur Rarität und das Anpeilen zur Kampfsportart.

“Vom Himmel hoch da…” kommt ein netter Mann daher und wedelt zielstrebig mit dem Schlüsselbund. “Wer klopfet an…?”- mein Autofenster? Er bietet mir seinen Stellplatz an.

Na “Oh Tannenbaum!”

Doch der Audi hinter mir wittert nun unmittelbar SEINE Chance und versucht mich abzudrängen. Der nette Herr (mein „Christkindl“) lässt zwar das Seitenfester herunter, den Audi aber nicht in die Lücke hinein, denn die möchte er ja MIR vererben! Manchmal hat man halt a Glück, sogar als Blondine! Der junge Audi-Fahrer (nennen wir ihn liebevoll „Pitbull“)  scheut jedoch nicht davor zurück, nun Fäkal-strotzende Nettigkeiten aus dem Auto zu speihen:

Nein, nicht “kommet ihr Hirten…”, vielmehr:

„ Kräu aussa do, Du g´ sch…enes Oa…l…ch!“

„Ui, jetzt wird´s richtig g´miadlich!“,  antwortet elegant MEIN Gönner.

Das Niveau des ausgebooteten Pitbulls sinkt nun ins Bodenlose, und dies, obwohl sein halbwüchsiger Mini-Pitbull danebensitzt und sich offensichtlich bis ins Mark für Papa-Pitbull geniert, natürlich aber mitgehangen ist. “Ihr Kinderlein kommet…” eben.

Mittlerweile hat sich ein richtig netter kleiner Megastau hinter uns gebildet, der den ohnehin so flüssigen Vorweihnachts- Verkehr nun endgültig in den Kollaps treibt. Zwischen „Leise rieselt der Schnee“ vom Krippenspiel tönt nun jaulendes Schimpf-Gehupe in die “Stille Nacht” hinein…  dazwischen herzhafte Latrinenbeschimpfungen meines Kontrahenten. Na “Oh Du Fröhliche!”

Nun hat der Pitbull das Glück, dass genau VOR meinem netten Herren ein Auto wegfährt und er sich dort einparken kann! Na gut, manchmal haben eben auch die Dummen das Glück, gegönnt hätt ich es ihm nicht, aber bitte. Nimmt der doch aber jetzt glatt Anlauf und fährt mit vollem Karacho ABSICHTLICH an die Stoßstange meines netten Christkindls!!!!

*BUMMKRACHSCHEPPER!*

Na aber “morgen Kinder wird´s was geben!”

Nun muss auch ich mich ins Geschehen werfen, denn wenn sich schon ein Ritter für mich ins Zeug wirft, muss man ihn doch schließlich dann auch in dieser heiklen Mission unterstützen. Wir fotografieren den Schaden, tauschen Koordinaten aus, natürlich bezeuge ich diesen Vorfall. In so einem kollabierenden Heul- Hup-Konzert fühlt man sich so richtig wohl nach einer gewissen Zeit, finde ich.

“Süßer die…” Hupen “…nie klingen…”

Schimpfend wie die Rohrspatzen schleichen sich jetzt father & son Pitbull. Sie müssen durch eine Gasse des Hohnes ziehen. “Es ist ein Ros entsprungen…”-schallt es vom Standel-Dorf.

Endlich hab ich mich eingeparkt und wandle nun frohen Mutes und in idyllischer Adrenalin-Advents-Stimmung zur Punsch-Hütte meines Vertrauens.

Und jetzt gefälligst “Jingle Bells”, aber pronto!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

… und dieses Video ist so unfassbar schräg… just watch! :)

 

Wunschkonzert

2011 1 Dez

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SMILE by Romi Szeliga und GAXI by Katzi Schreuer

SMILE by Romi Szeliga und GAXI by Katzi Schreuer

Sie wünschen, wir spielen…

Zu Zeiten, als im Nummertafeln-Paradies noch andere Kriterien galten, nach denen man sich  auf numerische Weise als „was Besonderes“ zu outen versuchte, galt es in der Ära der schwarzen Taferln als ultrachic, möglichst zwei- bis dreistellige Nummernschilder zu fahren, was die Wichtigkeit des Piloten enorm zu unterstreichen vermochte. Waren ja schwer zu bekommen und man musste fiskal oder promimäßig schon etwas darstellen, um so ein inflationäres Kennzeichen am Boliden hängen zu haben.

