Domo`s Pink Saloon

Der BLOG der GESUNDHEIT

schnappiwillspaßhaben.at

2011 27 Okt

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by_jules jordison_pixelio.de

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Mein Hund Mango hat viele Namen. Neben Lumpi (weil er eben ein ziemlicher Halunke ist), Skippy (weil er so hoch springt wie ein Känguruh) ist da eben auch Schnappi (weil er gerne Spaßhalber zuschnappt, nur ganz leicht…) . Und er liebt es, jeden Blödsinn zu machen. Sein einziges Streben besteht daraus, den ganzen Tag mit der maximalen Auslese an Spaß durch sein Hundeleben zu flitzen.

Get the most fun out of this life!

just „schnappiwillspaßhaben.at“

Ich kann ihn verstehen, denn seine ersten Hundemonate dürften nicht wahnsinnig lustig gewesen sein im Tötungslager von Nitra…

Nun scheint er das alles nachzuholen, hat all seine Ängste vor allem vor schwarz gekleideten Menschen verloren und ist ins Gegenteil gekippt, nämlich er schert sich genau keinen Piep um irgendwas, hat einfach null Respekt vor gar nix.

Einfach: „schnappiwillspaßhaben.at“

Nun spielt mein Sohn jede Woche mit seinem Tenniscoach seine Trainingseinheit in der Südstadt, währenddessen die Domo mit dem Mango eine große Runde dort um den Teich dreht. Fischer warten dort sehnsüchtig am Nordufer auf den großen Fang, indes ein Riesenfisch genau vor Hunzi und mir seine Kreise in den Fluten des Südufers zieht… als ob er sagen wollte: „schau da drüben warten´ s auf mich, aber i schwimm net hin!“

Mango wedelt ihn an: „schnappiwillspaßhaben.at“

Schließlich beenden wir unsere Teichrunde, um noch ein paar Schläge beim Sohnemann zu verfolgen. Außerdem ist es ein Mega-Spaß, sämtlichen Bällen quer über den Platz hinterher zu hirschen und sie ins feuchte Maul zu nehmen. Der Trainer liebt angesabberte Tennisbälle…

Eben „schnappiwillspaßhaben.at“

Beim Einsammeln der Filzkugeln schleppt die Töle mit hoch erhobenem Schweif jeden einzelnen Ball davon wie eine Trophäe. Doch unglückes Geschick, nach uns kommt ein besonders prominenter Tenniscrack auf den Platz, um dort sein Training zu absolvieren: Jürgen M. nimmt auf der Bank Platz, sieht argwöhnisch meinem Hund bei seinem Treiben zu und packt dennoch wild entschlossen eine haarneue (!!!) Dose mit supersoften neuen Gummikugeln im Filzkleid aus. Fein geordnet platziert er sie vor sich am Boden…

Der Mann hat Mut!

…zu spät! Schnappi „willspaßhaben.at“ flitzt bereits in gestrecktem Galopp freundlich wedelnd auf die neuen Spielsachen zu und hat schon den ersten Ball triumphierend zwischen den Beißerchen, während sich Domo-Frauchen in einem nachahmenswerten Hecht-Bagger auch net unsportlich auf den Hund wirft, um die sakrosankten Bälle vor der „schnappiwillspaßhaben.at“-factory zu bewahren…

Jürgen M. lächelte, musste jedoch sein Training leider mit feuchtklebrigen Bällen absolvieren…

Wir wissen, Herr Melzer, Sie gewinnen trotzdem!

Herzlichst

Ihre „schnappiwillspaßhaben.at“ AG

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und bitte, wer da noch ernst bleiben kann, meine Hochachtung! ;))

 

 

 

 

 

 

Haltungsnoten

2011 20 Okt

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by_moritz-rothacker_pixelio-1.de_.jpg

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Was haben Eiskunstlauf und Hunde-Ausleeren gemeinsam?

Richtig.

Das Hinfallen.

Eben genau die Hoppalas und die dazugehörigen Figuren, die man dabei  zwangsläufig, wenn sich der Mensch –des Hundes wegen-zum Affen macht.

Unlängst war ich aus dem Autofenster im Vorbeifahren wieder einmal Zeuge, wie ein telefonierender Hundebesitzer beim Tölenritt völlig geistesabwesend die Leine hielt und vor sich hin trabte. Plötzlich roch Wuffi Unbekannt etwas waaaahnsinnig Aufregendes: Und schwuups, reißt es den armen Mann im Voranschreiten zurück und kegelt ihm fast den Arm aus. Autsch!

Das wäre somit die erste Parallele zum Eistanz, nämlich der

„einfache Achsel“.

Ziemlich schmerzhaft, aber normal. Bringt Punkte.

Vor mich hin grinsend muss ich an meinen eigenen völlig missratenen Köter denken, der mich ständig auf dieselbe Weise von links nach rechts zieht, wie im Slalom, der zwar wiederum zum Schifahren gehört, uns aber gerade auf diese Weise wiederum aufs Glatteis zurückführt und uns unmittelbar den

„Doppel-Achsel“ beschert.

Noch unangenehmer, aber Haltungstechnisch sehr anspruchsvoll.

Nachdem nun mein zur Königs-Promenade arriviertes Straßenhunzerl bis dato nicht wirklich  gut folgen gelernt hat, hängt an ihm meistens eine lange Schleppleine dran, mit der er es meisterhaft versteht, Leute einzuwickeln. Wohl mit seiner treuherzigen Art, aber auch, indem er sich mit dieser Leine beim netten Plausch mit Passanten unbemerkt so oft um die Tratschenden herumwickelt, dass man sich beim Ausrollen zu einer regelrechten

„Engels-Pirouette“ drehen muss.

Bei Schwindelattacken auf Grund der Drehungen läuft man schnurstracks eine

„eingesprungene Sitz-Pirouette“, so schnell kann man gar net schauen.

Net ungefährlich, aber für die Wertungsrichter ein absolutes Must!

Den Höhepunkt allerdings und somit auch die Königs-Disziplin im Hundekunstlauf stellt aber unumstritten die folgende Figur dar, bei  der es meinem Köter bereits gelungen ist, unter Eindrehen der Leinen-Pirouette um mich herum den Anblick eines Eichkatzls zu erhaschen, was meiner Wenigkeit in Nullkommanix beim Lasso-Einrollen die Füße unter Hintern wegriss-und die

„Todes-Spirale“  ins Leben rief.

Pardauz und Kruzitürken!

Aber unangefochtener Sieg in der Hunde-Kür mit Haltungsnote 6,0!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

dieser Hund kann aber eindeutig noch mehr als Meiner… ;)

 

 

by_Holger Gräbner_pixelio.de

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Der Traum vom Fliegen ist ja so alt, wie der Mensch selbst, doch auch dieser hat so seine Tücken…

Vielleicht können Sie Sich erinnern, Domo in ihrem früheren Leben einmal in ihrer Profession als diplomierte  Flugente auf einer Ihrer Urlaubsreisen begegnet zu sein…

3 Uhr Nachmittag. Charterflug Korfu-Wien. Schon seit 5 Stunden steht der Flieger in sengender Hitze auf dem Rollfeld. Die Besatzung (seit 4 Uhr früh  unterwegs) ist in freudiger Erwartung der Paxe (liebevoll  für einzuzwängendes Sitzsubjekt). Die zu Bemitleidenden haben sich inzwischen die Nacht im Transit um die Ohren geschlagen und sind seit ca. 18 Stunden ohne Quartier. Das heißt: Tief durchatmen für die todmüden Stewardessen.

Endlich, der Flieger repariert, es kann losgehen. „Grüß Gott“, „Guten Tag“, „Hallo“, bis zum ersten „Wo woart ´s denn so long?“. Knirsch. „Wieso macht ´s denn ihr des imma?“ Schluck. „Wie is´ n des Wetter z´ Haus?“ 165 Mal. Tendenziell säuerlich werdend.

Uff. Alle da. Die gute Nachricht ist, wir fliegen jetzt. Die schlechte ist, wir haben nur halb so viele Essen an Bord wie Fluggäste. Alles kein Problem, die Paxe sind ja verständnisvoll. Nix wie heim.

Die Kinokarten für Abends kann ich mir in die Haare schmieren, bin viel zu fertig. Bleierne Müdigkeit steigt mir in die Knochen.

Die Essen müssen ausgeteilt werden. Mit 5 Tabletts auf den Unterarmen kämpft man sich aus der Galley vor den Vorhang. Dort sieht man erwartungsvoll in die  hungrigen Augen der Erstgereihten. Keiner bewegt sich.  Meine Arme erlahmen. Fassungslos entfleucht Äskulap der Ausspruch:“ …und wer wird heute die Tischerln herunterklappen…?“

Na bitte, geht ja.

„Möchten Sie Huhn oder Fisch?“ „Would you like fish or chicken?“ 165 Mal . Bei  der vorletzten Reihe ist man da der Zunge nicht mehr mächtig. Säusel: „Do you like chish or f…?”

(—-)

Der überaus gutaussehende , soignierte Herr ist über mein Angebot sichtlich erfreut und erwidert mit hinreißender Logik: I know what f… is, but what the hell is „chish“?

Wo ist das Erdloch, das mich gnädig verschlingen möge!

Vorbei der Albtraum, zurück im Alltag gelandet.

Domo hofft, dass Sie eine angenehmere Urlaubsreise hatten, als ich Erinnerungen! Denn – im Flieger ist es, c ´est la vie – wie in einer Legehennenbatterie!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und das hier muss auch noch sein…;))

Nur Fliegen ist schöner…

2011 6 Okt

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by Harald Becska

by Harald Becska

Auf Grund Domo`s fliegerischen Vergangenheit gibt`s heute aus dem Airliner-Fundus ein paar gesammelte Bord-Ansagen in Air Berlin Maschinen. Sie wurden tatsächlich irgendwann vom Kapitän oder der Crew über Lautsprecher in die Kabine durchgegeben:

Durchsage nach der Landung einer Air Berlin Maschine: “Herzlich willkommen in Berlin. Bitte bleiben Sie noch angeschnallt sitzen, bis wir die endgültige Parkposition erreicht haben und die Anschnallzeichen erloschen sind. Dann können Sie wieder drängeln und schubsen wie gewohnt.”

Inlandsflug der Air Berlin, kurz nach der Landung steht der Flieger, hat das Gate noch nicht erreicht, aber man hört die Sicherheitsgurte schon klicken. “Meine Damen und Herren, in der Geschichte der Luftfahrt ist es noch nie einem Passagier gelungen, vor seinem Flugzeug das Gate zu erreichen. Bleiben Sie deshalb bitte angeschnallt, bis wir unsere endgültige Parkposition erreicht haben. Vielen Dank.”

Air Berlin-Flug von München nach Berlin, Ansage der Crew: “Wir weisen daraufhin, dass es sich um einen Nichtraucherflug handelt, für die Raucher unter ihnen öffnen wir nachher unsere Terrassen links und rechts und zeigen dort den Film ‘Vom Winde verweht’.”

“Meine Damen und Herren, willkommen bei der Air-Berlin-Happy-Hour: zwei Landungen zum Preis von einer.”
(Der Pilot nachdem er beim ersten Landeanflug durchstarten musste.)

Flug mit Air Berlin nach Münster, dichter Nebel dort und vor uns nur eine Maschine. Dann die Durchsage des Piloten: “Wir wissen nicht, ob wir wegen des Nebels landen können, aber vor uns versucht es gerade eine Lufthansa-Maschine. Wir warten mal das Ergebnis ab…”

Air Berlin-Flug Berlin – London Stansted England wie gewohnt schlechtes Wetter. Kurz nach der Landung folgende Ansage von der Stewardess: “Sehr geehrte Fluggäste, ich begrüße Sie hier in London Stansted, wo das Wetter kalt, scheußlich und ungemütlich ist, genauso wie mein Ex-Mann.”

Sicherheitshinweise bei Air Berlin:
“Sollte der Druck in der Kabine sinken, fallen automatisch Sauerstoffmasken aus der Kabinendecke. Hören Sie auf zu schreien, ziehen Sie die Maske zu sich heran und platzieren Sie sie fest auf Mund und Nase. Wenn Sie mit einem kleinen Kind reisen, ziehen Sie erst Ihre eigene Maske auf, und helfen anschließend dem Kind. Wenn Sie mit zwei kleinen Kindern reisen, ist jetzt der Zeitpunkt zu entscheiden, welches Sie lieber haben.”

“… and thank U 4 flying our airline… “, kann man da nur sagen! ;)

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier noch viel Spaß bei diesem schrägen Flugbegleiter-Video:

Frau der Ringe

2011 29 Sep

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by_Judith Lisser-Meister_pixelio.de

by_Judith Lisser-Meister_pixelio.de

Eines schönen lauen vergangenen Sommerabends trifft sich ein lustiges, bunt gedresstes Menschen-Trüppchen in fröhlicher Sommerlaune um in einem stylischen City-Tempel am Wienfluss  ein bisserl laut zu lachen und- auf gut Wienerisch-zu kudern.

Wenn der Sommer nun einmal in diesem Jahr auf diesen einen Wochentag fällt, dann muss das doch gefeiert werden! Wer nicht naturgebräunt ist, weil es nur geregnet hat, war in der Münzkaribik, wurscht, Hauptsache, man kann Farbe bekennen.Muahaha!

Meine Selbigkeit fällt dabei in pinkfarbener Sommer-Montur kaum auf, da das Neongelb und Knalltürkis der anderen Mädels das farblich elegant abfedert und wir richtig schön die gute Laune prickeln lassen können. Nicht nur mit Sprudelwasser, sondern auch mit Aperolos und Caipirinhas lässt sich so ein herrlicher Abend in der heißen City wunderbar ertragen.

Die Herren in der Runde sind ebenso gut aufgehoben und mit kühlem Bier versehen, ein Fußballmatch läuft noch dazu auf einem Riesen-Screen nebenher, also auch für sie das Paradies auf Erden schlechthin.

Mit steigender Stimmung werden auch die Witze immer ausgelassener:

„Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei! Und der Oktopus hat neun!“

Muahaha!

Da begibt es sich, dass Domo beim Erzählen dieses hochspannenden Schwanks aus ihrem Leben die rechte Hand so dermaßen schwungvoll hochschleudert, so a la Saturday Night Fever, um dramatisch ihrer Darbietung haltungstechnische Untermalung zu bieten-

-da flutscht ihr doch glatt der güldene Ehering vom Finger…

Flutsch und weg.

Pardauz. Nix Muahaha.

Ja aber bitte, der kann ja net weit sein, alle fangen zu suchen an. Die ganze Truppe wirft sich in den Staub und grundelt fröhlich kichernd durch das Terrain des Style-Tempels.

Also sowas Blödes aber auch…

Sämtliche dinierenden Gäste verlagern netterweise nach meinen verzweifelten spitzen Jammerschreien ihre Beine auf den Tisch, was uns die Suche ungemein erleichtert. Unter Gepruste und Gewieher wird auch in den Handtaschen der anwesenden Damen des Restaurants gestierlt, es geht ja schließlich um meine Ehe!  Angesichts der universellen Wichtigkeit des Goldrings hat sogar das Servierpersonal ein Einsehen und hilft mit, die Mistkübel zu durchforsten.

Die Dunkelheit im Lokal macht das Unterfangen erst so richtig spannend, deswegen werden plötzlich sämtliche Taschenlampen –Apps aufs Handy geladen um damit in tantrischen Bück-Bewegungen weiter zu forsten.

Kruzitürken, das Teil ist und bleibt schlicht und einfach pfutsch.

Um nichts dem Zufall zu überlassen, wird auch das Aquarium ausgeleuchtet und mit Gummihandschuhen durchtaucht.

Keine Spur von gar nix.

Schließlich blase ich Halali und die Jagd ab, um sämtliche Suchenden ihrer Hexenschuss-Haltung zu entheben sowie mit einer großen Flasche Sprudel fürs Mithelfen zu bedanken.

Der Ring ist bis heute weg.

Dabei steht mein Name und mein Hochzeitsdatum drin….

Also bitte… wenn ihn wer findet, hier bin ich. Verheiratet bin ich auch noch.

Nur ohne Ehering.

P.S.: Man(n) hat mir attestiert, dass ich selbst bei dunkelster Haar- Umfärbung noch immer eine Blondine bleiben würde…!

Muahaha! :)

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und hier der “Frau- der- Ringe-Rap”…

Rosa Knast macht ruhig

2011 22 Sep

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Nun ist es wissenschaftlich erwiesen: Rosarot beruhigt das Gemüt. Deshalb erhalten die Arrestzellen in einem Bieler Polizeigebäude zurzeit einen pinkfarbenen Anstrich.

Beim Eintritt in die Zelle dreht sich einem buchstäblich der Magen um. Pink, so weit das Auge reicht. Süß und zu aufdringlich wirkt die Farbe, die gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen hitzige Gemüter beruhigen soll. In der Schweizer Stadt Biel werden zurzeit Gefängniszellen rosarot gestrichen. Die vier Arrestzellen im Polizeigebäude sind die ersten im Kanton Bern, weitere sollen folgen.