Wie differenziert präsentiert sich dieses Nummern-Posing doch heutzutage! Geradezu dramatisch, wie dieser Kennzeichen –Catwalk zur Selbstdarstellungs-Projektionsfläche verludert!

Von OMA 1 über PAPA 2 bis hin zur TANTE 3 wird einmal jegliche family –business dokumentiert und MAMA 4 freut sich ein Loch ins Knie, dass sie sich am Taferl wieder findet.

Auch vor Eigennamen wird nicht Halt gemacht. So sieht man sich gezwungenermaßen  Aug in Aug mit ULF 14 und HUPO 8 am Highway wieder, und mit PIPI 6 oder LULU 3 Stoßstange an Stoßstange in der Blechschlange. Auch ein Lokal-Installateur hat es sich nicht nehmen lassen, mit KLO 1 umherzuklempnern. Diese letztere Exkrementen-Fetisch-Fraktion ist aber noch stubenrein gegen Hormon-schwangere Hirnschimmel-Taferln wie SEXY 1 oder noch aussagekräftiger: SAVE 6!

Wie bitte?

Da kratzt man sich so im Stau grübelnd schon hinterm Ohr, was einem diese (falsch geschriebene? SAFE???) Aussage wohl verklickern möchte… oder muss man SEX retten? Hää?

Spitzenreiter sind jedoch eindeutig die Medizinmänner (ist das jetzt Gender-gerecht?) denn ARZT 1, DOC 2 und MED 3 sind vergeben bis zur Nummer 999!!!

Aber auch Piloten ist nix verboten, so hat doch auch diese Berufsgruppe ihren Stolz und prangt mit AIR 1 und FLY 2. Dazu gehören selbstredend die unerlässlichen Pilot-Shades sowie Sporthandschuhe mit Lochmuster an den Fingerknöcheln… very hot!

Oh, bei LAW 66 dürfte es sich unschwer erkennbar um einen Rechtsverdreher handeln! Und er wird dicht drängelnd verfolgt von ABGB 2, muss wohl oder übel ein Kollege sein…

Ui, jetzt hat mich doch glatt  KITZ 99 überholt, tztz, wo der wohl hinfährt?

Mein Lieblingskennzeichen ist aber uneinholbar jener GELD 1, der gerade berufscool meine Karma-Odyssee durchkreuzt…

Eine gute alte Flugkollegin von mir hat einmal Menschenkenntnis-schwanger gemeint:

„Weißt, früher musste man sich mit jemandem unterhalten, um herauszufinden, dass er ein Kasperl ist, heute muss man nur auf´ s Nummerntaferl schauen!“

Dankeschön auch, ich fahre DOMO 1… (Scherz!)

Bis bald –am Asphalt!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

… und noch ein bissl was zum Schnumzeln…

R_K_B_by_Huber_pixelio.de

R_K_B_by_Huber_pixelio.de

…geht es mir alljährlich durch den Kopf, wenn ich mich gerade wieder einmal behände von Ast zu Ast schwinge, um die Bäume unseres Vorgärtchens in weihnachtliches Licht zu hüllen. Der Ausblick von da oben ist zwar eindrucksvoll, jedoch dünkt es mich so zwischen Himmel und Erde, dass ein allfälliger Sturz von meiner wackeligen Leiter ein tunlichst zu vermeidendes Übel darstellen würde.

Nicht zuletzt deswegen, weil mich einfach stundenlang keiner finden würde. Da ich einfach vergessen habe, mich geheimnisvoll mit den säuselnden Worten abzumelden: „Darling, ich bin am Baum…!“  Vermissen wäre erst angesagt, wenn es einem meiner entzückenden Familienmitglieder in den Sinn kommen sollte, etwas von mir zu brauchen. Dann allerdings wäre es ein ziemlich störender Verhaltenszug meinerseits, diesem Tatbestand aufgrund meiner Blessuren nicht nachkommen zu können…

Bisher habe ich es daher ordnungsgemäß und bravourös geschafft, die Lichterschlangen eichkätzchenhaft um die Wipfel zu drapieren, ohne meine Leute mit all-fälligen (im wahrsten Sinne des Wortes!) Befindlichkeitsstörungen zu behelligen und finde diese Tatsache äußerst anständig von mir. Was bei diversen Spitzel-Äußerlgängen mit der ständig zu entleerenden Töle ins Auge sticht, ist das zunehmende Konkurrenzmoment unter meinen fast ausschließlich maskulinen Deko-Kollegen.