«Es wirkt wirklich, wir haben es schon getestet», freut sich Jean Scheiben, Chef der Polizei Biel, als er eine der vier Arrestzellen im Polizeigebäude präsentiert, die bereits ganz rosarot angemalt ist.

«Einen Schläger nach zehn Minuten beruhigt»

Letzte Woche habe hier ein Schläger gesessen. «Er sagte schon nach zehn Minuten, es beruhige ihn», so Scheiben. Die Idee kommt aus den USA. Erste Versuche mit rosafarbenen Gefängniszellen stammen aus den 70er-Jahren; die beruhigende Wirkung dieser Farbe belegte der amerikanische Fotobiologe John N. Ott damals in einer Studie.

Laut einer Recherche des «Magazins» wird Rosarot in den USA im Strafvollzug, in Schulen für hyperaktive Kinder, in psychiatrischen Kliniken oder zur Beruhigung von Patienten mit Nervenerkrankungen eingesetzt.

Zwei Jahre keine Aggressionen

In der Schweiz sind rosarote Zellen bislang nur aus dem Gefängnis Pfäffikon bekannt. Dort hat man laut Gefängnisleiter René Meier nur gute Erfahrungen gemacht; so sei es in den letzten zwei Jahren nicht mehr zu Aggressionen von Insassen gegen Aufseher gekommen. Weitere amerikanische Studien besagen, es sei unmöglich, in Gegenwart von Rosa aggressiv zu werden. Dies, weil die Farbe den Herzmuskel beeinflusse.

Polizeichef Scheiben sagt, die vier Arrestzellen hätten ohnehin renoviert werden müssen. «Und da haben wir entschieden, diese statt weiss rosarot zu streichen.» In den Arrestzellen werden verdächtige Personen für maximal 24 Stunden festgehalten.

(Bieler Tagblatt)

So bitteschön: hiermit wäre die GESUNDHEITs-fördernde Wirkung von DOMO´s PINK SALOON wissenschaftlich belegt.

Wollte ich nur mal gesagt haben…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und auch pinke Autos machen (nicht nur Tussis) angeblich happy… ;))

…und leider ist es mir nicht gelungen, den Abstand im oberen Text-Teil zu verringern, hängt wohl mit dem Foto zusammen… nächstes Mal mach ich´s besser! versprochen! :)

 

Deine Mutter Oida…

2011 15 Sep

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Sollte noch jemand- so wie ich- Erziehungsorgan mehrerer pubertierender Teenager sein, so kennt er möglicherweise diese Witz-Serie, die immer mit : „Deine Mutter Oida…“ anfängt.

-„Deine Mutter Oida… ist so dumm, sie fährt mit dem Deo-Roller zur Arbeit!“

Okay, ich nehme das jetzt mal nicht persönlich.

Ständig umschwirren mich diese dämlichen Sprüche, sogar einen Klingelton hat man erfunden, sodass es eigentlich den ganzen Tag „deine Mutter, Oida…“ spielt. Beim Frühstück höre ich bereits die neuesten Up-Dates wie:

-„Deine Mutter, Oida… ist so dumm, sie versteckt Sand in der Wüste!“

Wem in Herrgott´ s Namen fällt so was ein?

Muss ich mich da jetzt ärgern drüber?

-„Deine Mutter, Oida… bestellt sich im Restaurant zwei Mal all you can eat!“

Ich mein, da muss ich jetzt schon ein bissl schmunzeln…

-„Deine Mutter, Oida…schüttet Wasser über den PC um im Internet zu surfen!“

Mittlerweile muss ich sogar herzhaft lachen, so blöd ist das! Ich würde sagen, man hat es echt geschafft als Mutter, wenn jemand sogar ein eigenes App für solche Sprüche entworfen hat!

-”Deine Mutter, Oida… ist so fett, Google Earth hat angerufen, dass sie im Weg steht!“

Irgendwie find ich das mittlerweile grandios!

-„Deine Mutter, Oida…ist billiger als gratis!“

Bitte das ist ja urkomisch, ich glaube, ich werde selbst langsam süchtig nach diesem selbstvernichtenden Schwachsinn!

-„Deine Mutter, Oida… nimmt Brot mit auf die Toilette, um die WC-Ente zu füttern!“

Geh bitte, geht´ s noch?  Ich wiehere gleich wie ein Esel, das ist ja saukomisch! Wer bitte hat diesen genialen Nonsense erfunden?

Bitte bei mir melden!

-„Deine Mutter, Oida… steht auf dem Internetkabel und denkt, sie wäre online!“

Ja, bitte, ich will mehr!

-„Deine Mutter, Oida… wirft Dir ein Buch ins Gesicht weil sie denkt, sie ist dann in Facebook!“

Grunz!

Aber wer gedacht hat, es geht nimmer tiefer, der hat sich getäuscht, denn auch vor dem Vater macht dieses Gesülze nicht Halt, auch wenn die Mutter dabei wirklich noch einmal voll draufzahlt ( sorry, is net wirklich jugendfrei…):

-„Dein Vota, Oida… hält sein bestes Stück aus dem Fenster, weil sogar der Wind bläst besser als deine Mutter, Oida…!“

Uuups.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

sorry, es ist so abartig…dass es schon wieder großartig ist… irgendwie… ;))

Nacktes Verwöhnen

2011 8 Sep

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Menschen bewegen ja bekanntlich unheimlich viel, um zur Ruhe zu kommen, zitiere ich Marie von Ebner-Eschenbach. Genauso hirnrissig traten wir völlig erschöpft vom täglichen Hamsterrad  die Urlaubsreise in den asiatischen Süden an, um dem hiesigen sommerlichen Juli-Nieselregen zu entfleuchen, der sich ja gern aufs Gemüt schlägt…

Foto by Gaby Grünbeck

Foto by Gaby Grünbeck

Endlich am Ziel, nach odysseeartigen Martern meiner eh so Flugkilometer geplagten Gebeine, will ich meinen käsigen Alabasterkadaver nur mehr horizontal an einen Liegestuhlakku andocken. Glückselig lasse ich die Sonne mein geschundenes bleiches Hendlhaxn-  Gerippe wärmen. Die Gedanken entschwinden, leise dümple ich in eine astrale Trance hinüber.

Da flüstert fast zärtlich ein Strandboy in mein Ohr, ob mir denn nach einem kühlen Drink gelüste? Ja, in der Tat, da lass ich mich doch glatt inkommodieren, wenn er aufs Haus geht! Süffelnd dämmere ich wieder weiter. Keine Minute später raunt es erneut an mein abgeschaltetes Ohr: „Would you like some fruit?“ – „Ok. Yes please.“ (Und jetzt Ruhe, zum Kuckuck! Das ist ja wie zu Hause das ewige “Mami, Mami!”)

Einen Wimpernschlag darauf tönt es schon wieder: „Ma´ m? May I clean your glasses?”

Uff. Kinder, jetzt werdet ihr mir aber langsam lästig, grumpfe ich in meinen (hoffentlich imaginären?!) Damenbart. Also bitte. Aber jetzt ist fertig, aber echt.

„A hot towel?“ – „Ok“. Und RUHE.

Gerade in den ersten Tics der REM-Phase besäuselt der selbige Page mein Gehör, ob ich…

„No, I don´ t want to eat a cucumber, SSSSIR!”, zische ich um Contenance bemüht.

“But, excuse me, Ma´ m, it´ s for your eyes!”

„Himmel, also in Gottes Namen, hau ich mir auch noch die Gurke auf die Augen! Mach mich halt zum Idioten, aber wurscht, lasst mich endlich in RUHE!!!“, denke ich nur. Sagen tu ich artig „Thank you!“ und sinke wieder ermattet in meinen Sonnenstuhl, dessen Laken gerade noch einmal gerade gerückt und glatt gestrichen werden.

Jetzt kann nix mehr kommen, es ist endlich RUHE.

Denkste.

„X´ cuse me?“

„WAAAS?“, brülle ich entnervt.

„May I mist your face?”

Was ist mit meinem Gesicht? Mist, oder wie? Meine Ratio hat sich bereits genauso ausgeschaltet, wie mein Englisch, da sprüht der Typ bereits Evian in mein begurktes Gemüsegesicht. Auch das noch.

„…und irgendwann bleib I dann durt, bleib vo daham für imma furt“, trällere ich mir beruhigend den STS-Song vor.