Also wenn’s beim einen Nachbarn bereits ab Allerheiligen blinkt, dann verspürt allerdings auch mein Unterbewusstsein bereits einen gewissen Leidensdruck, ES auch schon zu tun. An allen Gartenzäunen bestaune ich das jährlich steigende Lichterpotential. Klein Las Vegas aller Ortens. Elch und Rentier tummeln sich neben Engeln und Weihnachtsmännern, die sich abenteuerlich an Dachkanten hoch hanteln. Das Ausmaß kennt keine Grenzen, der Geschmack hingegen schon.

Es wäre echt überlegenswert, langsam in Trendsettermanier die Flucht nach hinten anzutreten, sprich, den Girlandensegen wieder gegen ehrliches Retro- Kerzenlicht zu tauschen.

Werde daher nächste Weihnachten ohne MEIN Licht ins Dunkel zubringen.

Mal sehen, ob ich´ s durchhalte.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

dieser clip ist noch ein Nachtrag zur letzten story “Casting-Geflüster”……und wer KEINE Gänsehaut haben mag, bitte NICHT ansehen… akute Tränengefahr… ;))))

Casting- Geflüster

2011 17 Nov

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Supertalent by A.C.M.

Supertalent by A.C.M.

Unglaublich, wie viele Menschen sich den derzeit gängigen Casting-Shows aussetzen und nicht davor zurückschrecken, sich vorbehaltlos vor großem Publikum zum Affen machen zu lassen, oder sich einfach selbst zum Idioten küren.

Abgesehen von ein paar herausragenden wirklichen Stars, die es wert sind, herausgepickt zu werden, ist der Rest dieser Shows oft ein Delektieren an der Fehlbarkeit anderer Menschen, man zeigt mit dem Finger auf sie und führt sie vor. Es erinnert an mittelalterliche Hofnarreteien,  ja manchmal sogar an Gladiatoren-Kämpfe, so martialisch sind die Duelle in den finalen Endrunden darauf ausgelegt, alle Schwächen der Protagonisten aufzuzeigen.

Juroren wie Bruce Darnell, der ausschließlich durch derartige Shows zu Ruhm und Glanz gekommen ist, haben es jedenfalls redlich verdient, berühmt zu sein. Sein „Drama, Baby Drama!“, ist Weltklasse und ich liebe es, wenn dicke Krokodils-Tränen über seine kaffee-farbene Haut kullern und er mit erstickender Stimme einem (begabten!) Teilnehmer Hochachtung kiekst.

Der Gottvater aller Casting-Shows ist natürlich immer wieder unser aller Pop-Titan Dieter Bohlen, von dem keiner weiß, ob er sich dazu selbst erkoren hat oder gekürt wurde. Wie wird man denn ein Titan?

Jedenfalls mit Sprüchen wie:

„Mensch, Du bist hier rumgesprungen wie ein Dönerspieß kurz vorm Ausflippen!“

- Au weia, wie springt so ein Spieß denn?

Oder: „Du hörst Dich an wie Joe Cocker auf Speed…!“

Zum Nächsten feixt er: „Mensch wir müssen ja alle sparen, sogar der Rapper Fifty Cent heißt jetzt Forty Cent…“

Den armen armen talentfreien Sänger beflegelt er: „Hey, das klingt wie Schweine im Weltall aber unter Vollnarkose!“

Auch keine Talentbescheinigung gibt es für diesen (falsch) singenden Teilnehmer: „…in Deiner Chromosomenkette kommen Chromosomen für Musik einfach nicht vor!“

Und zum Nächsten: „Ich glaube, du hast viel größere Probleme als das Singen… !“

Bewundernswert der Mut all dieser Kandidaten, denn wer möchte schon so etwas von einem Titan vor einem Millionen –Publikum gesagt bekommen?

Heldenhafter und absoluter Sieger ist bei meiner persönlichen Heimkino-Jury allerdings unbestritten jener Teilnehmer, der sich in spastischen Bewegungen über die Bühne rollte und unter Wiehern und Winseln dann aus dem Saal gebuzzert wurde:

An jenem Tag hab ich echt fürs Leben gelernt: Nämlich die Schönste aller Niederträchtigkeiten, die ich mir geistig einrahme und jederzeit abrufbar für all jene Zeitgenossen elegant und eloquent parat habe, die mir gerade wieder einmal gehörig Lebenszeit stehlen:

„Du bist der lebende Beweis dafür, dass totales Hirnversagen nicht zum Tod führen muss.“

Jaaaaaa, das tut gut.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

and here is some Bruuuuuce….

eine Frage des Alters…

2011 10 Nov

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by Harald Becska

by Harald Becska

Es ereilt mich die blütenfrisch gepresste Einladung meiner Freundin zur hotten Vorweihnachtsparty mit Ponyreiten und Kinderklamauk. Das Cover ziert eine Fotoserie, auf der die ganze Traumfamilie in Persil-weißen Hemden und Jeans in entzückenden Posen zu sehen ist. Und die Kinderleins alle wie aus dem Ei gepellt. Hinreißend.

Jaja, wir kommen eh!  Doch da blendet mich gerade noch im Vorbeilesen der zünftige Anlass der Fete: Die Beste feiert ihren 35er!!! Erst??? Da bleibt mir jetzt aber schon die Spucke im Hals stecken! Wie bitte? Kann denn diese Frau, mit der ich mich austauschen kann, wie mit einer Gleichaltrigen sich bitte endlich einmal altersmäßig auf mein Niveau (hinauf-!)begeben? So vertieft ins Geratsche unserer Plauderstündchen vergesse ich regelmäßig, dass sie so eine Jungstute ist. Eigentlich ist das ja rein theoretisch auch völlig egal, aber irgendwie, bei solchen Gelegenheiten, knickt mich das dann schon immer ein bissl…

Was bitte soll sich eine resch-knorrige ziemlich-End-Vierzigerin wie meine Nichtswürdigkeit denn dieser Schmach aussetzen, sich unter lauter Jüngere zu begeben? Das ist wie ein Verhältnis mit einem wesentlich jüngeren Mann! Da kann frau doch nur verlieren!!!

Noch dazu, wenn selbige Freundin mit einem bekannten Schönheitschirurgen verheiratet ist, der sie bei Bedarf mit allem aufpolstert, was Augenringe, Tränensäcke und Furchen wegretuschiert????

Was bitte tu ich dort mit meinen Echtrunzeln und authentisch-Nicht mehr ganz taufrisch-Schatten? Den Krähenfüßen und solchen, die es noch werden wollen? Den knittrigen Würfelfältchen rund um die Augen, selbst wenn ich sie mir ehrenhaft mit manchmal mehr oder weniger Lachen rechtmäßig erworben habe? UND ohne Botox und Nix?

He? Habt ihr denn eigentlich alle überhaupt keinen Respekt vor meinem Alter?

Nur über meinen erkalteten Leichnam geh ich da hin! Damit dort alle blutjungen Hüpferinnen seelenruhig über meine rückständigen Krampfadern (wer hat so was Retroartiges heute überhaupt noch?) ablästern können? Und über diese elenden Silberfäden im Nachwuchs der schütteren Haarpracht, die sich so was von kaum mehr wegfärben lässt? „ Igitt, nie möchte ich so enden!“, werden diese Jung-Hyänen von mir denken…

Das Handy schrillt, sie ist´ s gerade. Aufgeplustert geige ich ihr die Meinung, dass es geradezu an Ehrenrührigkeit grenzt, mir das anzutun.

„Was regst Dich auf, Komische?“, schallt es durch den Äther. Dann sagt dieses Biest doch glatt noch frech zu mir:

„Pack den Rollstuhl und schwirr an, Omi!“

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und soviel zum Thema “shit happens”…

Was Hänschen nicht lernt…

2011 3 Nov

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zum Luft zufächeln bei soviel Frechheit... by Harald Becsa

zum Luft zufächeln bei soviel Frechheit... by Harald Becska

Ich heiße Hans.

Lassen Sie mich erklären, wie ich die Situation bei uns zu Hause geregelt habe:

Nachdem ich letztes Jahr meinen Job bei Siemens aufgeben durfte und mit einer stattlichen Summe in Frührente geschickt wurde, musste meine Frau auch noch mal ran. Zusätzlich zu ihrem 400 Euro Job als Putze bei der Pension gegenüber, arbeitet sie jetzt noch ganztags bei Penny an der Kasse und im Lager. Das hat den Vorteil, dass wir uns die Zusatzversicherungen für mich auf jeden Fall leisten können.