 

Wie zum Henker soll ich mich je wieder im Alltag zurechtfinden?

;) ;) ;) ;) ;) ;)

..im nächsten Urlaub mach ich es einfach so wie sie… völlig schwerelos… ;)

 

Hamsterrad

2011 1 Sep

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Foto by Gabi Grünbeck

Foto by Gabi Grünbeck

Geht es nur mir so?

Oder fällt uns allen am Ende des Urlaubes der Anfang vom Alltag so unsagbar schwer?

Leide ich da ganz alleine dran?

Diesmal war es wieder einmal besonders einschneidend:

Im Verlauf der Ferien haben sich so mediterrane Sitten eingeschlichen wie Langschlafen, spät Frühstücken, dabei Zeitung lesen, keine Termine haben, spät schlafen gehen. Das Handy erwürgt, der Haushalt auf Eis liegengelassen. Kurzum Faulenzen und einmal Fünf gerade sein lassen. Manchmal sogar so was wie Langeweile verspüren. Gott, wann war das denn das letzte Mal der Fall?

Doch da: Kaum hat man sich an den neuen Lebensrhythmus gewöhnt, die innere Uhr verstellt, und die Terminfestplatte gelöscht, da naht auch schon mit Riesenschritten das drohende Ende.

Panik macht sich breit. Obwohl noch genügend Zeit zum Genießen verbleiben würde. Die Angst vor dem nur zu bekannten Alltagstrott schläft nicht. Unaufhörlich ist sie da, ist ständiger Begleiter. Inmitten fröhlichster Ausgelassenheit spürt man sie.

Dann heißt es wieder: Früh aufstehen, ein Termin jagt den nächsten, Hast, Eile, Druck…

Wehmut packt einen.

Wieso steigt man eigentlich immer wieder aus dem Hamsterrad? Nur, um draufzukommen, dass man den größten Teil seines Lebens da drinnen rennt und alles an einem vorbeiläuft? Auch das Leben? Wieso sieht man sich die schönsten Plätze der Welt an, nur um wehmütig festzustellen, dass  man eigentlich im falschen Land, ja am falschen Kontinent lebt? Wo es nicht so schön warm ist, nicht so herrliche Luft, so fremde Gerüche?

Weil man einfach dort ein anderer Mensch ist? Macht man Ferien von sich selbst? Lehnt man sich zurück und erkennt sein Ego in einem anderen Licht? Losgelöst von der Schablone des Routinelebens?

Ist es vielleicht ganz gut, gewisse manierierte Eigenheiten zu überdenken? Man könnte doch etwas von der Leichtigkeit des Seins hinüberretten! Ins Hamsterrad. Das man ja doch irgendwie trotzdem liebt. Wenn man drinnen ist. Nicht draußen. Denn es bedeutet Sicherheit. Es dreht sich um einen und man sich in ihm. Es lullt einen ein. Und das ist gut so. Da bleibt man, denn es ist genauso, wie man es sich selbst zurechtgezimmert hat.

Also hau mir doch bitte wer auf die Finger, sollte ich in Versuchung kommen, mir wieder mal einen Reisekatalog zu krallen!

My home is my Castle.

Mit Hamsterrad.

Basta.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

diese Beiden nehmen das einfach leichter…:)

 

Jingle Bells am Badestrand

2011 25 Aug

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Vor kurzem hat sich wieder einmal unsere traditionelle und altbewährte Familien- Sommer-Weihnachtsfeier zugetragen, die meinen Lesern nicht vorenthalten bleiben möge:

Denn aufgrund fröhlicher Vermehrungstätigkeit haben sich die Abkömmlinge meines seligen Großvaters, seines Zeichens ehemaliger Präsident der N.Ö. Ärztekammer, anzahlmäßig derart vergrößert, dass ein Großfamilienfest sämtliche Platzkapazitäten zu sprengen begann. Niemand war verständlicherweise bereit, diese Invasion der Hunnen bei sich aufzunehmen. Keine Location groß genug, eine Terminvereinbarung in der Vorweihnachtszeit für 30 Personen, eine Kinderschar und 4 Hunde sowieso ein Himmelfahrtskommando.

Da bei der jüngeren Generation minimierte Heiratsfreudigkeit zu bemerken, Hochzeitseinladungen also quasi auch nicht zu erwarten waren, beschloss der Ältestenrat, bestehend aus (Ober-)Medizinalräten, Juristen und Doktoren aller Sparten, einen Termin im Juli. Fortan wurde, ganz im Lifestylestream, das Fest dem Zeitpunkt angepasst, nicht umgekehrt. Trendsetting war schon immer unsere Stärke…

Mittlerweile ist es bei uns  also Kult und Tradition, sich alljährlich an einem heißen Augusttag in einem grenznahen Nest des nördlichen Weinviertels zur fröhlichen Weihnachtsfete einzufinden. Der Dresscode ist mafios-sportlich: Strohhut und Bermudas verleihen den Padrones die nötige „Eleganza“, legerer Badekittel mit Flip-Flops lassen die Damenwelt vom strengen Modediktat aufatmen.

Die Kulisse ist beeindruckend südlich. Auf allen Nadelbäumen des weitläufigen Obstgartens hängen glitzernde Weihnachtskugeln, Tannenzweige schmücken die lange Tafel, Lametta glitzert am Apfelbaum.

Der Pool mit goldenen Schwimmkerzen dekoriert, ein Hauch von Vanillekipferl liegt in der lauen Sommerluft.

Derartig eingestimmt gilt es, den Aperitif zu kredenzen, was nur mit einer LKW-Ladung an Spirituosen zu bespielen ist.

Lärmende Kinder toben, bellende Hunde wuseln, Generationen verschwimmen. Der Geräuschpegel den Anrainern durchaus vertraut, handelt es sich doch um die Nachfahren „vom Dokter“, der zu Lebzeiten nicht nur viele Kranke geheilt, Zähne gezogen und Kühe zur Welt gebracht, sondern auch ganze Familien durch die Kriegsjahre laviert hat. So etwas wird über Generationen  überliefert, Ehrensache.

Die Tafel becatert der lokale Schnitzelwirt, für den dieser Tag umsatzmäßig auch Weihnachten bedeutet. Dessen  handgewürgtes Freilandhuhn im Bröselkleid ist für alle ein lukullischer Hochgenuss.

Den Höhepunkt erreicht die Stimmung jedoch, als die illustre Gesellschaft sich erhebt, um ein sonores „Stille Nacht“ in die abendliche Sonnenuntergangsstimmung zu schmettern. Kein Gänsehauthaar bleibt da ungekrümmt, das Bewegende Moment ist nicht zu leugnen.

Derartig gestählt tritt man die Heimreise an und wünscht einander noch ein

Gutes- Neues?- Jahr.

 

Bis nächste Weihnachten eben.

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier noch ein passend schräger Sommerhit dazu:

 

 

 

Happy Doggy-Sitting

2011 18 Aug

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R_K_by_Kim Deutsch_pixelio.de

R_K_by_Kim Deutsch_pixelio.de

Wie jeder tolle Trend, so kommt auch dieser aus dem hippen Amerika zu uns, dort hat jeder so etwas, der überhaupt nur im Entferntesten mit dem Gedanken spielt, sich einen Hund zuzulegen. Denn noch lange, bevor er das tut, castet er sich nämlich einen Dog-Sitter! Ohne diesen geht dort gar nix!

Nun hat auch Domo zugeschlagen und eine supertolle Hundenanny gefunden, die gleichzeitig meine -Trainerin und -Sitterin ist (und natürlich die meiner Töle, versteht sich…) Diese entzückende junge Dame spricht fließend „hündisch“, und hat somit mir als Halterin eines absolut benehmensfreien Hundes gegenüber einen Riesenvorteil:

Sie verklickert meinem Mango (der sich übrigens gerade zu meiner leichten Exkulpierung in der Pubertät befindet und deshalb besonders aufmüpfig ist) einfach mit ein paar Schnalzlauten und ein bissl „prrrprrrr“ in höchsten Säuseltönen, was ich in stundenlangen Keppelschwadronen natürlich nie im Leben rüberwachsen lassen kann…

 

Danke!

Und das Gemeine ist: Als sie ihn unlängst von mir abgeholt hat, um ihn für vier Tage bei sich im Hunde-Happyland zu beherbergen, (dort dürfen Hunde nämlich alles! Toben, Raufen, Tollen! Und kommen dabei trotzdem auch noch bestens erzogen zurück!) hat sich diese missratene Kreatur von meinem Hund doch glatt kein einziges Mal mehr nach mir umgedreht! Ging einfach hoch erhobener Rute von dannen und schwaffelte (das kommt von Schweif… der Schweif… eben schweifeln… also wedeln halt)  fröhlichst. Gerade als ob er mir sagen wollte: „Dich vermiss ich genau gaaaar net!“

Danke!