Dinge wie Chefarzt, Einzelzimmer, Zahnersatz und so weiter…

Allerdings musste ich nach ein paar Wochen Frührente feststellen, dass das Alter meiner Frau nicht sehr gnädig ist. Ich komme so gegen sechs Uhr abends vom Tennisclub oder seit kurzem auch mal vom Golfplatz heim. Um diese Zeit ist sie dann auch gerade zuhause. Obwohl sie weiß wie hungrig ich bin, sagt sie mir dann, sie müsse sich erst mal eine halbe Stunde ausruhen. Der Weg vom Bahnhof dauert zu Fuß so um die 30 Minuten, wenn man zügig geht etwa 25 Minuten. Das sollte doch zur Erholung genügen.

Egal. Ich rege mich ja gar nicht auf!

Ich lege mich also inzwischen auf die Couch und sage ihr sie soll mich wecken, wenn das Abendessen auf dem Tisch steht. Da ich entweder im Golf- oder im Tennisclub zu Mittag esse, können wir es uns nicht leisten auch noch am Abend zum Essen zu gehen. Außerdem geht nichts über deftige Hausmannskost in den eigenen vier Wänden, oder?

Früher war es nun so, dass sie das Geschirr gleich nach dem Essen in die Küche brachte und alles aufräumte. Heutzutage dauert das Ganze ein bisschen länger. Ich erinnere sie immer wieder höflich dran, dass die Teller nicht von alleine in die Küche und den Geschirrspüler wandern und manchmal wirkt das sogar und sie schafft alles weg bevor sie ins Bett geht.

Ein weiteres Symptom dass sie älter wird ist das ewige Genörgel:

Auf einmal jammert sie rum, dass sie es nicht mehr schafft sich auch noch um die Zahlungen und die Haushaltskasse zu kümmern. Dabei hat sie jeden Tag 25 Minuten Mittagspause! Aber Jungs, ich sage nur:

In guten wie in schlechten Zeiten!

Also lächle ich und spreche ihr Mut zu. Sie muss ja nicht alles an einem Tag machen. Dann dauert es halt mal 2 oder 3 Tage, bis die Finanzen wieder in Ordnung sind. Dann passieren auch keine Fehler. Ich habe sie auch daran erinnert, dass man ruhig mal ein Mittagessen ausfallen lassen kann, das würde ihr auch nicht schaden. Ich glaube kaum, dass man ihre beginnende Fettleibigkeit taktvoller hätte ansprechen können.

Aber selbst bei den einfachsten Arbeiten lässt sie inzwischen nach:

Zum Beispiel, wenn sie unser Haus putzt. Früher als die Kinder noch da waren und mithalfen, hat sie das an einem Samstagvormittag locker geschafft, jetzt dauert es oft bis zur Sportschau. An den Wochenenden bin ich meistens zu Hause und wenn ich dann von der Couch aus sehe, wie sie sich abquält sage ich ihr schon mal, dass sie ein Päuschen vertragen könnte und sich einen Kaffee machen soll und mir auch gleich einen bringen kann. Ich weiß, dass viele meiner Freunde beim Tennis und Golf mich für einen Heiligen halten, weil ich meine Frau so unterstütze.

Ich sage nicht, dass es leicht ist!

Manche Männer können so etwas überhaupt nicht und sind richtige Machos. Und keiner weiß besser als ich, wie frustrierend Frauen im Alter werden können. Ich kann meinen Leidensgenossen nur zurufen: etwas mehr Takt und weniger Kritik gegenüber ihren Frauen auszuüben. Ich habe diesen Brief geschrieben, weil ich glaube, dass wir auf dieser Welt sind um uns gegenseitig zu helfen und ich hoffe damit einigen anderen die Augen geöffnet zu haben.

Euer Hans

*Anm. d. Red: Hans starb plötzlich und unerwartet. Laut dem Polizeibericht war die Todesursache ein Golfschläger, der bis zum Griff in seinem After steckte. Seine Frau wurde von der weiblichen Jury vom Mordverdacht frei gesprochen. Ihre Anwältin hatte argumentiert, dass Hans sich versehentlich auf den Golfschläger gesetzt haben muss.

P.S.: Dieser Brief wurde mir aus mir völlig unerklärlichen Gründen zugespielt (?), ist NICHT von MIR, und  jegliche Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind frei erfunden (?) und rein zufällig…(?)!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und genau sowas wünscht man so einem Mannsbild dann schon mal: ;) ;) ;) ;) ;) ;)

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