Und als er mir zurückgebracht wurde, war seine Begrüßungszeremonie mir gegenüber  zwar sehr herzlich, aber natürlich nicht im Entferntesten vergleichbar mit der Wedel -Tirade, die meine Anna-so heißt die tolle Nanny- erfährt! Und unmittelbar danach fiel er in einen komatösen Tiefschlaf, denn vier Tage Schlaraffenland waren natürlich anstrengend! Fein, wenn man so einen glückseligen Hund im Tiefschlaf beobachtet, wie er im Traum seine seligen Tage Revue passieren lässt! Da nagt schon ein bissl der Neid an der Seele!

Danke!

Anna tröstet mich immer und  sagt: „Sei net traurig, das geht allen Hunde-Eltern gleich! Ich hab schon fast ein schlechtes Gewissen!“

Nein also bitte Anna, DAS geht gar nicht, sei bitte stolz auf deine „Hündisch-Kenntnisse“!

Aber bitte verzeih mir, wenn ich manchmal zusehe, wie MEIN Mango, den ICH gerettet habe an DEINER Seite beim Training fröhlich tänzelt und mit Freude „Sitz“ macht!

„Platz!“

…aber bitte görne doch…

„Steh!“

…aber selbstverständlich!

„bei Fuß!“

…na klar doch!

„Komm!“

…na wenn´s sonst nix ist!

Aber nachdem Mango das alles erst einmal bei Anna kann, so ist die Chance, dass er es bei MIR auch eines Tages anwendet, nicht mehr in ganz so unvorstellbar gering!

Danke Anna!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier ein ausnahmsweise mal sehr männerfreundliches Video ;) :

 

 

 

Tätliches

2011 28 Jul

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Schon  Aristoteles hat gesagt: Praktische Weisheit ist eine Kombination von moralischem Willen und moralischer Fähigkeit. Eine praktisch weise Person erkennt, wann sie eine Regel kurzfristig ignorieren muss, um den höheren Zweck, der dahinter steht, zu erfüllen. Mein lieber Freund Andreas Salcher hat in seinem letzten Buch „meine letzte Stunde“ genau dieses Thema aufgegriffen: Es IST Weisheit, manches Mal bewusst ANDERS zu handeln, als vorgeschrieben!

Na sag ich doch die ganze Zeit! Geht mir doch unentwegt so, dass ich Vorschriften manchmal leise umgehen muss, um über die Runden zu kommen, sprich zu überleben! Ja, manchmal sind es auch Gesetze, die umschifft werden wollen!  „Huch!“ und „Hach!“ hör ich schon die Gutmenschen rufen, die schon den Zeigefinger erheben wollen… „wer glaubt sie denn, wer sie is…?“

Diesen sei hiermit in aller Herzenswärme gesagt: Manchmal ist es doch zu etwas gut, zwei gesunde Mittelfinger zu haben…

Also jetzt mal halblang: Jeder kommt im Leben in solche Situationen, wo man einfach net ganz im astreinen grünen Bereich agieren kann:

Erstens: ich sage nur Hund-Leine. Man kann einen Hund nicht artgerecht halten, wenn man ihn nicht mal von der Leine lässt, und Hundefreilaufzonen gibt es nun mal net sooo rasend viele… ich möchte ja schließlich auch nicht jeden Tag im selben Rondeau spazierengehen…

Na oisdann!

Zweitens: Kinder-Rasen: betreten verboten.

Na jössasna…

oder Kinder- Stichwort Lärm.

Na um Himmels Willen!

Diese kleinen Geschöpfe halten sich nun mal nicht an das 22 Uhr -Nachtruhe- Gebot und plärren manchmal, was das Zeug hält! Und? Recht haben sie! Manchmal würd ich´s auch gern tun! Auf der letzten Sommerparty stand schon wieder Schlag 22 Uhr zehn die Polizei da wegen Lärmbelästigung, obwohl man es eh angekündigt hatte und eh alle Nachbarn eingeladen hatte, mitzufeiern! Ja bitte Leute! Hat denn keiner mehr was für Lebensfreude übrig?  Schlafen kann man doch auch noch, wenn´s im Winter wieder kalt und finster ist!

Na geh bitte!

Drittens: Straßenverkehr-Geschwindigkeit. Ein never-ending-Thema! Jaja, ich weiß, ich hab nix übrig für Pomali, ich schreibe gerade an dem Buch: „die unerträgliche Schwierigkeit der Langsamkeit“! Also breche nun den Stab über mich, wer will. Aber derjenige, der noch nie eine Verkehrsübertretung begangen hat, soll mir bitte schreiben, den würd ich gern kennenlernen! Ich sage nur: Fußgänger –rote Ampel… oder Radfahrer-Einbahn…also bitte … simma sich uns einander gegenseitig doch bitt´schön jetzt amal afoch ehrlich! Spaß beiseite: So ein Leben ist lange, wer hat da noch nie…?

Na eben!

Viertens: Thema Steuern… dazu sag ich nur, halb Griechenland müsste wahrscheinlich inhaftiert werden wegen übertriebener Ehrlichkeit!

Na kalinichta! Gute Nacht!

Und last but not least: Sollte man der (weisen!) Krankenpflegerin jetzt nicht bitte lieber eine g`schmackige Gehaltserhöhung geben dafür, dass sie den Boden in manchen Zimmern vielleicht NICHT so gründlich wischt, aber dafür immer ein fröhlich aufmunterndes Wort für den Schwerkranken auf den Lippen trägt? Oder gerade nicht staubsaugt, weil der mitleidende Angehörige nach einer durchwachten Nacht sonst unnötig aufgeweckt würde? Diesen Menschen gehört mein höchster Respekt dafür, DASS sie Regeln missachten!

Na und DANKE dafür!

Also aus dieser Perspektive gesehen, sind wir doch eigentlich alle Täter, um jetzt nicht Verbrecher zu sagen!  Und es ist GUT so!

Danke für die Sitzung, das hat jetzt gutgetan, denn ich fühl mich nimmer ganz sooo allein in meiner “gesetzesflüchtigen” Bredouille. Und drum simma auch zu den Kindern in der Schule bitte nimmer so streng, weil ganz so unfehlbar ist ja die Erwachsenenwelt ja bei Gott net!

Na hurra!

Jetzt ist der Ruf nun mal ruiniert,

drum lebt sich´s völlig ungeniert!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und dieser Spot hier ist wieder mal sehr aus dem Leben gegriffen…

Domo meldet sich wieder in 14 Tagen, und macht mal kurz Pause… :) c U soon!

den nächsten SMILE-BLOG gibt es also wieder am 18.8.2011! :))

 

 

 

Blüh-Orgien

2011 21 Jul

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R_K_B_by_JMG_pixelio.de

R_K_B_by_JMG_pixelio.de

Dass ich ein nur unwesentlich gestörtes Verhältnis zu Orchideen habe, ist ja bereits im Valentinstag-Blog dokumentiert…

Was aber andersartige Blühgebilde angeht, so kann sich mein Herz durchaus für derartige Planetenbewohner erweichen, ich mag ja schließlich auch Hunde, Katzen, Kinder und… ja auch Männer.  Und am liebsten habe ich Männer, vorzugsweise den Eigenen (wink mit dem Zaunpfahl), wenn sie mir Schnittblumen schenken, denn da freut sich das Hausfrauenherz immer ganz mächtig.

Einen grünen Daumen hab ich zwar als Novizin in der Disziplin Grünstauden nicht wirklich, vielleicht eher pinkfarben, denn so Manches verreckt unter meinen Händen ganz elendiglich, jedoch hab ich mir schon ein paar ganz raffinierte Tricks von Grünspezialisten und Profi-Gärtner abgeschaut, die schon fast an eine Dissertation grenzen!

So weiß mein pinker Blumendaumen zum Beispiel, dass man die Stängel von Sonnenblumen abbrennen, die von langstieligen Rosen aber schräg einschneiden muss. Tulpen brauchen nur ganz wenig Wasser in der Vase, bei Rosen hingegen sollte sie randvoll sein…

Beim „Stecknadel- durch- Tulpenköpfe- Stecken“ fängt es allerdings bereits an knifflig  zu werden, net wahr? Hm hm, des weiß nicht a Jeder! Gerbera gehen erst überhaupt gar nicht einmal ohne Steh-Hilfe aus dem Blumen laden raus! Die bekommen gleich ein Korsett aus Drahtgestell!

Dann bleiben sie länger „Kopf hoch“! Ist zwar martialisch bestialisch, aber es hilft! Und was es da noch so für Tricks gibt, um die armen Blumen „habt Acht“ stehen zu lassen, das ist nix für Weicheier! (im wahrsten Sinne des Wortes!) denn da besagt eine alte Bauernregel doch glatt, dem Gestrüpp einen Zuckerschock zu verpassen und das eine oder andere Süß- Würfelchen ins Wasser zu werfen!

Ob die dann auch zu lachen beginnen?

Noch härtere Drogen sind allerdings dann schon Aspirin und andere Fertig-Cocktails im Sackerl (wo keiner eigentlich weiß, was DA drin ist?). Da fängt dann schon das große Einmaleins der Blühkunst an!

Der absolute Stein der Weisen der floralen Blühorgien ist, jedoch (psst, net weitersagen!) nicht weit hergeholt, denn er orientiert sich am maskulinen Vorbild des homo erectus… ääh um jetzt nicht zu sagen an dessen Erektion, oder doch… es ist jedenfalls auf allen Ebenen levitationsfördernd, nicht nur in der Vase…nämlich die berühmte blaue eckige Pille!

Tiger haben einen, Mäuse ebenso, nämlich einen Knochen im besten Stück! Nur der Mensch hat keinen…  schuld daran ist die Evolution und eine Änderung der DNS, meinen Forscher im Magazin „Nature“. Eigentlich blöd…

weil, dann bräuchten sie diese Pillen ja net…

naja also zurück zu den Blumen, das letzte Credo ist:

Man gebe eine Tablette pulverisiertes Viagra oder Cialis, je nach Geschmack (??) und Vorrat (!!) ins Blühwasser.

Der Effekt ist erigier…äääh… umwerfend!

Macht zwar den Blumenstrauß sowas von schweineteuer…

… aber bitte, wir leiden ja schon wieder ohnehin auf extrem hohen Niveau, also so what?

P.S.: Bitte nur aufpassen, dass net jemand das Blumenwasser aus Versehen gegen den Durst trinkt (soll vorkommen?)

… denn dann rette sich wer kann!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und hier eine völlig losgelöste Frau Innenminister… bitt wer weiß, was sie eingenommen hat? ;)

und gerade frisch hereingekommen die Alpine-Rap-Version davon! Unpackbar! :)))

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hundstage

2011 14 Jul

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Mango still alive by Domo

Mango still alive by Domo

Eine fröhliche Grilleinladung stund an, und  die Hausfrau schickt Stoßgebete und Durchhalteparolen im Minutentakt gen Himmel, um die angekündigten schweren Unwetter zum Abdriften zu bringen…

Es reist an Familie mit einem süßen Welpen, der mit unserem neuen Hund Mango sofort zu einem Knäuel verschmilzt und in fröhlich triebhaftem Bereiten durch unseren Garten kuschelt,…ääh kugelt.

Der Aufklärungsunterricht für die Kinder kann eingespart werden, alles expliziert sich von selbst, als plötzlich –das Grillgut ist bereits gar- der Anblick meines extrem echauffierten Köters mein Auge blendet. Der Gute liegt im völligen Delirium rücklings in der Wiese, rollt die Augen gen Himmel- ich auch -  und hält sein völlig entartet großes Teil in die Runde, das sich für keine Tierexpertin wie mich in derartiger Tschernobyl-Ausführung noch nie dargestellt hat… riesig, blau anschwellend, Tendenz immer größer werdend, Hatschi- Bratschi Luftballon.

Rasches Handeln ist angesagt, der Hund scheint in ungünstiger Verfassung, vor allem, sein Ding würde niiiie wiiieder in diesen Hautring zurückpassen, die ganze Zirkulation scheint unterbrochen, der Hund scheint aus dem Leben gleiten zu wollen…

Die Hausfrau schreit nach Tierarzt, die Männer suchen verzweifelt nach Telefon und heißen Tüchern (???), was der Hausfrau im mittlerweile prasselnden Unwetterregen einen großen Kehricht hilft. In letzter Verzweiflung, nachdem das Megateil keine Anstalten macht, trotz heftigen Zurückstopfens, wieder in sein ursprüngliches Gelege zurückzupassen, erfasst die very desperate housewife die grausame Ahnung, es müsse hier ein Hodenaustritt vorliegen.

„Meeeessseeeer!“, schallt es durch den heftigen Gewitterorkan, der sich unmittelbar über diesem Drama entlädt. Beherzt reicht die geladene Dame mir das scharfe Küchenmesser, das mich in ultimativer Verzweiflung die Vorhaut ritzen lässt. Mitdenkend hat meine Tochter (mann beachte die feminin-lastige Präsenz dieser Szene!) mir eine Wodkabottle gereicht, die nun noch großzügig zur Desinfektionsanwendung kommt.

Hund gerettet! Alles wieder verstaut, Patient lebt, sämtliches Grillgut weggeschwemmt, Hausfrau kurz vorm Kollaps.

Tags darauf ereilt mich der sorgenvolle Anruf unserer Gäste, mit Aufklärung vom Tierarzt.

Experten mögen mich exkulpieren, ich war nicht im Bilde, wie der vollendete Geschlechtsakt beim Hund genau abläuft, nämlich dass es gereicht hätte, ihn in den Pool zu rollen…

Werde in Zukunft all meinen maskulinen Gästen ein Formular ausfertigen lassen, das sie vor derartigen operativen Eingriffen in meinem Haus bewahren möge…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier ein paar tierische Slapsticks… ;)

 

 

 

Der Feind in meinem Garten

2011 7 Jul

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Dieter Schütz_pixelio-1.de

Dieter Schütz_pixelio-1.de

Nein, wir haben keinen Marder, auch keinen Maulwurf, keine wild gewordene Wühlmaus und auch keinen Eber, der seine Scharte an meinen zarten Zweigen wetzt…

Es handelt sich vielmehr um angeheiratete und selbst gezeugte Unwesen, sowie einen adoptierten Vierbeiner, die durch meinen Garten irrlichtern und eine Spur der Verwüstung nach sich ziehen!

Jeder, der ein lindgrünes Däumchen besitzt und auch nur atomares Interesse für Grünzeug hegt, weiß, wie viel Mühe es bedeutet, Pflanzen in die Höhe zu ziehen und sie dann auch noch mit guuutem Zureden und gaaanz viel Substraaal zum Blühen zu bringen. Nur meinen Leuten ist das sowas von Wurscht, denn umgeschmissen und zertrampelt sind sie ja äußerst rapide. Nach dem Motto: „Sind eh im Weg, die Stauden…“, wird auf Teufel komm raus gekickt was das Zeug hält. Die entwurzelten Gestrüppe apern dann Tage später erst aus dem Verband der Blühpracht heraus, indem sie mir durch ihre welken Blätter entgegenblinzeln. Vorher hat man (n?) noch versucht, sie mit Pseudo-Coolness ungeschehen zurück ins Grünzeug zu camouflieren, was jedoch meine biblische Duldsamkeit meist noch mehr strapaziert, als ein fernmündliches Geständnis!!!

Da frau aber wenig zu verlieren hat, außer Zeit und Arbeitskraft, macht sie sich nach Supergaus wie Zeltbauen, Golfen oder „juhuuuh, wir machen eine Blütenblattsuppe mit Gatschpüree“, schließlich mit viel Moll im Gemüt daran, ihr abgehalftertes Gemüse wieder zu sanieren.

Unlängst auf einem Spitzel-Rundgang beim  spätsommerlichen Gartenfest von Bekannten  musste ich mir den Neid verkneifen, als ich einen penibel manikürten Rasen mit taufrischen Blüten und zirkelförmigen Rabatten vorfand. Keine abgeknickten Knospen. Nein stählern reckten Rosen kerzengerade ihre Hälse gen Sonne. Kein Halm vom Fußball geknautscht, keine bräunlich verfärbten Blätter durch morgenrote Hundepisse (die ätzt ja bekanntlich am meisten!).

Unerquickt will ich gerade den kinder- (freud-?) und hundlosen Gastgebern meine Hochachtung aussprechen, als ich deren entsetzte Mimik hinterrücks beobachte, die sich zweifellos auf meine Stilettos im englischen Rasen bezieht…

Diese höfliche Variante der Niedertracht ließ uns gestreckten Hufes die lustlose Stätte verlassen.

Zu Hause angekommen drücken die Kinder schüchtern herum: „Duhuu Muddi…?“

Die geläuterte Mutter parkt ihr Gärtnerhäubchen in die Ecke, wirft die Sergio Rossis von den Hufen und die schweren Goalgetter-Treter an: „Na was ist mit meiner Mannschaft?

Heute wird gekickt, dass die Büschel fliegen!“

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…aber die Verwüstung macht ja auch vor der Küche nicht Halt… wie hier ganz deutlich wieder einmal demonstriert wird: :))

 

 

 

 

Schulschluss-Gebete

2011 30 Jun

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Rainer-Sturm_pixelio.de_.jpg

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Gottlob,oh Herr, ich danke Dir,

zwei herrliche Monate liegen vor mir!

Diesen frommen Vers darf ich auch diese Woche wieder erschöpft gen Himmel hauchen, denn die Leiden einer doppelten Gymnasiasten-Mutter sind wieder einmal –kurz- vorbei.

Kurz = zwei Monate.

Mit Kindergarten habe ich bereits fast zehn Schul-Jahre in den Knochen stecken (wenn man von meiner eigenen Schulkarriere mal absieht, denn dann wären es bereits 22!!!), die ich jeden Morgen mit  den Kindern aufgestanden bin, Schulbrote gestrichen habe, Trinkflaschen bereitgestellt und Taxi gefahren bin.

Und jetzt zwei Monate nix!

Keine Ahnung, wie ich mit dem Entzug an Mathe-HÜ´ s umgehen soll, das Fehlen von beizubringenden Unterschriften in Mitteilungshefte ertragen werde können, sowie das Nachbringen von vergessenen Heften Turnsackerln und Handys aushalten kann.

Die SMS meiner Kinder mit den Schularbeitsnoten werden mir jedenfalls wenig Entzugserscheinungen bereiten!  Mit Sicherheit jedoch wird die Absenz von Prüfungsangst meine nervösen Magennerven wieder in Alphaschwingung zurückversetzen, es wird sich mediterranes Wohlfühlen einsetzen, bis…

Ja bis die zwei Monate eben um sind.

Nein, denn die Angst vor dem neuen Schulbeginn fängt schon früher an, so gegen Mitte August ereilt mich eine Endzeit-Attacke: „Jössas, schon fast vorbei…!“

Dabei sollte das Glas doch immer halbvoll sein! Jo eh, aber vorbei is eben vorbei…

Zwei Monate gehen so schnell vorüber!

Und in sechs Monaten ist doch auch schon wieder Weihnachten!

Schnüff!

Aber jetzt einmal Kopf hoch, die Ferien haben ja noch nicht einmal begonnen!

Nur, als gebriefte Mutter weiß frau ja auch, was im September dann so auf einen zukommt:

„Meldezettel- bei-Libro-Kassenschlange“ wegen-„Schulsachen-Kauf-Angriff“

Schulbücher und –hefte- einbinde- Stunden,

Stifte beschriften

und Turnsackerl -befüll-Aktionen.

Nur zwei Monate!

Nein, nur jetzt nicht daran denken! jetzt wird erst einmal alles entsorgt, was das alte Schuljahr an Papier aufgeworfen hat, dieses Ritual hat immer etwas unheimlich Sinnliches für mich….

Jawohl, weg mit den HÜ-Heften, wo der Aufsatz von der Mama drin ist, auf die es dann nur einen 4er gegeben hat… weg mit dem Referat, wo der Papa dann ein Minus drauf gekriegt hat!

Meinen Glückwunsch an alle Eltern, Schüler  und auch Lehrer, die wieder einmal ein Jahr hoffentlich gut zu Ende gebracht haben und mein absolutes Beileid und beste Wünsche an all jene armen Schüler (und Eltern!!!), die es (noch) nicht ganz geschafft haben und im Herbst zur Nachprüfung antreten müssen!

Ihr habt zwei Monate!

Gebt Gas!

Ihr schafft das!

Und nun juhuu

Die Schultüre zu!

Gottlob, oh Herr, ich danke Dir,

zwei herrliche Monate liegen vor mir! uff

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und zum Ferienbeginn hier ein süßes Happy-Video!


 

 

 

 

 

 

Blöd gelaufen…

2011 23 Jun

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Brunner_pixelio.de_.jpg

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Diesen Satz hat wohl jeder schon mehrmals in sein Lebens-Repertoire einbauen müssen.

Wenn man eeeendlich den Warmduschfahrer vor sich, der immer fünf km/h unter der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit vor einem her tuckert, dem man schon alle Böswilligkeiten und Mistkäferbeschimpfungen hinterhergemault hat, den Stinkefinger (nur insgeheim mit Hexenkreuz!) gezeigt hat, weil er einen als jemand, der immer fünf km/h ÜBER dem Maximal-Tempo drüber ist, sowas von die Zeit stielt, und einen DANN justament die Freunde und Helfer der Polizei erwischen, DANN ist das

blöd gelaufen.

Aber so lebt es sich nun mal mit einer Tarantel im Allerwertesten: Schnell. Manchmal eben ZU schnell.

Besagter Warmwasser-Rafter gluckert dann bei meiner Bullen-Kontrolle selig und wissend mit der Faust dräuend an mir vorüber… Warum nur haben solche Gutmenschen IMMER Recht? Wenn man hinter ihnen bleibt, stehlen sei einem ungefragt die Zeit, wenn man sie überholt, begibt man sich ins Kriminal und wenn man sie überholt und sie geben dann auch noch Gas, DANN ja dann ist das:

besonders blöd gelaufen.

Wer Domo schon auf dem Asphalt begegnet ist, weiß, dass hier immer am Tachometer die Höchstgeschwindigkeit von der oberen Seite angenähert wird, wie sonst sollte man denn sonst der Toleranzgrenze beim Tacho-Eichen begegnen?  Einer Tarantel wird schließlich nichts geschenkt, Zeit ist Geld und Geld ist teuer…

Nun befinden sich unter meinen Freunden auch Fachleute der Polizei. Gut. Fallweise sind diese Herren und Damen auch im Dienst. Leider auch fallweise dann, wenn Domo on the road ist: So ereilt mich unlängst nach Überholen des oben beschriebenen Badewannen-Rafters im Zeitlupentempo ein Handy-Anruf der dritten Art:

„Servas Domo!“ ( Mein bekannter Freund und Bulle…), „ wos foahrst denn so schnö?“

„ …äääähem, oajehgerl, wo bistn du gstanden?“

„Blitzt hamma di… leider!“

„uijeh, na da wird ich meiner Strafe ja wohl net entgehen!“

„Jo bled, gö? Und telefonieren tuast a no dabei!“

 

Sakra aber auch. Das hat gesessen.

Fällt unter besonders krass saublöd gelaufen!

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und hier jemand, der “gib Gummi!” perfekt beherrscht: 26 Millionen Zugriffe sind der Garant, dass dies eins der spektakulärsten Videos aller Zeiten ist: Ken Block

 

 

 

 

So ein langes Wochenende will ja mit Entertainment bestückt sein, sonst ist es ja net lustig, meint zumindest das Familienoberhaupt und beordert die gesamte family samt neuem Köter zu einem Tagesausflug ins Burgenland. „Geh bitte, müssen wir da mit?“, jeijern die Kinder.

Ja, sie müssen.

Alles wunderbar, alle happy (?), jeder kommt auf seine Rechnung: der Hund darf stundenlang am See entlang Gassi gehen, die Kinder im Gasthaus mit dem Storch am Dach Backhendlfuttern, die Mutter keppeln, was das Zeug hält und der Vater mit dem Auto glühen. Tja.

Erster Programmpunkt:

Die kurvenreiche Strecke heimwärts ist ja sowas von lustig zu fahren, schauen wir mal, was das Allradfahrzeug kann und was Beifahrer und Insassen so aushalten! Nie dürfte jemand ungestraft derartiges Fahr-(?) Verhalten an den Tag legen, wenn der Hausherr am Copilotensitz säße!

Mutter Domos verhaltenes Gekeppel: „ geh bitte, fahr normal, der Hund hinten drin derpackt des net!“ verhallt im Kurven-Gequietsche. Nur Meter vor Erreichen von Haus und Hof macht ein lautes „Börp!“ aus dem Heckklappencompartment dem von schwerer Kurven-Übelkeit geplagten Hund Luft, dem Fahrzeughalter Arbeit ( vergönnt ätsch!) und gibt Mutter Domo –wieder mal –Recht …

Tja.Nächster Tag:

Zweiter Programmpunkt:

Ein netter Frühstücksbrunch bei lieben Freunden wird besucht, Kinder und Hund bleiben diesmal allein zu Haus (jippieh!), der Hausherr kann nun ungehindert der Mutter seine Fahrkünste mit dem Auto vorführen: Wieder werden Kurven zu Geraden, nur Hochschaubahnfahren ist lustiger, und mein nüchterner Magen, der nach einem Frühstück lechzt, hängt ziemlich waidwund in der Kurve… Beim Brunch angekommen serviert man mir ungefragt (wohl auf Grund meiner grüngelbstichigen Gesichtsfarbe?) subito einen doppelten Espresso um mich aus dem Erbrechens-nahen Übelkeits-Koma zu torpedieren…

Der Brunch ist gelungen, nette Gäste, herrliches Buffet, traumhaftes Wetter- bis:

Dritter Programmpunkt:

Das Handy plärrt:

„ Papa, Papa, mein Bruder reihert gerade das ganze Bad voll! Ich glaub der hat EHEC! Könnt ihr sofort kommen?“

Jö fein, das herrliche Frühstück ist eh erst gerade genüsslich eine Minute in meinem Magen angelangt, die vergangene Übelkeit eh erst gerade abgeklungen, da muss man schon wieder die Verabschiedung beginnen:

„…danke schön war` s, so sorry, wir müssen leider schon wieder gehen…“

Und los geht´s, auf zur nächsten Runde Vollgas, was das Zeug hält heimwärts, um dort vor der Frage zu kapitulieren:

„Soll ich jetzt, bevor ich im Gereiher herumputze, das Frühstück behalten oder von mir geben…?“

Komm nach Haus ins Reiherland!

Aus dem Hause Kotz & Co…

Es war mir ein (V)Erbrech…äääh Vergnügen!

;) ;) ;) ;) ;) ;) ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Omi auf Wolke sieben

2011 9 Jun

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R_K_B_by_knipseline_pixelio.de

R_K_B_by_knipseline_pixelio.de

Eine der herausragendsten Eigenschaften meiner seligen Großmutter war es, herzhaft zu lachen. Nicht unbedingt jetzt top ladylike, vielleicht auch manchmal etwas zu laut, jedoch absolut authentisch, herzhaft und aus tiefster Seele.

Wenn wir vier Generationen an Weibsn bestehend aus Urgroßmutter, Großmutter, Enkelin und Urenkerl zusammen waren, dann blieb meist kein Auge trocken. Da wurde gekudert und gekreischt, was das Zeug hielt. Wir hatten unheimlichen Spaß zusammen, bis sie eben leider im 98. Lebensjahr beschloss zu gehen.

Meine Mutter machte sich nach langer Trauerarbeit daran, „Ömchen´s“ Haushalt aufzulösen, der überkomplett bestückt war und der einer wahren Hausfrau und Spitzenköchin der alten Schule. Unter anderem erhielt ich zwei ultrascharfe Küchenmesser, die sie, wie ich mich gut erinnern kann, allzeit in unseren Haushalten vermisst hatte. Bei jedem ihrer Besuche, bei denen sie vorrangig in der Küche anzutreffen war, denn Leben geht ja bekanntlich durch den Magen, bekrittelte sie aufs Schärfste unsere „Warmwasser-Schneidmesser“!

(Genauso verbal vernichtet wurde übrigens auch unser Kaffee, den sie als „Blümchen-Gschlodder“ abkanzelte, während sie sich selbst einen Sud braute, in dem der Löffel von selbst senkrecht stand, ob seines Koffeindrucks! Nespresso hätte sie als Testimonial casten sollen!)

Nun plötzlich sehe auch ich mich unverhofft im Besitze solch eines Tötungsgerätes, erachte es allerdings als meine verdammte Pflicht an, dies nun auch seiner Bestimmung zuzuführen.

Selig in Erinnerungen schwelgend bereite ich nun also gottergeben den Salat mit einem Schneidgerät zu, das nur so durch die Gurken flutscht. Hoffentlich schneid ich mich net rein!

Doch die Angst vorm Leiden ist ja bekanntlich schlimmer als das eigentliche Leid! Eh ich mich´ s verseh bahnt auch schon ein rotes Rinnsal durch die grüne Gemüselandschaft…

Herrjeh, ein tiefklaffender Schnitt prangt auf meinem Zeigefinger!

Verd… nein, halt!

Ich kann sie förmlich spüren, wie sie gerade herunterschimpft von oben!

„Wäust a nia a gscheits Messa ghabt hast, jetzt hast di einig`freankt!“

Ja, genauso hätte sie es auf gut „Wachauerisch“ formuliert und täte sich mit einem satanischen Lacher ein Loch ins Knie freuen!

 

Und Recht hat sie,

meine Omi auf Wolke Sieben.

Am 15.Juni wäre sie 100 Jahre alt geworden.

Herzliche Grüße an mein “Ömchen” auf Wolke Sieben von hier unten…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

und weil´s grad wieder mal sooo gut tut:

 

 

 

 

Knochenkolloquium

2011 2 Jun

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Human x-ray spine-pixelio.de

So nannte man doch früher beim Medizinstudium eine der ersten Prüfungs-Hürden, die die neuen Studenten zu nehmen hatten…  keine Ahnung, ob es das heute noch gibt,  aber schlimmer konnte es denen gar net gehen, als mir neulich:

Da war ich doch glatt wieder einmal so richtig Tante und hatte meine kleine Nichte zu Besuch… sie ist eine putzige Fünfjährige, die mich wieder einmal ordentlich mit der Nase drauf gestoßen hat, dass Erwachsene manchmal wirklich nix wissen, rein gar nix…

„Du jetzt sag amal, wie ist das jetzt eigentlich…“, löcherte sie mich, nachdem ich sie vom Kindergarten abgeholt hatte und wir beim Mittagessen saßen.

„… woher kommen jetzt wirklich die kleinen Babies?“

Schluck.

 

„ääähem…“

„Ja das sagt die Mami auch immer!“

„Habt ihr denn da schon drüber gesprochen?“

„Na klar, ich weiß auch, wie die Babies in den Bauch der Frau hineinkommen!“

„Aha, dann weißt Du ja eh schon viel!“

„Na aber WAS macht dann der Mann dabei eigentlich genau?“

Mein Handy klingelt- ich liebe es! Danke!- und rettet mich aus dieser Bredouille.

Diese Kurve haben wir gerade noch gekratzt…

Doch so leicht gibt sich die kleine Julia nicht zufrieden:

„Du und beim Christkind, dieser Josef, ich mein, das kann doch bitte unmöglich der Vater von diesem Jesukind sein!“

Knirsch: “Nein? Wieso das denn?“

„Na geh bitte, Tante, so alt wie DER ausschaut, kann das doch bitte höchstens der OPA sein!“

Sagt´s und stemmt gelassen und kopfschüttelnd die Hände in die Hüften. Die zerknitterte Tante muss wohl ganz schön altvaterisch rüberkommen…

…so richtig von gestern…

…oder vorvorgestern…

…uncool eben.

„Ja jetzt und sag, was hat jetzt der Christbaum mit dem Stall in Bethlehem zu tun und wie gehören die jetzt zusammen? Und die Rentiere? Wie gehören die dazu? Und…”

Cut! Timeout! Give me a break!

Himmelherrschaft, ich kann keine dieser Frage beantworten, stehe da so ahnungslos wie eine Kuh wenn´s blitzt und blöke leise wimmernd vor Verzweiflung um Gnade!

„Du Julia, wie wär´s wenn wir jetzt ein Spiel spielen?“, versuche ich mangels Inspiration hochgradig verunsichert, ein bissl zu punkten.

„Geh Tante Domo, ich hab gedacht, DU weißt das wenigstens, wenn mir das zu Hause schon keiner erklären kann!“

Schrecklich, ich kann mir mein Image als Tante wohl völlig in die Haare kleben…

Als Julia abgeholt wird, bin ich ehrlich erleichtert, und google gleich mal sicherheitshalber, wie denn jetzt der Mann… äääh der Osterhase die Eier legt, die Zugehörigkeit der Rentiere zu Schornsteinen und die Verwandtschaftsverhältnisse damals in Bethlehem überhaupt und  so…

…denn beim nächsten Knochenkolloquium möchte ich nicht sooo blank rüberkommen bei meiner Nichte…

;) ;) ;) ;) ;) ;)

…und dieses Video zeigt, dass wir uns für die nächsten Generationen hinter uns warm anziehen müssen, denn dieses Mädel hat weit mehr Zugriffe als die echte Lady Gaga:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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